Wie kommt man dazu, Software ausgerechnet für Neurochirurgie zu entwickeln? Das ist ja nicht unbedingt das, was sich die meisten direkt nach der Schule so vornehmen …

Vor mir sitzt – umgeben von Hightech-Medizinprodukten – Stefan Vilsmeier, der Gründer und CEO von Brainlab, mit dem wir zum Interview für unseren Videodreh verabredet sind. Und versprochen: Wir kommen auf die Eingangsfrage zurück :). Entstehen soll unser neues Referenzvideo, für das wir heute Interviews mit Stefan Vilsmeier und dem COO, Stephan Holl, führen.

Präzisere Tumorbehandlung – viele Vorteile

Brainlab entwickelt und vertreibt komplette Hardware und Softwaresysteme für das bildgesteuerte Operieren sowie die Strahlentherapie. Damit lassen sich u.a. Tumore minimalinvasiv und mit größerer Präzision behandeln. Das bedeutet für den Patienten: weniger Nebenwirkungen, mehr Lebensqualität, niedrigere Kosten.

GPS für den menschlichen Körper

Eine spannende Welt, in die wir heute eintauchen dürfen. Wir haben unser Set im Showroom aufgebaut – hier stehen die Geräte, die veranschaulichen, wie Software heute Leben verlängern kann.

Der Grundgedanke von Stefan Vilsmeier vor 25 Jahren war, eine Art GPS für den menschlichen Körper zu entwickeln: ein Navigationssystem, mit dem man bestimmte Punkte im Körper genau lokalisieren und damit sicherstellen kann, dass chirurgische Instrumente, Implantate und auch Strahlen für die Behandlung von Tumoren genau an die richtige Stelle kommen.

Unternehmensgründung im ersten Semester

Gegründet hat Stefan Vilsmeier Brainlab im ersten Semester seines Studiums – inspiriert von einem Besuch in der Universitätsklinik Wien, der ihm erste Einblicke in die Welt der Computer- und Kernspintomographie gab.

Er berichtet: „Ich konnte gar nicht glauben, dass diese hohe Präzision von Bildern nicht bedeutungsvoller für die Chirurgie genutzt wurde. Dass die Neurochirurgen diese Bilder in einen Lichtkasten in der Ecke des OPs gehängt hatten und ihre Eingriffe trotzdem manuell geplant hatten. Und da war eigentlich klar, dass Software die Verbindung liefern konnte und nach insgesamt 20 Tagen an dem Campus der TU München hatte ich mein Studium an den Nagel gehängt. Somit musste Brainlab einfach funktionieren.“

Heute einer der Marktführer

Es hat funktioniert: Heute, 25 Jahre später, beschäftigt Brainlab mit Hauptsitz in München weltweit über 1.000 Mitarbeiter an 17 Standorten, die an dieser Vision arbeiten. Mit rund 5.000 installierten Systemen in über 80 Ländern ist Brainlab unter den Marktführern für bildgestützte Technologien.

3 Minuten, 19 Sekunden: „Dramatische Verbesserung im Verkaufsprozess“

Dieses Interview ist der spannende Auftakt eines Drehtages, den wir alle nicht vergessen werden – wir haben hinter die Kulissen eines Unternehmens geschaut, das an Vision, Professionalität, Agilität, aber vor allem Sympathie seines Gleichen sucht.

Danke an das tolle Team von Brainlab für diesen Drehtag und den Einblick in eure Welt!

Und hier das Ergebnis – unser 3,19 Minuten langes Video "Brainlab: Dramatische Verbesserung im Verkaufsprozess".

 

 

 

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