Lebensverlängerndes zu Weihnachten

Alle Jahre wieder ... nehmen wir uns vor, dass wir uns nächstes Jahr zu Weihnachten keinen solchen Stress machen – mit den ganzen Festvorbereitungen (steht bei Ihnen der Baum schon im Wohnzimmer? Liegt die Gans bereits im Tiefkühlfach?) und dem Geschenkebesorgen für die lieben Anverwandten und Freunde. Doch kaum bricht der Dezember an, stellt man fest: Man hat mehr Termine und Vorhaben als noch Tage bis Weihnachten übrig sind.

Vorweihnachtliches Antistress-Programm

Das muss sich ändern! Schließlich werden wir alle nicht jünger und die Wahrscheinlichkeit, dass Herz und Kreislauf unseren vorweihnachtlichen Schnell-noch-dies-und-das-Marathon nicht mehr mitmachen, wird von Jahr zu Jahr höher. Deshalb habe ich dieses Jahr ein Dezember-Slow-Down-Programm entwickelt und mir seit dem Öffnen des ersten Türchens an meinem Adventskalender jeden Tag eine Stunde Muße verordnet. Das funktioniert, glauben Sie mir, Sie müssen sich diese Zeit nur konsequent in Ihren Terminkalender eintragen!

Herrlich entspannt und zufrieden

Tja, was soll ich sagen – nach zweieinhalb Wochen fühle ich mich deutlich besser als all die Jahre zuvor. In meinen täglichen Mußestunden habe ich unter anderem zwei Dinge gelernt, die Sie garantiert noch nicht wissen und die ich Ihnen deshalb hier gern verraten möchte:

  1. Regelmäßige Kirchgänger leben länger. Dies hab ich erfahren, als ich mir die 3Sat-Sendung „Heile Dich selbst" angeguckt habe. Dort heißt es ab Minute 28: Mehrere Studien zeigen, dass der regelmäßige Kirchgang die Lebenserwartung steigert – bis zu 26 Prozent! Woran das genau liegt? Nun, hierzu ließe sich viel spekulieren. Vielleicht hat es ja unter anderem etwas mit der antiseptischen Wirkung des Weihrauchs zu tun? ;-)
  2. Katzenbesitzer haben ein geringeres Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen. Diese Meldung habe ich in meiner Heimatzeitung entdeckt, leider gibt’s die nicht online. Aber ich schreibe mal den wesentlichen Satz für Sie auf: „So fanden vor wenigen Jahren US-Forscher heraus, dass die beruhigende Wirkung der schnurrenden Schmuser sich sogar messbar lebensverlängernd auf ihre menschlichen Mitbewohner auswirkt und dabei insbesondere das Risiko von Infarkten und anderen Herzkrankheiten senken soll.“

Und was ist mit den Herzinfarkten, die man vor Schreck kriegt, wenn man wieder mal auf eine tote Maus getreten ist, die einem der „schnurrende Schmuser“ direkt vor die Haustür gelegt hat? ;-)

So, jetzt wissen Sie also, was Sie zu tun haben – in diesem Sinne: Frohe und lebensverlängernde Weihnachten!

Wir lassen hier jetzt den Rollladen runter und ziehen ihn erst kurz nach Neujahr wieder hoch. Haben Sie bis dahin eine schöne ruhige Zeit und kommen Sie gut rüber ins neue Jahr, dass uns allen hoffentlich viel Gesundheit, Glück und Erfolg bringt!