Ressourcen für "Soziale" Zusammenarbeit
Enterprise 2.0: Bewährte Vorgehensweisen und Tipps aus dem Web

 
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Die meisten Menschen denken bei Social Media an öffentliche Websites wie Facebook, LinkedIn und Twitter. Aber Social Media haben innerhalb eines Unternehmens (und im erweiterten Unternehmen) genauso große Auswirkungen – insbesondere bei Tools für die Zusammenarbeit und Intranets treiben Social Media die Entwicklung voran.

Dieses Phänomen wurde als „Enterprise 2.0“ bezeichnet, aber eingebürgert hat sich „Social Collaboration“, weshalb dieser Begriff verwendet werden soll. Im Folgenden sind einige nützliche Ressourcen zu bewährten Vorgehensweisen bei Social Collaboration aufgeführt, die aus den Tiefen des Internets stammen.



"Soziale" Zusammenarbeit: bei all den verschiedenen Hinweisen und Ratschlägen kristallisierten sich einige Themen heraus

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  • Die Community kommt vor der Technologie Keine Technologie bringt eine Community zum Wachsen, wenn die Menschen neben der Technologie kaum etwas zusammenhält. Menschen gliedern sich nur aus bestimmten Gründen in eine kollaborative Community ein – wenn diese vorhanden sind, kann die richtige Technologieplattform Wunder bewirken.
  • Eine Führungs- und Kontrollstruktur funktioniert hier nicht Bei Social Collaboration geht es vor allem darum loszulassen – Ihre Mitarbeiter sollen die Möglichkeit haben, Communitys wachsen zu lassen, damit dann je nach Bedarf Konversationen stattfinden können.
  • Ein Intranet, bei dem Social Collaboration nicht berücksichtigt wird, ist zum Scheitern verurteilt Denn für uns alle gehören soziale Netzwerke zunehmend zum Alltag. Collaboration-Plattformen, die diese Tatsachen ignorieren, werden schnell in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
  • Profile und Aktivitätsströme sind unverzichtbar Wenn Benutzer keine eigenen Profile pflegen oder keine Aktivitäten und Statusänderungen bei Projekten oder Themen, die sie verfolgen, abrufen können, handelt es sich auch um kein soziales Intranet.

"Soziale" Zusammenarbeit–Ressourcen

Zehn Strategien für die optimale Nutzung des sozialen Intranets
Dion Hinchcliffe von der Dachis Group hat hierzu bei einer kürzlich stattgefundenen Konferenz zu sozialen Intranets einen Vortrag gehalten. Ein umfassender Überblick zu Social Collaboration und zehn strategische Tipps sind das Ergebnis, einschließlich:

  • Die Bedeutung von Enterprise Search
  • Weshalb sich unbeabsichtigte Konsequenzen positiv auswirken können
  • Social Collaboration ist kein einzelnes Produkt

Dion fasst auch die „SLATES“-Checkliste zusammen: Search, Linking, Authorship, Tagging, Extensions, Signals.

 

Customer Company-ROI – eine Socialcast-Infografik
Diese anschauliche Infografik ist eine visuelle Momentaufnahme, auf der die drei wichtigsten Antriebskräfte des ROI für Social Collaboration- und Enterprise 2.0-Tools dargestellt sind:

  • Stärkere Einbeziehung von Mitarbeitern
  • Niedrigere Fluktuationsrate bei Mitarbeitern
  • Erhöhte Umsätze

Die Analyse von Cameran Hetrick im zugehörigen Blogbeitrag ist hervorragend und noch immer von höchster Relevanz.

 
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5 Fragen, die bei der Auswahl von Collaboration-Tools beantwortet werden müssen – GigaOM : Thursday Bram stellt die folgenden fünf grundlegenden Fragen und erläutert die Gründe:

  • Wo wird Ihr Team arbeiten?
  • Gibt es für Ihr Team Raum zum Wachsen?
  • Wie stabil ist das Unternehmen, das die Anwendung entwickelt?
  • Inwiefern benötigen Sie die neuesten Features?
  • Wie wirkt sich die Preisgestaltung langfristig aus?

Auch die Kommentare zu diesem Beitrag sind sehr hilfreich.



 

Die vertrackte Logik von sozialen Unternehmensblogs
Sameer Patel erläutert in anschaulicher Weise die Probleme und Fragen rund um Social Collaboration. Hierzu gehören auch seine wöchentlichen Beiträge „My Favourite Reads“ (Meine Lieblingslektüre). Sie können Sameer auch auf Twitter folgen: @SameerPatel .

AIIM – die Ressource für Informationsverwaltung und Zusammenarbeit
AIIM ist eine Community, die Unternehmen bei der Suche, Steuerung und Optimierung ihrer Informationen unterstützt. Es gibt eine Social Business-Community, ein Ressourcencenter sowie Recherche- und Schulungsmöglichkeiten. Außerdem findet einmal pro Jahr die AIIM-Konferenz statt.

Was wäre, wenn Peter Drucker die Enterprise 2.0-Strategie erklären würde?
Bei der herausragenden Präsentation von Mark Fidelman wird Enterprise 2.0 aus der Perspektive des Management-Gurus Peter Drucker beleuchtet. Dabei werden auch kürzliche Desaster betrachtet, die durch bessere Zusammenarbeit hätten vermieden werden können.

Die Customer Company: So nutzen Sie Social Media, um vom Wissen und von den Talenten Ihrer Kunden und Mitarbeiter zu profitieren.
In diesem Buch plädieren zwei Gartner-Analysten für die Ausnutzung von Social Collaboration-Technologien. Dabei geben sie auch Einblicke, die sie beim Untersuchen der Erfolge und Niederlagen von über 400 Unternehmen gewonnen haben. Im Buch werden die wichtigsten Faktoren vorgestellt, die den Erfolg durch Social Collaboration fördern:

  • Vision: Definition einer überzeugenden Vision, sodass Unternehmen ihre Social Collaboration perfektionieren können.
  • Strategie: Entwicklung von „riskanten und zufälligen“ Erfolgen hin zu messbarem Mehrwert für das Unternehmen.
  • Ziel: Begeisterung der Mitarbeiter für ein eindeutiges Ziel (nicht nur Bereitstellung der Technologie).
  • Start: Schaffung einer kollaborativen Umgebung und Förderung von Akzeptanz.
  • Lenkung: Beeinflussung der Communitys, ohne die Zusammenarbeit einzuschränken.
  • Anpassung: Kreative Antworten auf Veränderungen.

Das Buch nimmt auch auf eine schnelle Online-Bewertung der Bereitschaft für Social Collaboration (Social Readiness Assessment) Bezug, die Sie in wenigen Minuten durchführen können.

 

Ist Social Media tatsächlich nur eine verschleierte Zusammenarbeit?

  • Kapazität – Bewegliche, kleinere Teams sind größeren überlegen
  • Kontext – Weshalb über den Tellerrand hinaus geschaut werden muss
  • Geschlossenheit – Hier entsteht Inspiration und Marktführerschaft
  • Komplexität – Hier werden hohe Renditen erzielt...

Social Media: eine neue Definition - Gartner
Die sechs grundlegenden Prinzipien des Gartner-Analysten Anthony J. Bradley, die 2010 vorgestellt wurden, sind noch immer von hoher Bedeutung:

  • Beteiligung
  • Zusammenarbeit
  • Transparenz
  • Unabhängigkeit
  • Ausdauer
  • Entstehung

In einem anderen Beitrag fasst Anthony auch die Sechs kulturellen Einstellungen in Bezug auf Social Media zusammen.

 
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