Wie Digitalisierung das Leben von Millionen Menschen verändern kann, habe ich das erste Mal am Anfang meiner Karriere bei MSN in den Niederlanden erfahren. In meinem kleinen Heimatland hatte der MSN Messenger in kurzer Zeit fünf Millionen aktive Nutzer – und das bei einer Einwohnerzahl von rund 16 Millionen. Besonders fasziniert hat mich dabei nicht nur, wie begeistert die Menschen von dieser neuen Art der Kommunikation und Vernetzung waren, sondern auch, wie kreative Start-ups neue Geschäftsmodelle daraus entwickelt haben, indem sie zum Beispiel zusätzliche Emoticons designt und verkauft haben.

Natürlich passierte all das damals fast ausschließlich auf dem PC; Smartphones, wie wir sie heute kennen, gab es noch nicht. Was mein heutiges Leben am stärksten beeinflusst, ist aber genau das Thema Mobilität. Den Großteil meines Jobs erledige ich heute auf dem Smartphone und Tablet, und zwar überwiegend kollaborativ mit Cloud-basierten Services. Auch, dass ich jederzeit und überall mit einem einzigen Blick auf mein Display einen aktuellen Überblick über Daten, Zahlen und Projekte gewinnen kann, begeistert mich jeden Tag aufs Neue. Viele Menschen sprechen heute von einer Work-Life-Balance. Für mich existiert diese Teilung nicht so strikt, beides ist regelmäßig eng miteinander verwoben. Das gibt mir ein hohes Maß an Freiheit. Denn sowohl im Familien- als auch im Berufsleben passiert oft Unvorhergesehenes, das ich dadurch flexibel handhaben kann. 

Salesforce hilft unseren Kunden, sich auf vielfältige Weise mit ihren Kunden zu vernetzen. Ich beschäftige mich in meinem Job intensiv damit, wie wir unsere Kunden zu noch mehr Kreativität inspirieren können. Unsere Plattform bietet zum Beispiel grenzenlose Möglichkeiten, den Begriff „Kunde“ auf beliebige andere Zielgruppen auszuweiten. Bereits heute nutzen viele Unternehmen Salesforce, um ihren Mitarbeitern besseren Service zu bieten, zum Beispiel beim Onboarding oder Urlaubsantrag. Auf die gleiche Weise können Ärzte, Verlage und Autoren sowie Gemeinden und Schulen sich mit ihren Patienten, Lesern, Bürgern und Schülern vernetzen, um die Interaktion mit ihnen neu zu gestalten. Ideen auch dafür zu fördern, das betrachte ich als spannende Aufgabe.