Hunger tötet. Und die globale COVID19-Pandemie wird die Hungerkatastrophe in der Welt noch weiter drastisch verschärfen. Bis Ende des Jahres könnte die Zahl der weltweit Betroffenen nach Schätzungen des UN World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen auf 270 Millionen ansteigen. Das sind zusammengerechnet die Einwohnerzahlen Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Portugals. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird die Zahl der unterernährten Menschen in den ärmsten Ländern der Welt im Jahr 2030 voraussichtlich 840 Millionen übersteigen.

Dabei ist Hilfe möglich. Zum diesjährigen „World Food Day“ am 16.10.2020 hat die Spenden-App „ShareTheMeal“ die Kampagne „100 Million Meals“ gestartet. Ihr Ziel ist es, bis zum Jahresende 2020 rund 100 Millionen Mahlzeiten für hungernde Menschen zu finanzieren. Wie? Die Idee ist ebenso einfach wie gut. Immer wenn ein Teilnehmer beim Essen sitzt, kann er die App auf dem Smartphone starten und seine Mahlzeit virtuell teilen.

ShareTheMeal: per App helfen

Das allein macht noch keinen hungernden Menschen satt, aber pro Klick werden automatisch mindestens 70 Cent von Eurem Konto an WFP gespendet. Dieser in unserem Land leicht verschmerzbare Betrag reicht aus, um in vielen Gegenden der Welt einen hungernden Menschen einen ganzen Tag mit Mahlzeiten zu versorgen. Seit rund fünf Jahren trägt die App so dazu bei, bei den größten Hungerkrisen der Welt zu helfen – ob im südafrikanischen Lesotho, im Jemen, in Syrien oder in Nigeria.

Wie das funktioniert? Die Mahlzeiten werden durch das UN World Food Programme (WFP) verteilt, das kürzlich für seine Arbeit mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. „Für seine Bemühungen zur Bekämpfung des Hungers, für seinen Beitrag zur Verbesserung der Bedingungen für den Frieden in von Konflikten betroffenen Gebieten und als treibende Kraft für Bemühungen, den Einsatz von Hunger als Kriegs- und Konfliktwaffe zu verhindern“, wie das Nobelkomitee in Oslo die Entscheidung begründete.

Nachhaltige Hilfe braucht kluge Konzepte

Entwickelt wurde die ShareTheMeal-App unter anderem von Bernhard Kowatsch, der seit 2016 in München den Innovation Accelerator des WFP betreut. Diese Startup-Schmiede entwickelt mit Hilfe modernster Technik Lösungen für eine wirksame Verbesserung der unhaltbaren Zustände. „Wenn wir den Hunger in der Welt nachhaltig besiegen möchten, dann brauchen wir innovative Ansätze und Ideen in der humanitären Hilfe“, so Kowatsch in unserem Kundenmagazin NAH.

Schon lange vor der großen medialen Aufmerksamkeit durch die Preisverleihung hat Salesforce ShareTheMeal gefördert und in diesem Frühjahr das World Food Program USA als “Hilfsorganisation der Wahl“ mit einer Spende von 150.000 Dollar unterstützt. Und ab sofort trommeln wir für die Kampagne „100 Million Meals“ und haben in der Spenden-App das Team #SalesforceDE für Deutschland und Österreich gebildet. Im Wettstreit mit anderen Mannschaften wollen wir gemeinsam diese Challenge gewinnen und so die größtmögliche Hilfe leisten.

Macht mit bei der großen Challenge: 100 Millionen Mahlzeiten

Was wir jetzt brauchen: Viele Leute, die sich unserem Team anschließen und dazu beitragen, dass bis zum Jahresende 100 Millionen Mahlzeiten über die App gespendet werden. Macht mit, ladet euch die App herunter und teilt euer tägliches Essen. Schon mit 70 Cent am Tag verhelft ihr einem hungernden Menschen zu einer sättigenden Mahlzeit.

Und ihr könnt noch mehr tun: Erzählt unter dem Hashtag #100Mmealschallenge von dieser tollen Aktion, teilt diesen Aufruf in euren sozialen Netzwerken und gewinnt andere Leute, damit sie sich auch beteiligen.

Ihr könnt auch eure eigenen Teams gründen und uns herausfordern oder eure Freunde dazu animieren, sich ebenfalls zusammenzuschließen. Erzählt Interessenten von Euren Zielen, Projekten und Geschichten und motiviert noch mehr Menschen zu helfen.

Das Salesforce-Team hilft gerne bei allen Fragen. Wir zählen auf Euch.

Gemeinsam gegen den Hunger in der Welt!