Die Zukunft der Software
Willkommen bei The Business Web™
Zunächst ein Rätsel: Die Zukunft der Software beginnt mit dem Ende der Software. Zumindest mit dem Ende der Software, wie wir sie heute kennen. Herkömmliche Client-/Server-Software ist eine aussterbende Art, zumindest in IT-Abteilungen, die wirklich zum Erfolg des Unternehmens beitragen wollen.
Um eine Vorstellung davon zu bekommen, in welche Richtung sich Geschäftssoftware entwickelt, brauchen wir uns nur das Consumer-Web anzusehen. Genauso wie Webservices für Privatverbraucher wie Google, eBay und Amazon.com mehr und mehr Consumer-Softwarepakete ersetzen, verschieben sich auch Geschäftsanwendungen immer mehr ins Web. Bereits 2005 schätzte Gartner SaaS-Umsätze (Software as a Service) im Bereich Geschäftssoftware auf fünf Prozent der Gesamtumsätze. Für 2011 sagt Gartner einen Anteil von 25 Prozent voraus (Gartner, 26. September 2006).
salesforce.com war der Wegbereiter in Richtung The Business Web. Mit der Einführung der Force.com-Plattform und von AppExchange sendete salesforce.com erneut Schockwellen durch die starre Welt der "Software as usual" - und löste damit einen Ruck in der Evolution der Software aus.
Der Weg dorthin
Jede Spekulation über die Zukunft der Software verdient zumindest einen kurzen Blick auf die bedeutendsten Meilensteine seiner Geschichte:
- Der Wechsel von Mainframe-Computern zu Client-/Server-Systemen leitete den Trend weg von firmeneigenen Systemen und hin zu vorgefertigten Unternehmenssystemen ein.
- Der Aufstieg des PC brachte uns eine bislang beispielslose Benutzerproduktivität – aber auch unzählige kleine Dateninseln.
- Der Aufstieg des Internets und später die Selbstverständlichkeit eines ständigen Netzwerkzugriffs führte zu einer Informationsexplosion und änderte das Arbeits-, Entertainment- und Kaufverhalten von Millionen Menschen.
- Die Einführung von Webservice-Standards und -Technologien wie die mandantenfähige Architektur.
- Die von führenden Softwareanbietern vollzogene Verschiebung in Richtung SOA (Service-oriented Architecture) erleichterte die Integration von Back-end-Systemen.
- Die Einführung des On-Demand-Modells brachte den Wechsel vom Softwarekauf zu einem "Mietmodell" und befreite Unternehmen von den Ärgernissen und Kosten des Eigentums. Mit 35.300 Kunden und über 575 Anwendungen ist salesforce.com eines der erfolgreichsten Beispiele dieses Modells.

