CNS Response


"Mit Salesforce finden wir dank Crowdsourcing Behandlungen, die unseren Patienten doppelt so schnell helfen."

–George Carpenter
CEO

CNS Response nutzt Crowdsourcing in der Medizin

Verbraucher finden per Crowdsourcing alles Mögliche – von einem guten Restaurant bis hin zum billigen Haarschnitt. Dieses Konzept konnte sich in seriöseren Anwendungsgebieten, wie beispielsweise bei der ärztlichen Behandlung von Patienten, jedoch noch nicht durchsetzen. Dies hat sich nun geändert. CNS Response (benannt nach dem Zentralnervensystem) ist ein innovatives Neurowissenschaftsunternehmen und verwaltet eine Datenbank, über die Mediziner Daten zu individuellen Behandlungsmethoden und -ergebnissen austauschen können. Über das Onlinesystem von CNS erhalten Ärzte Empfehlungen von Kollegen zu psychiatrischen Behandlungen und Medikamenten basierend darauf, welche Mittel bei anderen Patienten mit vergleichbaren Gehirnmustern bereits Erfolg gezeigt haben.

„Bei der Suche nach der richtigen Medikation gegen Depressionen oder posttraumatische Belastungsstörungen mussten schon immer verschiedene Mittel ausprobiert werden. Unter Umständen findet ein Arzt das geeignete Medikament erst nach zahlreichen Fehlversuchen“, erklärt George Carpenter, CEO. „Mithilfe unserer Datenbank verstehen Ärzte besser, wie verschiedene Medikationen ihre Patienten beeinflussen könnten, sodass sich geeignete Therapien akkurater bestimmen lassen.“ Dies sind gute Neuigkeiten, denn jeder zehnte Amerikaner nimmt gegenwärtig Antidepressiva, die jedoch in mehr als der Hälfte der Fälle keine Wirkung zeigen.

Die Datenbank von CNS enthält bereits über 35.000 Datensätze und wird bis Ende 2013 voraussichtlich auf die doppelte Größe anwachsen. All diese Informationen sind in Salesforce enthalten und können problemlos von Ärzten und Psychiatern eingesehen und aktualisiert werden. Ärzte können noch im Behandlungszimmer über eine benutzerdefinierte App basierend auf der Salesforce Platform Informationen per iPad im System eingeben und in Echtzeit personalisierte Berichte für ihre anwesenden Patienten abrufen.

„Obwohl es bereits viele Innovationen beim Neuroimaging gibt, nutzen wir im Prinzip immer noch dieselben auf Versuch und Irrtum basierenden Therapien wie vor 10 bis 20 Jahren”, sagt Carpenter. „Mit der Unterstützung von Salesforce können wir Ärzten nun bei der Bestimmung von möglicherweise wirksameren Medikamenten helfen. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Symptome von Patienten im Vergleich zu bisherigen Behandlungen doppelt so schnell abklingen.”

Zur Unterstützung von Patienten macht sich CNS außerdem beliebte soziale Netzwerke zunutze. Innerhalb des Unternehmens können Mitarbeiter via Salesforce Chatter Informationen austauschen und zusammenarbeiten, um Ärzten und Patienten zu helfen. Via Twitter verfolgt das Unternehmen außerdem Berichte zu aktuellen Ereignissen und Neuigkeiten zum Thema Psychiatrie und seelische Gesundheit.

Testversuch am Walter Reed Medical Center

Der Grund dafür, warum CNS sich überhaupt den sozialen Medien zuwandte, waren die hohen Selbstmordraten im US-Militär. „Dieses Jahr haben wir mehr Militärangehörige durch Selbstmord verloren als in Kampfeinsätzen”, erklärt Carpenter. „Wir erkannten, dass wir akkuratere Vorhersagen treffen und Soldaten schneller die geeignete Behandlung zukommen lassen könnten, indem wir die Daten von Ärzten im gesamten Land zusammenführen.”

CNS startet am Walter Reed National Military Medical Center einen klinischen Testversuch dieser Crowdsourcing-Technologie mit 2.000 Patienten, bei denen psychische Erkrankungen wie Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen oder leichte traumatische Gehirnverletzungen diagnostiziert wurden. „Wir hoffen, wir können Patienten im Militär das Leid und den Stress durch wirkungslose Medikamente ersparen und dadurch Leben retten.”

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