Was lange währt, hält vom Umsatz ab. Ein Gastbeitrag von Thomas Böhme, Partner Manager beim Salesforce Business Solution Partner dotSource

 

Die Ereignisse der letzten Monate haben die gesamte Wirtschaft vor riesige Herausforderungen gestellt. Große Unternehmen, die sich bereits frühzeitig mit der digitalen Transformation auseinandergesetzt hatten und vergleichsweise gut aufgestellt waren, konnten die entstandene Situation meistern, ohne schmerzliche Verluste davonzutragen. Bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen dagegen sah die Sache ganz anders aus: Insbesondere traditionelle Händler mussten ihre Geschäfte schließen, der klassische Außendienst durfte keine Kunden mehr besuchen. Entsprechend waren viele Unternehmen die letzten Monate damit beschäftigt, ihre Organisation zu stabilisieren und Liquidität zu sichern. Spätestens seit diesem Frühjahr sollte klar sein, wie essenziell dafür digitale Prozesse sind. Doch wie kann man den Anschluss halten, ohne viel Geld in große Digitalisierungsprojekte zu investieren?

Wer angesichts dessen potenzielle Kunden immer noch mit einem »Die Krise als Chance verstehen« davon überzeugen will, enorm viel Geld in langwierige Digitalisierungsprojekte zu investieren, kann sich damit schnell unbeliebt machen. Denn Zeit und Kosten spielen in diesen Monaten globaler Unsicherheit eine noch wichtigere Rolle als bisher: Einerseits erkennen viele Unternehmen, dass sie Defizite in Sachen Digitalisierung haben. Andererseits wollen – und können – sie keine Ausgaben in beliebiger Höhe dafür verantworten und dadurch Risiken provozieren

MVP: Kompromiss ohne viele Kompromisse

Eine allgemeingültige Lösung für dieses Problem gibt es nicht. Es muss unternehmensspezifisch entschieden werden, welche Strategie und welche Lösungen zu wem passen. Eine Möglichkeit aber, sich der Frage smart zu nähern, bietet ein sogenanntes Minimum Viable Product (MVP). Ein MVP bedeutet übersetzt in etwa: Das kleinstmöglich durchführbare bzw. realisierbare Produkt. Ganz nach dem Motto »Keep It Short and Simple« geht es darum, möglichst schnell ein Produkt zu launchen – entweder um zu testen, ob das Angebot Zuspruch bei der Zielgruppe findet oder um schnell die Vertriebs- und Absatzkanäle zu erweitern und mehr Umsatz zu generieren.

Das Projekt wird nicht wie üblich von Beginn an Anfang an als großes, umfangreiches Vorhaben gesehen und dann, nach gefühlter Ewigkeit zu 98,5 Prozent fertig, gelauncht. Stattdessen ist es das Ziel, mit einem kleinen, aber funktionierenden Produkt live zu gehen. Das funktioniert sowohl bei Apps, die nur wenige Kernfunktionen besitzen, als auch bei Onlineshops mit einer überschaubaren Anzahl an Produkten.

Ein MVP kann daher als Kompromiss für all diejenigen Unternehmen gesehen werden, die nun den Schritt in den E-Commerce wagen wollen, die damit verbundenen Kosten und somit das Unternehmensrisiko aber geringhalten müssen

Quick Start Commerce-Pakete von Salesforce als Türöffner in den E-Commerce

Große Anbieter haben die Zwickmühle zwischen Risiko und Zugzwang vieler Unternehmen erkannt und entsprechend reagiert: Geschnürt wurden knackige E-Commerce-Pakete, die genau dort ansetzen, wo es aktuell am meisten schmerzt. Solche Produkte geben Unternehmen das, was sie zum jetzigen Zeitpunkt am meisten brauchen: Zuversicht, Sicherheit und einen kostengünstigen Ausblick in einen umsatzstarken Onlineshop. Mit den Quick Start Commerce-Paketen von Salesforce können solche »MVP-Onlineshops« in kurzer Zeit entwickelt werden: Schlanke Setups bilden die wichtigsten E-Commerce-Prozesse wie Produkt-, Lager-, Auftragsabwicklung ab, ebenso wie Kundenkommunikation, Service- und Produktpräsentationen.

Quick Start Commerce stellt ein Komplettlösung bestehend aus Softwarelizenzen und Implementierung dar. Während klassische Projekte nach dem Go-Live enden, wird der Kunde darüber hinaus auch beim Betrieb der Lösung unterstützt.

Die Starthilfe-Metapher ist dabei kein Zufall, können diese Angebote den Motor eines Unternehmens doch wieder zum Laufen und das Business auf einen sicheren Kurs bringen. Die Pakete stellen einen Kompromiss dar, mit dem nur wenige Kompromisse eingegangen werden müssen.

 

Bild: Roadmap Quick Start Commerce mit dotSource (Quelle: dotSource GmbH)

Derzeit unterstützt die Digitalagentur dotSource, als einziger regionaler Business Solution Partner der Salesforce Commerce Cloud, B2B- und B2C-Unternehmen jeder Größe und Branche dabei, sich schnell und unkompliziert zu digitalisieren: Mit dem passenden Quick Start Commerce-Paket wird das Offlinegeschäft mit überschaubarem Aufwand binnen fünf bis zwölf Wochen auf eine solide und zukunftsfähige digitale Plattform umgestellt. Neben der Unterstützung des Betriebs in den ersten drei Monaten bietet dotSource zusätzlichen ein komplettes Managed Package an. Das bedeutet: Kunden ohne E-Commerce Erfahrung wird beim E-Commerce-Betrieb unter die Arme gegriffen. Auch bei der Buchhaltung, im Kundenservice und in der Logistik werden sie entlastet. Das Shopmanagement, die Rechnungen, der Versand und die Retourenabwicklung wird ebenfalls durch dotSource gemanaged.

Die Pakete eignen sich für kleinere Händler, Hersteller und Verlage ebenso wie für Big Player, die die Betreuung ihres E-Commerce-Bereichs auslagern möchten. Durch die Unterstützung einer Full-Service-Digitalagentur wie dotSource reduzieren sich Kosten und fehlende Ressourcen oder mangelnde Expertise werden ausgeglichen.

 

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Autor: Thomas Böhme

Thomas Böhme ist Salesforce-Partner Manager bei dotSource. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Vertriebs- und, Marketingmanagement, in der Markenentwicklung und –Beratung.  bei der Einführung von CRM-Systemen. Hier begleitete er namhafte Unternehmen bei der Digitalisierung und Automatisierung von Marketing, Vertriebs- und Serviceprozessen. Thomas Böhme besitzt den akademischen Grad eines Diplom-Kaufmanns der Technischen Universität Chemnitz.