Ein Gastbeitrag von Rustam Nurgudin, CTO unseres Partnerunternehmens Softheme

 

Ohne das richtige Werkzeug kein Erfolg: Das gilt nicht nur für Handwerker, Köche und Ärzte, sondern auch für die Softwareentwicklung – erst recht, wenn Sie Software für Salesforce entwickeln.

Zukunftsperspektiven für Anbieter von Entwicklungssoftware

Ein IDC-Whitepaper zeigt: Der Markt für Public Cloud Computing ist von 2014 bis 2016 von 57 Mrd. USD auf 86 Mrd. USD gewachsen. Bis 2018 wird er weiter auf 128 Mrd. USD steigen. Infolgedessen ist auch die Anzahl der IT-Fachkräfte gestiegen, die in diesem Markt beschäftigt sind. Um die Anforderungen der Kunden bestmöglich erfüllen zu können, bedeutet dies: Unternehmen, die professionelle Entwicklungsleistungen auf diesem Gebiet anbieten, werden eine Umstrukturierung vornehmen. Aus diesem Grund werden wir die Position, die wir bisher als „Salesforce-Entwickler“ bezeichnet haben, in Zukunft in immer kleinere Kategorien unterteilen: Administratoren, Apex-Entwickler, AppExchange Applikations-Entwickler, Lightning- und Visualforce-Entwickler usw. Mit der Zeit wird sich diese Unterteilung noch stärker ausprägen. Daher werden die Anbieter von Entwicklungssoftware auch immer spezifischere und speziell auf die Aufgaben zugeschnittene Entwicklungslösungen bereitstellen müssen. Um die Produktivität der Entwickler zu verbessern, müssen Sie Werkzeuge einsetzen, die genau zu der vorliegenden technischen Aufgabe passen.

6 Punkte, die Sie beachten sollten

1. Dynamische Entwicklung. Sie sollten stets nach neuen Alternativen für die Applikationen oder Werkzeuge suchen, die Sie einsetzen möchten. Wenn Sie bemerken, dass eine App zum letzten Mal vor einem Jahr aktualisiert worden ist und keine wesentlichen neuen Veröffentlichungen vom Anbieter angekündigt sind, sollten Sie sich nach Alternativen erkundigen. Suchen Sie dabei nach Apps, die durch häufige Updates immer aktuell gehalten werden.

2. Kundensupport. Häufige Updates allein reichen nicht aus – es muss auch einen guten Support vom Anbieter und seinem Team geben. Daher empfehlen wir, die Verfügbarkeit eines Kundensupports vorab zu überprüfen. Sie können sich zu diesem Zweck die Foren und Blogs ansehen und recherchieren, wie schnell Kundenfragen bearbeitet und gelöst werden.

3. Vollständiger Funktionsumfang. Um die Vollständigkeit des Funktionsumfangs zu analysieren, müssen Sie zuerst herausfinden, welche Entwicklerrollen verfügbar sind und welche Werkzeuge Ihr Team benötigt, um die dazugehörigen Aufgaben zu erfüllen. Obwohl das sehr einfach erscheinen mag, kann die Umsetzung schwieriger sein als erwartet. Bei Softheme haben wir die technischen Aufgaben, die unsere Entwickler ausführen, bis in ihre Einzelheiten aufgebrochen. Dadurch erhielten wir umfassende Einsichten in die standardmäßigen technologischen Aufgabenketten, mit denen sich die Entwickler im Allgemeinen beschäftigen. Dazu gehören: Metadatendefinition, Sicherheitsoptimierung, Apex-Kodierung, Visualforce-Kodierung, Apex-/Visualforce-Debugging, Lightning-Kodierung, allgemeine Web-Frontend-Entwicklung, Datenbearbeitung usw. Je nach Besonderheiten des Projekts können diese auf verschiedene Arten miteinander kombiniert werden und daher auch verschiedene Werkzeugsets erfordern.

Das bedeutet ein hohes Maß an Verantwortung für die Manager, die an dieser Stelle die Einzelheiten der Arbeit analysieren müssen, um die richtige Entscheidung bezüglich der erforderlichen Software zu treffen. Vor einigen Jahren hatten wir bei Softheme Schwierigkeiten, eine geeignete Applikation zu finden. Keines der verfügbaren Werkzeuge passte zu unseren Anforderungen – wenngleich unsere Anforderungen zugegebenermaßen extrem hoch waren. Daher entschlossen wir uns dazu, ein eigenes Werkzeug zu entwickeln: The Welkin Suite IDE. Auf diese Weise bekamen wir genau das, was wir benötigten – und Sie vielleicht auch, wenn Sie es ausprobieren.

4. Bedienkomfort. Dies ist einer der grundlegenden Aspekte des Entwicklungsprozesses. Daher ist es wirklich nicht ratsam, ihn zu ignorieren. Sehen Sie sich einmal die futuristischen Fahrerkabinen der Lkw von heute an. Automobilhersteller zahlen gewaltige Summen, um sicherzustellen, dass diese Fahrerkabinen bis ins kleinste Detail ergonomisch gebaut sind. Der Komfort des Fahrers ist offensichtlich ganz entscheidend für die Produktivität bei der Arbeit – und genau genommen beeinflusst er auch die Sicherheit der anderen Straßenteilnehmer, denen der Fahrer auf seinem Weg begegnet. Selbst wenn das Leben der Entwickler nicht wirklich durch einen Mangel an Komfort gefährdet werden kann, so kann mangelnder Komfort bei der Arbeit dennoch dazu führen, dass Fristen nicht eingehalten oder Verträge verloren werden – und damit steht auch Ihr Ruf auf dem Spiel.

5. Geschwindigkeit/Leistung. Selbst die IDE mit dem höchsten Bedienkomfort und dem größten Funktionsumfang kommt gegebenenfalls nicht für das Team infrage, wenn sie zu langsam ist. Bei der Entwicklung hören wir immer wieder „schneller, schneller, schneller!“. Wenn einige Prozesse nicht beschleunigt werden können, sollten sie im Hintergrund in parallelen Systemen ablaufen. Sparen Sie Ihren Entwicklern Zeit und lassen Sie sie nicht einen halben Arbeitstag damit verbringen, die spektakuläre Aussicht auf einen Fortschrittsbalken zu beobachten, der sich keinen Millimeter bewegt!

6. Preis. Natürlich ist der Preis ganz entscheidend und Sie müssen ihn immer berücksichtigen. Allerdings haben wir hierzu noch eine kleine Anmerkung: Versuchen Sie nicht, Kosten bei den Entwicklungswerkzeugen einzusparen. Selbst die teuerste IDE wird letztendlich weniger kosten als ein einziger Monat unproduktiver Arbeit. Das gilt sowohl für erfahrene Entwickler als auch für Anfänger.

Besuchen Sie uns auf der CeBIT 2016 und erfahren Sie mehr darüber, wie Sie sich für das richtige Werkzeug entscheiden. Sie finden uns bei Salesforce in Halle 23, Stand A01.

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