VISI/ONE – im Namen steckt ein entscheidender Hinweis auf die Stärken der Gründer- und Inhaberfamilie Kalheber: Zukunftsgerichtete Visionen
aus Ideen und Herausforderungen im Hier und Jetzt zu entwickeln. Heute treibt VISI/ONE als Familienunternehmen aus dem Bergischen Land in Zusammenarbeit mit führenden Automobilherstellern die Digitalisierung im Autohandel mit voran.

Kreative Ideen, die Fähigkeit zum Weiterdenken über mehrere Schritte hinweg und der Mut zur Veränderung prägen die Historie der Unternehmerfamilie. Mit ihrer ersten Firma „villa bossaNova“ entwickelten und vertrieben Stefanie und Michael Kalheber Ende der achtziger Jahre das Lernspielmaterial GRIPS: stabile bunte Karten, die ein tiefes Lernen auf spielerische und kreative Art unterstützen, indem beide Gehirnhälften im Lernprozess angesprochen werden. Diese neuronalen Zusammenhänge begleiten seither den Werdegang des Unternehmens, das sich im Laufe seiner Entwicklung nicht nur einmal neu erfunden hat. Inzwischen hat sich VISI/ONE das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Digitalisierung im Autohaus maßgeblich mit voranzutreiben – und ist dabei auf einem guten Weg.

Vom Lernspielerfinder ...

„Es war immer unsere Stärke, Impulse von Kundenseite aufzunehmen und darauf basierend Lösungen zu entwickeln“, erklärt Geschäftsführerin Stefanie Kalheber, die VISI/ONE gemeinsam mit ihrem Mann Michael leitet. Die erste Weichenstellung bildete eine Kundenanfrage, das GRIPS-Material an Flipcharts und Pinnwänden befestigen zu können – ohne den Einsatz von Nadeln. Die daraus resultierenden Experimente mit klebstofffreier Haftfolie legten das Fundament für die spätere Gründung von VISI/ONE und die Erfindung der VISI/ONE Hafttasche, die heute weltweiter Standard für die Preisauszeichnung im Fahrzeug ist. „Auf unserem Weg erlebten wir natürlich auch einige Rückschläge“, erinnert sich Stefanie Kalheber. „Wir waren aber immer davon überzeugt, dass es für alles eine Lösung gibt.“

Die Agilität eines kleinen Teams und der unbedingte Wille zum Erfolg waren stets der Ansporn des Unternehmens. „Mein Mann und ich haben bei der Vermarktung unserer Konzepte im Team gearbeitet: Er hat die Kundenkontakte gemacht und ich das Marketing und Design“, beschreibt Kalheber die Aufgabenteilung. So entstand während eines Messebesuchs eher zufällig der Kontakt zu einem Vertreter der Automobilbranche. Dieser erkannte das Potenzial der Haftlösungen der damaligen villa bossaNova für die Preisauszeichnung von Fahrzeugen im Autohaus sofort – und der Beginn der Ära VISI/ONE wurde mit einem Paukenschlag eingeläutet: „Unsere erste 1998 entwickelte Hafttasche für den Autohandel wurde von der BMW Bank direkt in einer Auflage von 50.000 Stück bestellt“, erzählt Stefanie Kalheber. „Das Produkt war vor allem deshalb einzigartig und innovativ, weil es die erste Preisauszeichnung im Fahrzeug war, die komplett entsprechend der Corporate Identity der Marke gestaltet und produziert werden konnte. Die Bank hat die Taschen im BMW Bank-Design an die Händler verschenkt – und war so mit einem Sprung mit ihren Finanzdienstleistungen in jedem Fahrzeug präsent.“ VISI/ONE wurde in den Folgejahren zum Benchmark in der Branche und beliefert heute mehr als 40 Marken in über 70 Ländern – jeder bekannte Hersteller zählt zu den Kunden.

... über den Branchenprimus der Preisauszeichnung ...

Im Laufe der Jahre hat VISI/ONE das Produktportfolio natürlich weiter optimiert und ausgebaut – immer basierend auf Kundenfeedback. Auch vermarktungsseitig stellte das Unternehmen seine Innovationskraft stetig unter Beweis. „Die Entwicklung von VISI/sales, einer sehr hochwertigen Variante aus Aluminium,
die natürlich deutlich teurer als die Taschen und vorherigen Kunststofflösungen war, hat 2013 zu unserem Marketingkonzept Neuro CarSales geführt. Damit hat sich der Kreis zu unserem Beginn mit GRIPS wieder geschlossen“, berichtet Stefanie Kalheber. „Dahinter stand die Idee, die Potenziale des Neuromarketings durch emotionale Bildmotive auf dem Display auch für die Preisauszeichnung im Fahrzeug zu nutzen. Wir hatten großen Erfolg damit und erneut die Aufmerksamkeit der Hersteller gewonnen.“

Die letzte Meile, auf der sich VISI/ONE vom Displaylieferanten zum Anbieter der digitalen Car Sales Intelligence (CSI) Lösung wandeln sollte, war vor allem am Anfang eine Herausforderung. „Zwar begannen wir bereits 2013, uns einige Gedanken rund um das Thema digitale Preisauszeichnung im Autohandel zu machen. Es zeigte sich aber, dass die Technologie noch in den Kinderschuhen steckte und wir hielten den Markt noch nicht für reif“, erinnert sich Stefanie Kalheber. Das Aha-Erlebnis folgte zwei Jahre später in Gesprächen mit Kunden, die zwischenzeitlich an VISI/ONE vorbei angefangen hatten an dem Thema zu arbeiten, und sich mit Partnern aus dem Einzelhandel dazu austauschten. Wie konnte das passieren? „Wir wurden nicht gefragt, weil man uns in puncto Digitalisierung gar nicht auf dem Schirm hatte. Wir mussten jetzt richtig Gas geben, um uns bei unseren Kunden neu zu positionieren.“ Dies galt vor allem für das Produkt: „Plötzlich fanden wir uns und unsere Produkte in einem völlig neuen Kontext wieder: Denn unser VISI/sales Display war jetzt nicht mehr als eine Halterung, eine einfache Platte. Die Wertigkeit unseres Kerngeschäfts hatte sich völlig gewandelt.“

... zum Vordenker des digitalen Autohauses

VISI/ONE würde seinem Namen nicht gerecht, wenn die Geschichte nicht eben diesen Verlauf genommen hätte: „Wieder saßen wir zusammen, dachten nach und entwickelten die ersten Prototypen. Und dabei wurde uns sehr schnell klar, dass es hier um mehr ging als um die momentane Aufgabenstellung.“ Das ursprüngliche Ziel der digitalen Preisauszeichnung war, eine unbeliebte Aufgabe im Autohandel zu vereinfachen: Bei Preisänderungen muss der Händler ein neues Blatt drucken, zum Fahrzeug gehen und das Blatt auswechseln. Digital kann
er dies per Knopfdruck über WLAN oder eine andere Übertragungstechnik vom PC am Schreibtisch aus erledigen. So entstand die Vision vom digitalen Autohaus, das viel mehr als nur Preisänderungen am Auto umfasst: beginnend mit der Echtzeit-Synchronisation mit nur einem Klick über sämtliche Quellen und Plattformen wie der eigenen Website, Autohandelsportalen und dem Display im Fahrzeug hinweg bis hin zur intelligenten Ermittlung des optimalen Marktpreises durch die Verknüpfung mit Big- Data-Analysesoftware. „Papierbasierte Preisschilder sind schon lange ein Problem für die Händler. Die Digitalisierung der Preisauszeichnung im Fahrzeug ist eine der wichtigsten Entwicklungen, die seit Jahrzehnten im Autohandel benötigt wurde. Die Händler beobachten den Wettbewerb und passen ihre Preise schneller als je zuvor an die Marktpreise im Internet an. Gleichzeitig hat der Kunde im Autohaus über sein Smartphone die volle Kontrolle über die Preiskommunikation des Händlers und sämtliche konkurrierende Angebote im Netz“, erklärt Stefanie Kalheber. So wurde das Konzept CSI Pricing geboren. Dafür hat VISI/ONE die erforderliche Hardware und Software bereits entwickelt – und sich damit erneut, und zwar wieder erfolgreich, auf Neuland gewagt. Kunden können die Lösung direkt in ihre bestehende Fahrzeugverwaltung integrieren und sie dank Cloud ortsunabhängig von jedem Gerät aus nutzen.

Mit den ersten Herstellern ist VISI/ONE schon im Geschäft. Zusammen mit Jaguar Land Rover Deutschland wurde 2016 das weltweit erste Pilotprojekt einer Marke ins Leben gerufen und erfolgreich fortgesetzt. In diesem Jahr startet
der Rollout bei 300 Audi-Händlern in Kooperation mit der Zentrale Deutschland. Bis heute hat VISI/ONE auch in diesem Markt die Nase vorn – es gibt kaum einen namhaften Hersteller, der mit den Remscheidern noch nicht im Geschäft ist: „Eigentlich ist es kaum vorstellbar, aber unser Produkt ist das erste seiner Art.“ So hat sich VISI/ONE wieder einmal neu erfunden und dabei sogar einen vollkommen neuen Markt geprägt. 

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