Salesforce für Start-ups? O-Töne von Building Radar

Das Start-up Building Radar hat sich für den Einsatz von Salesforce entschieden. Kollegin Julia Zittlau hat Managing Director Paul Indinger dazu interviewt.

Julia Zittlau: „Paul, bitte verrate uns doch kurz, wer die »Köpfe« von Building Radar sind.“

Paul Indinger: „Wir sind drei Gründer: Leopold Neuerburg und ich kümmern uns in unseren Positionen als Geschäftsführer um das operative Tagesgeschäft. Während ich mit dem Fokus auf Sales und Operations arbeite, befasst sich Leopold mit dem Produkt und Marketing. Artem Ostankov ist als CTO hauptverantwortlich für den Ausbau und die Entwicklung der Suchalgorithmen und unserer Plattform.“

Suchmaschine für Bauvorhaben rund um den Globus

Julia Zittlau: „Und Building Radar? Kannst Du uns euer Unternehmen bitte kurz vorstellen?“

Paul Indinger: „Building Radar ist eine benutzerfreundliche Suchmaschine für Millionen von Bauprojekten auf der ganzen Welt. Unsere preisgekrönte, satellitengestützte Technologie ermöglicht die Suche nach neuen Bauvorhaben in Echtzeit. Diese bieten wir unseren Kunden – Unternehmen mit Produkten oder Services für Gebäude – auf einer intelligenten Datenanalyse-Plattform an. Mit Building Radar können topaktuelle Bauvorhaben von der Konzeption an entdeckt und über alle Bauphasen verfolgt werden. Somit haben unsere Kunden die Möglichkeit, die Bauherren im für sie exakt richtigen Moment anzusprechen, um ihr Produkt zu verkaufen. So versorgt Building Radar beispielsweise Baufirmen über ihre Ländergrenzen hinweg mit neuen Projekten.

Unser Ziel ist somit, dass unsere Kunden zu jeder Zeit alle für sie relevanten Informationen über jedes Bauprojekt auf der Welt erfahren“.

Julia Zittlau: „Habt ihr ein Erfolgsrezept?“

Paul Indinger: „Ja, sogar zwei: Unser Erfolg beruht einerseits auf unserem interdisziplinären Team aus motivierten, jungen Leuten mit vielfältigen Hintergründen von renommierten Universitäten und Unternehmen. Und andererseits auf unseren trendigen und spannenden Themen und Technologien, beispielsweise Big Data, Machine Learning und Cloud Computing.“

Warum Salesforce?

Julia Zittlau: „Kommen wir nun zu Salesforce: Wie habt ihr früher ohne Salesforce gearbeitet?“

Paul Indinger: „Am Anfang hatten wir kein einheitliches und adäquates Tool, um unsere Kundendaten und geplante Interaktionen zu planen und zu verwalten. Unser Kundenmanagement lief über eine kostenfreie CRM-Software auf Basis von Excel-Listen, die jedoch bald an ihre Grenzen stieß. Somit wurde uns schnell klar, dass wir eine skalierbare Lösung brauchen. Auch beim Projektmanagement hatten wir noch Nachholbedarf. Denn das lief oft unorganisiert ab, was gelegentlich zu Kommunikationsschwierigkeiten führte.“

Julia Zittlau: „Und warum dann Salesforce?“

Paul Indinger: „Wir haben uns für Salesforce und gegen ‚Insightly‘ und ‚Pipedrive‘ entschieden. Denn das plattformübergreifende System von Salesforce eignet sich ideal für eine einfache und individuelle Anpassung aller relevanten Funktionen. Zudem besteht die Möglichkeit der effizienten Einbindung von anderer Software und Kanälen, beispielsweise den sozialen Medien. Ebenso sind der automatische Import von Leads, die von Websites oder anderen Anwendungen kommen, sowie das Reporting-System eine große Erleichterung im täglichen Geschäft. Wir sehen außerdem im Salesforce App-Exchange eine gute Plattform für unser Produkt.“

Die Salesforce Implementierung

Julia Zittlau: „Wie schnell habt ihr Salesforce eingeführt?“

Paul Indinger: „Die Salesforce Nutzung starteten wir mit einem Free Trial für einen Monat. Dieser verlief bei uns hervorragend, nicht zuletzt wegen der anwenderfreundlichen Tutorials. Somit waren wir nach der vierwöchigen kostenfreien Probezeit bereit, komplett auf Salesforce umzusteigen.“

Julia Zittlau: „Und wie lief die Einführung?“

Paul Indinger: „Die größte Herausforderung für uns war der Import von Daten aus all unseren verschiedenen Quellen. Auch die Einarbeitung in die vielen und komplexen Funktionen von Salesforce – für eine klare Strukturierung und Anpassung des Interface – hat uns einige Zeit abverlangt. Allerdings waren uns die Einführungs-Videos eine große Hilfe bei der Implementierung. Hier war besonders die Möglichkeit hilfreich, in die verschiedenen Rollen im Unternehmen zu schlüpfen.“

Salesforce Lösung erfolgreich im Einsatz

Julia Zittlau: „Wie sieht konkret die Praxis mit Salesforce bei euch aus?“

Paul Indinger: „Salesforce nutzen wir für das einheitliche Anlegen und Verwalten von neugewonnenen Leads, was unseren Vertrieb beflügelt: So konnten wir bereits einige Leads, die wir in Salesforce angelegt hatten, als Kunden gewinnen, und sind effizienter darin geworden, Kontakte zu halten und zu pflegen.

Auch für das Projektmanagement kommt Salesforce zum Zug: Konkret nutzen wir die Funktionen der Plattform, um Projekte anzulegen, Verantwortungen daran zuzuweisen und den aktuellen Status zu verfolgen.“

Und wie geht’s weiter?

Julia Zittlau: „Was sind eure Pläne? Und hast du vielleicht einen Tipp für andere Start-ups, was Saleforce anbelangt?“

Paul Indinger: „Bei uns stehen in der näheren Zukunft die Ausweitung unseres Geschäfts nach Spanien und Lateinamerika sowie China an. Außerdem müssen die über 1.000 Nutzer der kostenlosen Probeversion, die sich im Verlauf unserer Closed-Beta-Phase angemeldet haben, zu festen Kunden konvertiert werden.  

Und Salesforce – da kann ich nur sagen: Uns hat Salesforce sehr geholfen, unsere Kundendaten besser zu verwalten und unser Projektmanagement effizienter zu gestalten. Daher würden wir eine klare Empfehlung an geschäftskundenorientierte Start-ups geben, sich mit Salesforce zu befassen.“

Julia Zittlau: „Paul, vielen Dank für das Gespräch.“