Scheitern gehört bei Start-ups zum Risiko – doch anders als in den USA, wo Scheitern als völlig normal angesehen ist, wird es in Deutschland immer noch als Makel betrachtet. Dabei ist es für Gründer unabdingbar, auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen auch den einen oder anderen Misserfolg einzustecken, daraus zu lernen und neue Wege zu gehen.

Genau von diesen kleinen und großen Stolpersteinen ihrer beruflichen Laufbahn berichten Unternehmer auf der inzwischen weltweit bekannten Konferenzreihe Fuckup Nights®. „Wir wollen Entrepreneuren und solchen, die es werden wollen, die Angst vor dem Scheitern nehmen und ihnen Mut machen, aus Fehlern und kleinen Rückschritten gestärkt hervorzugehen”, erklärt Yannick Kwik die Idee hinter der Event-Reihe.

Noch vor 18 Jahren war Salesforce selbst ein Start-up. Und auch wenn es heute das viertgrößte Softwareunternehmen weltweit ist, hat Salesforce sich immer noch einiges von der Start-up-Kultur bewahrt und besitzt ein sehr erfolgreiches Salesforce for Start-ups Programm. Nichts liegt also näher, als nationalen und internationalen Start-ups am 21. März auf der Salesforce World Tour @ CeBIT  in Halle 9 eine Plattform für den Austausch zu geben, um ihre Gründererfahrungen zu teilen und zu berichten, wie sie mit Misserfolgen umgegangen sind und was sie daraus gelernt haben. „Wir brauchen ein neues Bewusstsein des Scheiterns. Misserfolge und Umdenken gehören zum persönlichen Bildungsweg eines jeden Unternehmers. Innovative Ideen müssen ihren Platz im Markt finden, Investoren begeistern und am Ende auch praktisch umgesetzt werden. Da ist es ganz normal, dass nicht immer alles reibungslos läuft. Ausprobieren und Umdenken sind gefragt und unbedingt erwünscht“, so Yannick Kwik, Global CEO der Fuckup Nights®.

Scheitern kann dabei ganz unterschiedliche Gründe haben, wie Olaf Sprinz, Unternehmensgründer und Investor, zu berichten weiß. „Meine erste Firma scheiterte, weil einfach die Rollenverteilung und Aufgaben der acht Gründer nicht klar geregelt waren – und das, obwohl alle Kompetenzen im Team verfügbar waren. Mein zweites Unternehmen ging bankrott, weil unser Hauptgeschäft rückläufig war, während wir uns darauf konzentrierten, in neue Geschäftsfelder zu investieren. Zur CeBIT Fuckup Night® auf der Salesforce Bühne, zeige ich, warum genau diese Fehler heute die Basis meines Erfolgs sind.“

Aber auch der Weg dahin ist schwer und voller Stolpersteine, wie Zipporah Gatiti, Gründerin von Taste of Kenia, heute weiß. Sie möchte die Lieferkette für kenianischen Kaffee revolutionieren, indem sie den direkten Kontakt zwischen den kenianischen Kaffee-Landwirten und den Röstereien herstellt und so einen fairen Handel vorantreibt. „Taste of Kenya“ ist ihr zweites Start-up. Vorher studierte sie Informatik in Irland und machte ihren MBA an der London Business School, während sie im Jahr 2012 ihr erstes Unternehmen TestCom Technology gründete – eine Software-Managementberatung für Kunden wie Eircom, Coillte und Bank of Ireland. Sie hatte vor allem mit den Hürden des Crowdfunding zu kämpfen und weiß jetzt genau, was man für eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne beachten muss.

Vanessa Ferragut, Gründerin von Greenease, weiß, dass ohne das richtige Team und einen geeigneten Investor auch die beste Idee nur schwer umzusetzen ist. Getreu dem Motto: „Warum weite Wege gehen, wenn das Gute so nah liegt“, möchte die Gründerin mittels mobiler App lokale Restaurants, Cafés, Caterer und Lebensmittelhändler mit Landwirten der Region zusammenbringen, um die Nachhaltigkeit der Tourismus- und Gastronomiebranche zu verbessern. Eine innovative Vision für mehr Nachhaltigkeit aus den USA, die sicher auch in Deutschland Anklang findet und ganz auf einen bewussten Umgang mit unserer Natur und den regional verfügbaren Produkten setzt und dabei noch die lokale Landwirtschaft unterstützt. Doch eine tolle Idee wird erst durch eine erfolgreiche technische Umsetzung zum Leben erweckt, wie Vanessa auf der Salesforce Wegbereiter-Bühne berichten wird.

„Wir freuen uns, die Fuckup Night® auf der World Tour @ CeBIT Bühne begrüßen zu dürfen und sind gespannt, welche Einblicke und Tipps Gründer von den Sprechern mitnehmen können“, so Frank Dehne, Regional Vice President for Startups & SME in DACH bei Salesforce. „Uns liegt der Austausch von Start-ups und Gründern besonders am Herzen und wir plädieren für einen offenen Umgang mit unternehmerischen Fehlern, denn aus jedem einzelnen lernt man für die Zukunft. Nur so können Unternehmen langfristig im Markt erfolgreich sein.“

Zu den deutschen Gründern und Ex-Gründern auf der Rednerliste zählen auch Anna Gubanova und Gabriel Gelmann, die Organisatoren der Fuckup Nights® Hannover, sowie Yannick Kwik, der als Global CEO die Fuckup Nights managt. Die Fuckup Nights, die 2012 erstmals stattfanden, haben sich inzwischen auf mehr als 150 Städte in 54 Ländern ausgeweitet. Letztes Jahr zählten sie weltweit mehr als 200.000 Zuhörer.

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