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Mit der Entwicklung von 2go auf Force.com löst CODA eine Revolution im Rechnungswesen aus

CODA ist nicht unbedingt bekannt für On-Demand-Entwicklungen. Stattdessen hat sich der in Großbritannien ansässige ISV im Laufe der vergangenen 30 Jahre einen hervorragenden Ruf als Anbieter von Finanzbuchhaltungssoftware erarbeitet, die auf den lokalen Servern von gut 2.600 mittleren bis großen Unternehmen weltweit läuft. Auf der Dreamforce Europe 2008 zeigte die Präsentation von CODA-CEO Jeremy Roche, dass sein Unternehmen dasselbe für den Buchhaltungssektor erreicht hatte wie salesforce.com für CRM, und zwar indem es mithilfe der Force.com-Plattform eine neue Software-als-Service-Anwendungssuite (Software as a Service, SaaS) namens CODA 2go entwickeln und veröffentlichen konnte.

Mit der Bereitstellung seiner Buchhaltungsanwendungen wurde CODA zu einem beliebten Anbieter innerhalb der Cloud-Computing-Gemeinschaft und konnte sich somit nicht nur über positive Medienberichte freuen, sondern auch über zahlreiche Kundenanfragen. Einige ausgewählte Unternehmen in Großbritannien und den Vereinigten Staaten testen derzeit CODA 2go.

Die Entwicklung von CODA 2go ist ein vorbildliches Beispiel dafür, wie ein gut etablierter Softwarehersteller in die Welt von SaaS eintreten kann. Durch die Erstellung der Anwendung mithilfe der Force.com-Plattform konnte CODA ungefähr zwei Jahre Entwicklungszeit einsparen und stattdessen an der Erschließung neuer Märkte arbeiten.

„On-Demand-Lösungen werden nicht unbedingt beliebter, aber sie können – und das zeigt sich am Beispiel von salesforce.com – für eine breite Durchdringung des Marktes sorgen“, so Liz Schofield, Group Marketing Manager bei CODA. „Uns wurde klar, dass wir mit einer On-Demand-Plattform arbeiten mussten, und damit stand die Entscheidung für Force.com auch schon fest.”

Schofield bemerkt: „Obwohl es bereits andere Anbieter von On-Demand-Buchhaltungsanwendungen gibt, können wir doch 28 Jahre Erfahrung mit standortbasierten Finanzlösungen für Kunden in 100 Ländern vorweisen. Wir setzen auf eine vielseitige Herangehensweise: mehrere Sprachen, mehrere Währungen und mehrere Unternehmen. Und wir verfügen über einen hervorragenden Ruf im Rechnungswesen, insbesondere bei mittleren und großen Organisationen. CODA 2go öffnet uns nun auch Türen bei kleineren, schnell wachsenden Unternehmen.”
CODA 2go umfasst Funktionen zur Rechnungsstellung und Einforderung ausstehender Beträge und bietet damit zahlreichen Unternehmen eine lange ersehnte SaaS-Lösung, mit der sie den Prozess der Generierung von Einnahmen aus Aufträgen besser verwalten können. Bei der Entwicklung seiner Anwendungen setzt CODA auf Technologien der Force.com-Plattform, darunter Apex Code zum Schreiben der Geschäftslogik und Visualforce zum Aufbau der Benutzeroberfläche.

Vom Geschäftsplan zur vollständigen Entwicklung

Das Entwicklerteam von CODA hatte bereits seit einiger Zeit den aufstrebenden Markt für On-Demand-Anwendungen beobachtet, aber erst während des CODA 2go-Projekts kamen immer wieder Anfragen von Kunden, Salesforce CRM in die Buchhaltungsanwendungen von CODA einzubinden. Zu diesem Zeitpunkt begann das Team bei CODA darüber nachzudenken, sich auch an die Entwicklung eigener Anwendungen in der Cloud heranzuwagen.

Das Projekt wirkte aber zunächst abschreckend. „Wir wussten, dass die Entwicklung einer eigenen On-Demand-Plattform eine langwierige und teure Angelegenheit werden würde, und rechneten mit mindestens zwei Jahren bis zur Erstellung der Lösung auf unserer Plattform“, berichtet Schofield. „Selbst mit Force.com hatten wir anfangs Bedenken, dass eine Entwicklung schwierig und zeitaufwendig sein würde – aber wir wurden schnell eines Besseren belehrt.“

„Nach Gesprächen mit Salesforce erkannten wir, wie effizient wir die Bereitstellung unserer Buchhaltungslösung dank des Potenzials der Force.com-Plattform gestalten konnten“, erklärt Debbie Ashton, Product Director bei CODA. „Besonders wichtig für uns war der Einsatz von Apex Code und die baldige Verfügbarkeit von Visualforce.“

Nach einer Projektbesprechung mit Technikern und Marketingexperten von salesforce.com in San Francisco erstellte das CODA-Team einen Geschäftsplan. Dieser wurde genehmigt und so konnte ein Team aus Entwicklern, Designern und Testern zusammengestellt werden, das sich umgehend an die Ausarbeitung eines Vorführprojekts anhand von realistischen Beispieldaten eines potenziellen Kunden machte. Abzielen sollte die Lösung auf ein mittleres Unernehmen mit mehreren Niederlassungen, das jedoch ein ansehnliches Bestandsvolumen verwalten musste. Der Erfolg des Pilotprojekts öffnete dem Team die Tür zu einer vollständigen Entwicklung.

Bei der Erstellung von CODA 2go nutzte das Entwicklerteam die Stärken der Force.com-Plattform. Die beiden Standardfunktionen der Plattform, Berichterstellung und Workflow, erwiesen sich dabei als besonders praktisch. So erstellte CODA beispielsweise innerhalb weniger Tage eine Reihe von Standardberichten, die die Anwendung ergänzen sollten. Dieses effiziente Arbeiten war nur aufgrund der umfassenden Berichtsstrukturen möglich, die die Plattform standardmäßig zur Verfügung stellt. Zum Vergleich: Laut Schofield verbringt CODA jeweils bis zu drei Monate damit, die Endversion einer jeden standortbasierten Buchhaltungsanwendung zu testen, um eine reibungslose Integration in die Berichtslösungen anderer Anbieter gewährleisten zu können.

Vorteilhaft waren auch die bekannten Stärken von salesforce.com in puncto CRM. „Finanzbuchhaltung ist die natürliche Erweiterung des Vertriebszyklus“, erklärt Schofield. „Selbstverständlich geht es Unternehmen darum, ihre schwer erarbeiteten Aufträge möglichst effektiv in Bares umzuwandeln. Und wenn das CRM eng mit der Buchhaltung verknüpft ist, können Verkaufs- und Finanzentwicklungen basierend auf zuverlässigen, aussagekräftigen Zahlen analysiert werden. Das ist ein wertvoller Ansatz.“

In der Praxis bedeutet das, dass Benutzer von CODA 2go Rechnungen ganz einfach per Mausklick erstellen können. Das zeitaufwendige und fehlerbehaftete manuelle Neueingeben von Informationen – wie es bei den meisten Unternehmen mit herkömmlichen standortgebunden Lösungen noch immer üblich ist – gehört damit der Vergangenheit an.
Außerdem programmierte das Entwicklerteam das von den Kunden gewünschte Integrationstool, das das Projekt ursprünglich in Gang gesetzt hatte. Der Integrator for Salesforce von CODA ist über Force.com AppExchange, dem Marktplatz für SaaS-Anwendungen, verfügbar.

 

Gemeinsame Erfolge

Während des gesamten Projekts arbeiteten die CODA-Entwickler eng mit salesforce.com zusammen und das hat sich bis heute nicht geändert. „Wir haben direkten Zugang zum Herzen des Salesforce-Entwicklungsteams“, sagt Ashton. „Wir werden auf großartige Weise unterstützt“,

ergänzt Schofield. „Alle Salesforce-Mitarbeiter waren unglaublich hilfsbereit und nahmen sich die Zeit, zu erklären, was sie tun und warum“, erinnert sie sich und fügt hinzu: „So haben wir erfahren, wie Salesforce die Entwicklung, die Vermarktung und den Vertrieb seiner eigenen Anwendungen angeht. Natürlich zielt CODA 2go auf ein anderes Marktsegment ab und wir konnten unsere langjährigen Erfahrungen in der Entwicklung internationaler Buchhaltungssysteme einbringen, aber wir haben sehr viel von den Salesforce-Leuten gelernt und das hat uns schließlich so schnell vorangebracht.“

Und die Neuentwicklungen nehmen kein Ende. CODA arbeitet derzeit an Funktionen zur Kreditoren- und Hauptbuchhaltung. Nach Bereitstellung der wichtigsten Buchhaltungsanwendungen will sich das Unternehmen weiteren Bereichen, wie der Beschaffung, der Erfassung von Vermögenswerten und der Verarbeitung von Vertriebsaufträgen widmen.
„Es ist eine Reihe von Projekten in Planung, basierend auf unseren Markterfahrungen, wobei die Funktionalität zum Teil von unseren ersten Benutzern abhängen wird“, erklärt Schofield. „Mit Force.com ist wirklich alles möglich.“

 

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