Stadt Boston


"Wir setzen Technologie gezielt ein, um der Stadtverwaltung ein menschlicheres Gesicht zu verleihen und neuen Unternehmen zu einem guten Start in Boston zu verhelfen."

– Martin J. Walsh
Bürgermeister

Boston setzt auf Social Media-Technologie statt Bürokratie

Zu den Aufgaben einer Stadtverwaltung gehört es, neu eröffneten und expandierenden Unternehmen den Weg zu ebnen, damit neue Arbeitsplätze entstehen und die Wirtschaft vor Ort angekurbelt wird. Der „Papierkram“ kann bei der Eröffnung eines neuen Unternehmens jedoch schnell zur Herausforderung werden. Die Stadt Boston setzt jetzt auf neue Social Media-Technologien, um Unternehmern den Einstieg zu erleichtern.

Der Boston Business Hub beruht auf der Force.com-Plattform und ermöglicht kleinen Unternehmen den unkomplizierten Zugriff auf zentrale Informationen. Fragen werden sofort an die zuständigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung weitergeleitet. Bei der Entwicklung des Boston Business Hub war der Unternehmergeist der Stadtverwaltung selbst gefragt. „Wir wollten Informationssilos beseitigen, damit unsere Experten für Wirtschaftsförderung schneller auf Anfragen der Bostoner Unternehmen reagieren und besser zusammenarbeiten können“, so Bill Oates.

Bisher mussten sich neu gegründete Unternehmen an mehrere Behörden wenden, um alle benötigten Unterlagen zu erhalten. Heute können sie für alle Angelegenheiten den Boston Business Hub nutzen, was für mehr Transparenz sorgt, den gesamten Prozess strafft und wertvolle Zeit spart.

Optimierte Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung zur Förderung neuer Unternehmen

Als intern vernetzte Organisation hat die Stadtverwaltung von Boston die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern verbessert, um alle auf dem Laufenden zu halten und Unternehmern mit hilfreichen Informationen und verbindlichem Service zur Seite zu stehen. „Wir nutzen Technologie nicht, um den menschlichen Faktor zu eliminieren, sondern um ihn im Gegenteil sogar noch zu verstärken“, so Bürgermeister Thomas M. Menino.

Wenn Fragen über den Boston Business Hub eintreffen, werden sie automatisch an den zuständigen Experten für Wirtschaftsförderung weitergeleitet. Die Mitarbeiter haben über das interne soziale Netzwerk Zugriff auf alle Informationen, um schnell die bestmögliche Antwort oder Lösung zu finden. „Wir versprechen Unternehmern, ihre Anfragen innerhalb von zwei Werktagen zu beantworten. Diese Frist können wir mit Salesforce und Chatter mühelos einhalten und meist sogar unterbieten“, berichtet Rafael Carbonell, stellvertretender Leiter der Abteilung für Wirtschaftsförderung. „Die Lösung funktioniert so gut, dass wir immer mehr Projekte von Antragstellern mit Chatter verwalten.“

Angesichts des Erfolgs beim internen Informationsaustausch über soziale Netzwerke nutzt die Stadtverwaltung auch immer häufiger soziale Medien, um Feedback und Vorschläge zum Boston Business Hub direkt von den Antragstellern – Unternehmern, Unternehmensinhabern und Wirtschaftsassistenten – einzuholen.

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