Wer einmal auf Norderney war, kehrt mit hoher Wahrscheinlichkeit öfter dorthin zurück: Die Wiederbesuchsquote liegt bei rund 60 Prozent. Mit circa drei Millionen Übernachtungen pro Jahr ist der Fremdenverkehr auf dieser ostfriesischen Insel der wichtigste Wirtschaftszweig. Um sich bei der Vielzahl prominenter Anbieter vom Wettbewerb abzuheben, setzt der lokale Marktführer Norderney Zimmerservice (NZS) auf mobile Angebote: „Die meisten Touristen haben heute rund um die Uhr ihr Smartphone dabei. Dies macht es für uns zu einem idealen Medium, um unsere Gäste von der Ankunft bis zur Abreise überall mit mobilen Serviceangeboten zu begleiten“, sagt Hans Vollmer, Gründer und Geschäftsführer des NZS. Sein Unternehmen, das je nach Saison etwa 20 bis 30 Mitarbeiter beschäftigt, ist der lebende Beweis dafür, dass auch kleine Firmen eine Vorreiterrolle für Mobility- Innovationen spielen können. So erleichtert schon heute eine Android-App die früher sehr aufwendige Schlüsselverwaltung für gut 300 Ferienobjekte: Über die App kann Hans Vollmer heute jederzeit sehen, welcher Gast zurzeit welche Schlüssel hat und welche bereits zurückgegeben wurden. Überdies löst die Schlüsselrückgabe auch gleich den Reinigungsauftrag für die betretende Wohnung aus. Und nach erfolgter Reinigung gibt das Putzteam die Wohnung ebenfalls via App für den Bezug durch Gäste frei. „Auch unsere Hausmeister erhalten Reparaturaufträge heute nicht mehr per Telefon oder Zettel, sondern ausschließlich via App. Mobilität hat nicht nur die E zienz stark verbessert, sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit.“

Die einhellig positive Resonanz seiner Mitarbeiter stimmt ihn optimistisch, dass auch die Kunden mobilen Service wollen. Seine Vision: „Ein persönlicher Reisebegleiter im App-Format, der je nach momentanem Aufenthaltsort nützliche Informationen zu Natur und Kultur der Insel liefert und darüber hinaus auch Hilfestellung bietet, etwa zur Funktionsweise von TV und Mikrowelle in der jeweiligen Ferienwohnung.“

In Zukunft soll die App auch zimmerbezogene Smart-Home-Funktionen bieten, die das Smartphone der Gäste zum Beispiel in einen digitalen Türschlüssel oder eine Fernsteuerung für die Heizung verwandeln. Eine individuell temperierte Ferienwohnung ist bei der Ankunft insbesondere in der kühlen Jahreszeit ein spürbarer Komfortgewinn. Gleichzeitig werden so auch Energieverbrauch und Heizkosten optimiert – gut für die Umwelt und die Gäste.

Wie gesagt: Innovationskraft ist im mobilen Zeitalter keine Frage der Unternehmensgröße mehr, sondern hat stattdessen mit Kundenorientierung, Servicebereitschaft und Kreativität zu tun.

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