Wie erreiche ich meine Kunden? Wie kann ich Neukunden in Stammkunden verwandeln? Wie kann ich meine Umsätze ankurbeln? Diese und ähnliche Fragen stellt sich jeder Unternehmer. Eine mögliche Antwort darauf: Newsletter-Marketing! In diesem Artikel stellen wir Ihnen den Aufbau eines Newsletters in zweierlei Hinsicht vor: 

  1. Eine erfolgreiche Implementierung des Newsletters in Ihr Unternehmen
  2. Den Aufbau im Sinne zentraler Elemente in einem Newsletter

 

Implementierung und Aufbau eines Newsletters für  Ihr Unternehmen

Verschiedene Studien stellen unter Beweis: Newsletter sind ein effizienter Weg, um Kunden zu akquirieren – nach wie vor. Das gilt aber nur, wenn Sie im Voraus einige grundlegende Aspekte beachten:

  • Definieren Sie Ihre Zielgruppen und erstellen Sie daraus Buyer Personas
  • Analysieren Sie die Customer Journey
  • Legen Sie messbare Ziele für Ihr E-Mail-Marketing fest
  • Entwickeln Sie eine Newsletter-Strategie, die zu Ihrem Marketing-Mix passt

 

Wie Sie potentielle Kunden durch E-Mail-Marketing an Ihr Unternehmen binden können, erfahren Sie in unserem Whitepaper „50 bewährte Praktiken für E-Mail-Marketer”. Hier finden Sie viele praxisnahe Beispiele, die einfach umsetzbar sind. Jetzt downloaden!

 

 

Nur wenn Sie wissen, wie Ihre Zielgruppe tickt, können Sie einen maßgeschneiderten Newsletter gestalten. Dazu müssen Sie sich unter anderem folgende Gedanken machen:

  • Warum sollen Kunden Ihren Newsletter abonnieren? Was sind konkret sind die Vorteile?
  • Auf welche Wünsche, Bedürfnisse und Herausforderungen können Sie eingehen? Bieten Sie Antworten auf dringende Fragen?
  • Wann ist der beste Zeitpunkt für den Versand der Newsletter? Wo befindet sich der Leser in diesem Moment? Ist er im Büro, unterwegs oder Zuhause? Auf welchem Gerät (PC / Laptop, Tablet, Smartphone) wird er die E-Mail öffnen?
  • Wie ist die Lage und Stimmung des Kunden? Ist es beispielsweise Wochenende und der Leser sitzt entspannt auf seiner Couch? Oder steht Weihnachten an und es müssen dringend Geschenke besorgt werden?
  • Wann möchte der Empfänger welche Inhalte konsumieren? Möchte er sich inspirieren lassen? Benötigt er handfeste Informationen über ein Produkt? Oder ist er auf der Suche nach Angeboten?

Haben Sie diese Fragen geklärt, geht es zum nächsten Schritt: dem Aufbau einer Abonnenten- bzw. Empfängerliste.

 

Empfängerliste aufbauen: durchdacht und rechtskonform

Ihr Newsletter kann nur erfolgreich werden, wenn Sie eine kritische Masse an Empfängern besitzen. Bewerben Sie deshalb Ihren Newsletter in Ihrem Ladengeschäft und besonders auf Ihrer Webseite bzw. in Ihrem Onlineshop. Weisen Sie online an verschiedenen Stellen darauf hin. Zum Beispiel:

  • im Header-Bereich oder in der Navigation
  • im Footer / Abbinder der Website
  • mit Anreißern auf der Startseite oder auf Produkt- und Informationsseiten

Kommunizieren Sie deutlich die Vorteile des Kunden, wenn er sich zum Newsletter anmeldet. Das können unter anderem sein:

  • News und aktuelle Informationen
  • aktuelle Angebote und Rabatte (evtl. exklusiv)
  • Ratgeber und Wissensinhalte
  • unterhaltsamer Content

Machen Sie Ihrem potentiellen Empfänger die Anmeldung zu Ihrem Newsletter so einfach wie möglich. Fragen Sie möglichst wenige Daten ab, am besten anfangs nur die E-Mail-Adresse. Versuchen Sie im Laufe der Zeit weitere Informationen über die Empfänger herauszufinden, zum Beispiel Name, Alter, Geschlecht und Wohnort sowie Interessen.

Wichtig: Achten Sie beim Aufbau Ihrer Empfängerliste auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dazu gehört beispielsweise das Double-Opt-In-Verfahren. Hierbei muss der Kunde nach der Anmeldung nochmals zustimmen, dass er E-Mails von Ihnen erhalten möchte.

 

Einsatz des Newsletters

E-Mail-Marketing besteht aus mehr Elementen als nur dem Aussenden von regulären Newslettern. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen die Einführung eines Newsletters planen, sollten Sie auch in folgenden Situationen E-Mails an Ihre Leser schicken:

  • eine Begrüßungsmail nach der erfolgreichen Anmeldung
  • eine Mail zum Geburtstag
  • bei Umfragen
  • bei kommenden Angeboten
  • Mails über anstehende Events
  • bei weiterführenden Informationen

Das Aussenden von Newslettern zu verschiedenen Anlässen hat einige Vorteile für Ihr Unternehmen: Diese Werbeform ist nicht nur kostengünstiger und ressourcensparender als viele andere, sie ermöglicht Ihnen auch eine individuelle Kundenansprache sowie zeitliche und thematische Flexibilität. Außerdem ist sie deutlich besser messbar als andere Werbeformen, Sie können also laufend lernen und optimieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Kunden durch E-Mail-Marketing erfolgreich erreichen, überzeugen und binden.

 

Auswahl der passenden Newsletter-Software

Wenn Sie auf der Suche nach einer Software für Ihr E-Mail-Marketing sind, dann haben Sie die Qual der Wahl. Es gibt eine große Auswahl an Anbietern, jedes Tool besitzt seine eigenen Vor- und Nachteile.

Achten Sie bei Ihrem Entscheidungsprozess auf diese Features:

  • verständliche, leicht zu erlernende Bedienung auch ohne HTML-Kenntnisse
  • Newsletter-Vorlagen und -Designs (Templates) sollten enthalten sein
  • alle Templates müssen ein responsives Design bieten, sodass die Newsletter problemlos auf Smartphones dargestellt werden
  • Segmentierung der Kontaktdaten muss möglich sein
  • DSGVO-Konformität
  • Erstellung von automatisierten Newsletter-Strecken
  • Personalisierung der E-Mails
  • Möglichkeit für A/B-Tests
  • Auswertung von relevanten Kennzahlen wie Öffnungs- und Klickrate

Stimmen Sie sich zudem mit Ihren IT-Experten ab, wie die Software in Ihre IT-Struktur integriert werden kann, damit gewährleistet werden kann, dass die Prozesse möglichst nahtlos verlaufen und die Daten aller Systeme Hand in Hand greifen. So schaffen Sie es Ihre Kunden mit Ihren Produkten und Angebote zu erreichen und zu abholen. 

 

Die zentralen Elemente des Newsletters

Jeder Newsletter besteht aus festen Bestandteilen. Diese sind:

  1. Absender 
  2. Betreffzeile
  3. die ersten Zeilen eines Textes in einer E-Mail (Pre-Header)
  4. Inhalt
  5. Footer

Die ersten 3 entscheiden darüber, ob der Empfänger eine E-Mail öffnet oder nicht. Klingt der Absender unseriös oder unbekannt, weckt die Betreffzeile kein Interesse oder gibt es Probleme bei der Darstellung des Pre-Headers, schaffen Sie es nicht, die erste Hürde zu überspringen.

Öffnet der Abonnent Ihren Newsletter, wird er ihn in der Regel nicht aufmerksam und in Ruhe lesen. Stattdessen findet ein Scanprozess statt, der nur wenige Sekunden dauert. Hier muss Ihre Gestaltung mit folgenden Aspekten punkten:

  • Das Layout bietet eine klare Struktur, um einen sauberen Blick- und Lesefluss zu gewährleisten
  • Ihr Unternehmenslogo ist gut sichtbar, um Vertrauen aufzubauen
  • Der Newsletter transportiert im besten Fall nur eine Message (zum Beispiel neue Bio-Produkte oder Winterschlussverkauf) – das ist auf einen Blick ersichtlich
  • Die wichtigsten Inhalte sind im oberen Teil platziert
  • Der Newsletter ist keine “Textwüste”, sondern spricht den Leser mit Grafiken und Bildern an
  • Die Call-to-Actions sind klar erkenntlich
  • Text und Footer sind optisch voneinander getrennt

 

Der Footer mag auf den ersten Blick unwichtig erscheinen, da er „nur” am Ende des Newsletters steht. Doch auch ihm müssen Sie Ihre Aufmerksamkeit schenken – nicht zuletzt aus Datenschutz-Gründen. 

Diese Elemente sollte Ihr Footer beinhalten:

  • Impressum und Kontaktdaten
  • Link zur Abmeldung des Newsletters
  • Link zur Datenschutz-Erklärung
  • Trust-Elemente wie Qualitätssiegel, Auszeichnungen oder Mitgliedschaften
  • Verweise auf die Social-Media-Präsenzen Ihres Unternehmens

 

Und dann?

Haben Sie Ihre Strategie und die notwendigen Kennzahlen aufgesetzt, eine passende Newsletter-Software ausgewählt, ein Design gefunden, Inhalte konzipiert und auch den optimalen Versandzeitraum gewählt, können Sie im E-Mail-Marketing durchstarten. Weitere Hilfestellungen finden Sie in unserem Blogartikel „11 E-Mail-Marketing Tipps”. Doch vergessen Sie nicht, dass Experimente und A/B-Tests dazugehören. Kleine Änderungen im Betreff oder der Bildauswahl können schon große Unterschiede machen, bleiben Sie also am Ball und werten Sie die Ergebnisse aus.

 

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