Einblicke in das Subscription Business bei Europas größtem Premium-Magazinverlag gab beim virtuellen Salesforce Live EMEA Christina Dohmann, Chief Digital Officer im DPV (100% Gruner + Jahr Vertriebstochter) und Chief Distribution Officer bei Gruner+Jahr, dort für das Direct to Consumer Geschäft verantwortlich. Mit Nadine Wolanke, die bei Salesforce den Vertrieb für die Retail- und Konsumgüterindustrie leitet, sprach sie auch darüber, wie es der Verlagsbranche in den vergangenen Wochen gelungen ist, nachhaltiges Wachstum über digitale Kanäle zu erzielen.

Das Endkundengeschäft umfasst bei Gruner+Jahr gleichermaßen Print wie Digital, sowie Einzelhandel und Abonnement. Letzteres ist zunehmend durch eCommerce geprägt. Covid-19 prägt die vergangenen Monate, seit Mitte März 2020 ist Gruner + Jahr komplett im Homeoffice:

  • Redaktionen
  • Vermarktung
  • Vertrieb
  • Systementwicklung

und zahlreiche weitere Bereiche sind mit den Mitarbeitern ins Homeoffice gegangen: Gruner+Jahr ist damit vollständig in der hybriden und mobilen Arbeitswelt angekommen – und das funktioniert gut. Die Corona-Pandemie hat aber nicht nur Workflows verändert, sondern zeigt natürlich auch wirtschaftliche Auswirkungen. Während das Anzeigengeschäft unter Druck geraten ist, verläuft der Vertrieb erfreulich stabil, vor allem das Subscription Business hat während der Corona-Hochphase im April und Mai zugelegt. Gerade in Krisenzeiten ist der Wunsch nach bekannten Marken und seriösen Informationen natürlich besonders groß.

Conversion Steigerung durch bessere User Experience und personalisierte Angebote

Das Gruner + Jahr Abogeschäft ist stark im eCommerce, d.h. digitale Traffic-Generierung und Conversion in den eigenen Shops machten bereits vor Corona den weitaus größten Anteil an Neuabos aus. Seit März/ April konnte dieser positive Trend ausgebaut werden, dazu beigetragen haben gezielte, Cross Channel Kampagnen, die den Geist der letzten Monate gespiegelt haben sowie neue Shops, die mittlerweile auf der Commerce Cloud laufen.  Auch die personalisierten Angebote und ihre Ausspielung an die Kunden zum richtigen Zeitpunkt unterliegen einem kontinuierlichen Optimierungsprozess: So konnten die Conversions gesteigert werden – und die Corona-Pandemie hat diese Effekte noch einmal verstärkt.

Auch in der Neuen Normalität will Gruner+Jahr diese Entwicklung fortführen. Dabei ist Customer Centricity ein wichtiges strategisches Ziel für das Verlagshaus, denn mehr Kenntnis über den Kunden und seine Bedürfnisse bedeuten

  • bessere und persönlichere Angebote
  • bessere Platzierung der Angebote
  • bessere Kanalauswahl im Marketing-Mix
  • mehr Verkäufe

Dazu hat Gruner+Jahr schon vor Corona die Salesforce Marketing Cloud und die Commerce Cloud implementiert. Deren Zusammenspiel ergibt viele neue Erkenntnisse über Kunden und ermöglicht eine noch bessere Personalisierung von Angeboten, Landing Pages und Shop-Oberflächen. Auch die Connectivity über alle Marketing-Kanäle hinweg ist ein Schwerpunktthema im Verlag.

Best Practice – ein konkreter Einblick, was mit der Commerce Cloud möglich ist

Noch viel mehr Details, Best Practice-Beispiele und Key-Learnings für Gruner+Jahr können Sie sich in der Session mit Christina Dohmann anschauen, die wir natürlich für Sie aufgezeichnet haben.

Und als Bonus zeigt Ihnen im Anschluss Andreas Rösch, Lead Solution Engineer bei Salesforce, anhand von drei konkreten Beispielen, wie Unternehmen mit der Commerce Cloud Kunden auf unterschiedlichen Kanälen erreichen und Ihren Umsatz erhöhen können. Die Aufzeichnung der Session können Sie sich hier ansehen.