Gleichbehandlung gehört neben Vertrauen, Kundenerfolg und Innovation zu den Kernwerten, die unser Salesforce Co-CEO Marc Benioff ziemlich genau vor 20 Jahren bei der Gründung von Salesforce definierte und die bei uns auch heute täglich gelebt werden. In diesem Kontext formulierte er das Credo „The business of business is improving the state of the world”. Die Formulierung dieses Satzes gelingt im Englischen wie so oft viel eleganter als in der deutschen Entsprechung: Die Aufgabe von Unternehmen ist es, den Zustand der Welt zu verbessern. Was Marc Benioff damit ausdrücken möchte, wird aber klar.

Salesforce gehört heute zu den erfolgreichsten und innovativsten Unternehmen der Welt. Dieser Erfolg basiert auf der Arbeit der weltweit über 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer vielen Tausend Partner. Denn unser Erfolgsgeheimnis ist in erster Linie die Menschen, die hier arbeiten und unsere Kultur. Letzte Woche wurde Salesforce in Deutschland mit Platz 4 als einer der besten Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet. Das ist eine Auszeichnung, die zu einem Großteil von den Mitarbeitern bestimmt wird. Um den Wettbewerb um die besten Talente und Fachkräfte für uns zu entscheiden, müssen wir sicherstellen, dass unser Arbeitsumfeld weiter stark von unserer Kultur geprägt ist. Denn nicht nur Millennials, sondern die meisten Mitarbeiter erwarten heute einen Arbeitgeber, der seine Verantwortung innerhalb und außerhalb der Unternehmenswände Ernst nimmt. Für viele neue Kolleginnen und Kollegen gab nicht zuletzt dieser Faktor den Ausschlag, sich für uns zu entscheiden. Das bekommen wir auch immer dann besonders intensiv gespiegelt, wenn wir - wie im Jahr 2015 beim Streit um die Pläne des US-Bundesstaates Indiana für ein neues Gesetz, das die Diskriminierung von Homosexuellen erlaubt hätte - deutlich Position beziehen.

Wir sind überzeugt, dass unsere Kultur unser größter Wettbewerbsvorteil ist. Sie motiviert unsere Mitarbeiter, stärkt unsere Innovationskraft und trägt so zum Erfolg unserer Kunden bei. Ein entscheidender Faktor dabei ist Transparenz. Unsere Statistiken zur Vielfalt werden jährlich aktualisiert und können jederzeit auf unserer Webseite eingesehen werden.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Von zentraler Bedeutung ist für uns daher auch - und das nicht nur am Equal Pay Day - das Thema Bezahlung. Und hier ist Salesforce Vorreiter: Bei der gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit, und zwar nicht nur bezogen auf Geschlecht, sondern auch auf die Herkunft und ethnische Zugehörigkeit. Bereits 2015 evaluierte Salesforce die weltweiten Gehälter und schüttete 8,7 Millionen US-Dollar an elf Prozent der weltweiten Belegschaft aus, um Ungleichheit zu bewältigen. Davon haben im Übrigen nicht nur Frauen profitiert, sondern auch Männer, die im Vergleich zu ihren Kolleginnen in gleichwertiger Position weniger verdienten.

Seither werden fortlaufend alle Gehälter auf eventuelle Abweichungen hin überprüft. Wo sich eine Lohnlücke findet, schließt Salesforce sie. Bei der letzten Evaluierung vergangenes Jahr mussten nur noch 2,7 Millionen US-Dollar für sechs Prozent unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgewandt werden. Dies hat uns gezeigt, dass wir zwar noch nicht am Ziel sind, aber doch auf dem richtigen Weg ein deutliches Stück weiter. Zu den Faktoren, die zur Lohnungleichheit beitragen, gehören gewachsene Strukturen und Praktiken unserer Branche, die uns unter anderem bei der Übernahme von Unternehmen begegnen, aber auch der veränderte Arbeitsmarkt. Wir packen all diese Probleme aktiv an.

Salesforce ist weiterhin auf Wachstumskurs und plant im Jubiläumsjahr 2019 weltweit 8.000 neue Stellen zu schaffen. Ziel ist dabei einen Standardprozess für die Gehaltsfestsetzung zu etablieren, damit neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom ersten Tag an gleichberechtigt behandelt werden. Darüber hinaus arbeiten wir an unseren Stellenbeschreibungen, damit alle, die ähnliche Arbeit leisten, entsprechend entlohnt werden. Und wir setzen uns dafür ein, dass sich unsere Branche und letztendlich alle Unternehmen weltweit unserem Vorbild anschließen, damit Lohnungleichheit so zeitnah wie möglich Vergangenheit wird. Ich betrachte dies als einen der Beiträge für das von unserem Gründer formulierte Ziel: Zu einer besseren und vor allem gerechteren Welt beizutragen.