Keine Frage: Die Corona-Pandemie macht der Wirtschaft branchenübergreifend zu schaffen. Neben Event-Agenturen, Reisevermittlern und Gastronomen ist vor allem der stationäre Handel gebeutelt. Laut einer Umfrage der ibi research fürchtet aktuell rund jeder zehnte Händler (11 Prozent), dass er aufgrund der Pandemie demnächst Insolvenz anmelden muss, 97 Prozent sehen sich mit einer Vielzahl anderer Probleme konfrontiert, nur drei Prozent haben ihr Geschäft bislang komplett unbeschadet durch die Krise manövriert.

Stationärer Handel kämpft mit den Folgen der Corona-Krise
Die Aussichten sind also nicht gerade rosig. Zumal der Einkaufsbummel in Innenstadt oder Shoppingcenter für den Verbraucher auch nach Lockerung des Shutdowns alles andere als ein Genuss ist: Schutzmaßnahmen, Hygienevorschriften, Zutrittsbegrenzungen & Co. machen zwar dem neuen Corona-Virus das (Über)Leben schwer. Aber eben auch so manchem Händler. Denn während Verbraucher den stationären Handel in Zeiten von Mundschutzpflicht und Einlassbeschränkungen meiden, verzeichnet der E-Commerce rasantes Wachstum.

Und das dürfte erstmal so bleiben: 86 Prozent der von ibi research befragten Händler gehen davon aus, dass die Corona-Krise das Einkaufsverhalten der Kunden nachhaltig verändern wird. Einerseits, weil Online-Shopping selbst für E-Commerce-Neulinge inzwischen alltäglich ist und sie dementsprechend auch künftig immer häufiger im Internet einkaufen werden. Andererseits aber auch, weil die Krise das Konsumverhalten generell beeinflussen wird. Rund jeder zweite Deutsche geht davon aus, dass die Krise sich auf sein persönliches Einkommen auswirken wird.

Digitalisierung im Handel gewinnt an Fahrt
Höchste Zeit also, dass der lokale Handel Strategien entwickelt, um sein Überleben mittelfristig zu sichern. Digitale Lösungen helfen dabei. Sie erschließen stationären Händlern nicht nur neue Absatzkanäle, sondern erleichtern auch den kommunikativen Brückenschlag zum Konsumenten. Dementsprechend tritt der Handel aktuell in Sachen Digitalisierung massiv aufs Gas: Die Hälfte der Händler, die bislang ausschließlich stationär verkauft haben, plant aktuell den Einstieg ins E-Commerce. Nicht zuletzt, weil die Corona-Pandemie gezeigt hat, dass On- und Offline-Handel sich nicht ausschließen, sondern im Idealfall ergänzen. „Die Branche treibt die digitale Transformation ihrer Verkaufs- und Kommunikationsprozesse aktuell mit Hochdruck voran“, sagt Salesforce-Experte Nino Bergfeld. Nun gelte es, die Vielzahl neuer Ideen und Konzepte aus der Theorie in die Praxis zu überführen und so in der neuen Normalität erfolgreich Fuß zu fassen.

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