Besucher aus der ganzen Welt kamen vergangene Woche in die USA, um sich über die Neuigkeiten rund um Cloud Computing, Vernetzung, Mobilität und die Trends im Internet zu informieren. Natürlich tummelten sich dort auch viele Journalisten und Blogger und berichteten auf allen Kanälen über das Ereignis.

Dreamforce3

Allein in deutschsprachigen Medien konnten wir bislang rund 600 Berichte zählen – darunter Tweets, Posts, Interviews, Reportagen und Clips. Für t3n ist die Dreamforce „die größte und wahrscheinlich verrückteste Tech-Konferenz der Welt“ gewesen. @claudiahilker fasste zusammen: „Wow! Die #Dreamforce sprengt alle Dimensionen: 135.000 Teilnehmer erleben 1.250 Sessions und 350 Aussteller“.

Internet der Kunden und Salesforce1

In vielen Kommentaren stand die Keynote von Marc Benioff im Mittelpunkt. Der Gründer und Chef von salesforce.com rief das „Internet der Kunden“ (Internet of Costumers) aus, womit er meint: Hinter jedem Endgerät, hinter jeder vernetzten Maschine etc. steht ein Kunde, den es zu erreichen gilt. Mehr dazu findet sich auf dem Blog von Rob Vegas, der ja für uns vor Ort war und von dort live berichtet hat.

Dann „Salesforce 1“: Mit der neuen Plattform können Apps aus mobilen Umgebungen in die eigene Cloud eingebunden werden. Bisher war die Salesforce Cloud für Desktop-Anwendungen gedacht und bot keine explizite Unterstützung für mobile Anwendungen. Salesforce 1 ist von Grund auf neu designt.

In diesem Sinne textete die Computerwoche die Titelzeile „ Dreamforce 2013 Frischzellenkur für Software von Salesforce.com“

Chip Online schrieb dazu: „Salesforce: Alle Cloud-Dienste unter einem Dach“.

Und Computerworld.ch titelte: „Salesforce 1 – die mobile Super-App“.

Marissa Mayer und Sheryl Sandberg

Für Aufsehen sorgten auch prominente Gäste wie Yahoo!-Chefin Marissa Mayer. Sie erklärte der erstaunten Presse, dass es „für Yahoo! noch nie einen Masterplan“ gab, was zu der „Futurezone“-Schlagzeile führte „Dreamforce – Marissa Mayer: „Hatte für Yahoo nie den großen Plan“.

Für Gesprächsstoff sorgte auch Sheryl Sandberg von Facebook: „Niemand sollte Frauen unterschätzen“, war ihr prägendster Satz – zumindest für @Mirko_Kaminski.

Interessante Einschätzung von Crisp Research

Ein interessanter Bericht zur Dreamforce findet sich von „Crisp Research“-Analyst Steve Janata in der Computerwoche. Sein Resümee zur Dreamforce lautet: „Was wirklich hängenbleiben wird, ist, dass Salesforce sich selber diejenigen Ketten weggesprengt hat, die sie daran gehindert hätten in den kommenden Jahren in Sachen Umsatz zu den ganz großen Majors aufzuschließen.“ Aber hallo!

Und und und …

Freilich können wir hier nicht alles Interessantes aufführen, was rund um die Dreamforce gesagt und geschrieben wurde. Hinweisen möchten wir jedoch noch auf folgende Berichte:

Computerworld.ch

Salesforce: Support-Button für die Zahnbürste

Das 'Internet der Dinge' ist eigentlich ein 'Internet der Kunden'. Dort liegen Milliarden-Umsätze verborgen, glaubt Salesforce-Chefvisionär Marc Benioff. Und er hatte schon einmal recht.“

W&V

Cebit-Chef Oliver Frese: Lernen von der Dreamforce

Die Dreamforce ist das Werk des CRM-Spezialisten Salesforce. Wenn ein einziges Unternehmen eine Digital-Konferenz mit 130.000 Besuchern zustande bringt: Was kann ein klassischer Messeveranstalter wie die Deutsche Messe AG daraus lernen?“

Heise.de

„Salesforce.com will sich für Online-Vertriebler unentbehrlich machen

Auf der Anwenderkonferenz Dreamforce hat SaaS-Anbieter Salesforce.com eine neue Plattform namens Salesforce 1 vorgestellt, die Apps aus mobilen Umgebungen in die eigene Cloud einbindet.“

Chip online

Superpod: HP, Salesforce bieten Cloud in der Cloud