Moderne Applikationsentwicklung – der Motor für die Digitalisierung

Ein Gastbeitrag von André Klose, Managing Director der Accenture Salesforce Practice bei unserem Partner Accenture.

Eine Revolution ist im Gange – die der Digitalisierung. Diese lässt sich weder aufhalten noch ist es möglich, Geschäftsmodelle abzuschotten. Beispiel dafür sind Unternehmen wie AirBNB, die massiv traditionelle Branchen beeinflussen und verändern. Um mit der Digitalisierung Schritt halten zu können, müssen Unternehmen ihre gesamte IT-Landschaft anpassen. Dies betrifft nicht nur die häufig mit Salesforce verbundenen Kundenprozesse, sondern alle Unternehmensprozesse.

Applikationen sind hier ein, wenn nicht DER wesentliche Treiber für die Möglichkeiten, die mit der Digitalisierung einhergehen. So steigt zum Beispiel die Nutzung mobiler Applikationen rapide. Kunden, aber auch Mitarbeiter oder Lieferanten erwarten heute deutlich schnellere Reaktionszeiten und vereinfachte Prozesse.

Next Generation Business Apps

Insbesondere mobile Applikationen sind gefragt. Das Smartphone und Tablets haben wesentlich die Art und Weise beeinflusst, wie wir Dinge tun, aber vor allem wo wir sie tun. Damit einher gehen neue Anforderungen an die Entwicklung moderner Applikationen, die dieser neuen Mobilität Rechnung tragen müssen. Kundenapplikationen bieten ganz neue Wege der Kundeninteraktion und neue Geschäftsmodelle, erfordern aber ein hohes Maß an Nutzerfreundlichkeit. Aber auch bei Business-Applikationen erwarten die Nutzer eine einfache Bedienung und darüber hinaus die Vereinfachung von Prozessen. Das gilt im gleichen Maße für nichtmobile Anwendungen.

Ein Beispiel, wie solche modernen Applikationen aussehen können, ist Resilience 360, ein Risikomangement- und Frühwarnsystem des Logistikriesen DHL. Die von Accenture entwickelte und wesentlich auf der Salesforce Platform basierende Lösung bietet den Kunden der DHL einen ganzheitlichen Blick und die Kontrolle über ihre Lieferketten. Es verbindet auf grafische Weise Informationen über Naturkatastrophen und andere Risiken, die die Logistikwege beeinflussen, und kann diese in Echtzeit darstellen.

Die Rationalisierung erfasst die IT

Das neue Zauberwort in der IT heißt „Application Rationalization“. Die Mehrzahl der Unternehmen haben Hunderte von Applikationen, die über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte gewachsen und immer schwerer zu handhaben und zu warten sind. Hinzu kommen Ersatzlösungen wie Excel, die überall verfügbar sind, aber die Effizienz der Mitarbeiter einschränken. Die Aufblähung der Applikationslandschaft führt zu immer mehr Kosten und Aufwendungen.

Cloud-Technologie und Platform as a Service (PaaS) bieten hervorragende Möglichkeiten, Applikationen kostengünstig zu migrieren und zu integrieren, dabei Infrastrukturkosten zu sparen und die Komplexität gewachsener Anwendungen zu reduzieren. Zudem können ein einheitliches Datenmodell und eine einheitliche Governance erarbeitet werden. Die Migration von Legacy-Applikationen eliminiert nicht nur Hardware- und Maintenance-Kosten, sondern erlaubt auch eine vereinfachte Integration.

Accenture bietet hier nicht nur Beratungsleistungen zur IT-Rationalisierung an, sondern auch konkrete Umsetzungsmöglichkeiten auf Basis von Salesforce.

Die Zukunft der App-Entwicklung

Mit der reinen Entwicklung von Applikationen ist es nicht getan. Applikationen befinden sich wie die digitalen Prozesse in einem ständigen Wandel und unterliegen daher nicht wie früher jährlichen Updates, sondern möglicherweise sogar täglichen Anpassungen. Die Architektur und die dazugehörige Plattform müssen dies ermöglichen. Die Salesforce Platform mit automatischen Upgrades bietet hier eine ideale Entwicklungsplattform. Auf Basis einer einheitlichen und flexiblen Plattform können Unternehmen Applikationen schneller entwickeln und diese besser untereinander vernetzen.

Neue Geschäftsmodelle mit digitalen Plattformen

Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland, sagt dazu: „Im Zeitalter der Industrie 4.0 werden individualisierte Smart Services – individuell geschnürte Pakete aus Produkten, Diensten und Dienstleistungen, die aus den Betriebsdaten der Produkte generiert werden – oft wichtiger als das Produkt selbst. Sie lösen damit die heute dominierenden Produkte und Dienstleistungen von der Stange ab. Wer Smart Services anbietet, der bestimmt die Beziehung zu den Kunden und erschließt sich zusätzliche Umsätze mit gänzlich neuen Geschäftsmodellen. Der Schlüssel für die Smart-Service-Welt sind Daten, die von den intelligenten Produkten der Industrie 4.0 bereitgestellt und auf neuen digitalen Plattformen gesammelt und verarbeitet werden.“ 15 Milliarden Produkte weltweit sind schon heute mit dem Internet verbunden, binnen fünf Jahren wird sich diese Zahl verdoppeln.

Beispiele, wie solche Lösungen künftig aussehen können, erarbeiteten engagierte Entwickler kürzlich anlässlich des ersten gemeinsamen Hackathons von Salesforce und Accenture unter dem Thema „HackNWear“ in Berlin.

Besuchen Sie Accenture auf der Salesforce World Tour am 2. Juli in München

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