Cloud. Cloud. Cloud. Wenn Sie sich mit IT-Themen beschäftigen, hören Sie den Begriff seit Jahren gefühlt in jedem zweiten Satz. Kein Wunder, hinter dem Hype steckt eine Vielzahl an technologischen Möglichkeiten, die sich bereits etabliert haben oder in einer fortgeschrittenen Reifephase befinden.

Wenn Sie sich über „die Cloud“ informieren, merken Sie sehr schnell: Es gibt eine Vielzahl an Fachbegriffen, die mit dem Thema zu tun haben. Die Definitionen fallen teilweise schwammig aus, ebenso die Abgrenzungen zwischen den Technologien und Konzepten. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Begriffe und zeigen Ihnen die Chancen von Cloud-Services für Ihr Unternehmen auf.

 

Was bedeutet Cloud?

Wenn es in der IT um die Cloud geht, ist damit eigentlich das Cloud Computing gemeint. Darunter versteht man die Verlagerung von IT-Infrastrukturen und IT-Dienstleistungen in weltweit vernetzte Systeme.

Um Cloud-Dienste nutzen zu können, müssen Sie in der Regel keine Programme auf Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone installieren. Es reicht theoretisch ein (halbwegs leistungsfähiger) Internetzugang und ein Browser aus.

 

Was sind Cloud Services?

Wie es der Begriff bereits verrät, handelt es sich hierbei um Dienstleistungen (engl. Services), die Sie über die Cloud einsetzen oder selbst anbieten. Bei den Cloud Services haben sich in den letzten Jahren verschiedene Lösungen herauskristallisiert, die wiederum eigene Bezeichnungen tragen. Dazu gehören Software-as-a-Service (SaaS), Platform-as-a-Service (PaaS), Infrastructure-as-a-Service (IaaS) und Function-as-a-Service (FaaS). Das alles sind Cloud-Services, die über Cloud Computing bereitgestellt werden. 

 

Was steckt hinter den Cloud-Diensten?

Darum geht es – vereinfacht erklärt – bei den vier verschiedenen Cloud-Service-Modellen, die über verschiedene Cloud-Service-Provider angeboten werden:

SaaS: Software as a Service

Diese Dienstleistung kennen Sie sicherlich sehr gut: Wenn Sie Programme und Tools nicht mehr auf Ihrem Computer installieren, sondern ganz bequem per Browser bedienen, ist das eine Software as a Service. Mail-Programme, Bildbearbeitung, Online-Datenspeicher oder die Verwaltung von Kundendaten: Immer mehr Anbieter setzen auf das SaaS-Modell.

PaaS: Platform as a Service

Das PaaS-Modell kommt meist bei der Software-Entwicklung zum Einsatz. Programmierer erhalten mit PaaS die benötigten Entwicklungsumgebungen aus der Cloud. Dazu gehören beispielsweise Tools, Datenbanken und Infrastrukturen. PaaS hat deshalb große Schnittmengen mit SaaS und IaaS.

IaaS: Infrastructure as a Service

Unternehmen müssen heutzutage nicht mehr zwangsläufig eigene Server und Rechenzentren betreiben, sie können die Hardware quasi in die Cloud auslagern. Mit IaaS lassen sich Netzwerke und gesamte Infrastrukturen virtuell nachbilden, der Zugriff erfolgt übers Internet.

FaaS: Function as a Service

Function as a Service ist salopp gesagt die vereinfachte Form von Software as a Service. Bei FaaS nutzen Sie nicht ein komplettes Programm über die Cloud, sondern nur eine einzelne Funktion. Bekannte Beispiele dafür sind Chatbot-Anwendungen oder die Suchanfragen von „Alexa“.

 

Wie funktioniert ein Cloud Service?

Vereinfacht gesagt, werden Hardware und Software in die Cloud gebracht. Was früher auf stationären Computern lief – zum Beispiel Office-Programme und Buchhaltungssoftware – läuft heutzutage in gewaltigen Rechenzentren rund um den Globus.

Die Anwender benötigen für das Abrufen der Dienstleistung lediglich einen funktionierenden Internetzugang, über den sie auf den Cloud Service zugreifen. Je nach Dienstleistung fallen unterschiedliche Kosten an. 

Nutzt Ihr Unternehmen beispielsweise ein CRM-System als SaaS, wird dafür eine monatliche Gebühr (= Abonnement-Modell) fällig. Bei der Anmietung von IaaS-Services bezahlen Sie für die in Anspruch genommene Leistung, beispielsweise pro Minute oder Datenmenge.

 

Verschiedene Modelle der Bereitstellung

In Sachen Cloud Computing bestehen weitere Unterscheidungsmerkmale. Zum Beispiel in der Art und Weise, wie Sie die Cloud-Lösung betreiben oder in Anspruch nehmen. Hierbei gibt es folgende Ausprägungen:

Public Cloud

Die Public Cloud ist das, was die meisten unter Cloud verstehen: Frei zugängliche Infrastrukturen und Dienstleistungen, für deren Nutzung Sie in der Regel bezahlen müssen, zum Beispiel für SaaS-Leistungen. Der Zugang erfolgt wieder mit Anmeldedaten und über das Internet.

Eine Abwandlung der Public Cloud ist die sogenannte Community Cloud. Hier kann nur ein kleiner Kreis (beispielsweise eine Gemeinde) auf die Infrastruktur und/oder die Services zugreifen.

Private Cloud

Die Private Cloud ist das Gegenteil zur Public Cloud: Die Cloud-Infrastrukturen sind nur für einen „privaten“ Zirkel nutzbar, die dafür einen Login benötigen. Private Clouds kommen beispielsweise bei Unternehmen zum Einsatz, welche Ihre Cloud-Services ausschließlich ihren Mitarbeitern zugänglich machen möchten.

Hybrid Cloud

Bei der hybriden Cloud vermischen sich Private und Public Cloud. Die Weiterentwicklung davon nennt sich Multi Cloud. Bei einer Multi Cloud nimmt Ihr Unternehmen die Cloud-Computing-Leistungen verschiedener Anbieter gleichzeitig in Anspruch.

 

Mit einem Cloud-basierten CRM-System können Sie alle Kundeninformationen zentral verwalten und allen Mitarbeitern leicht zugänglich machen. In unserem kostenlosen CRM-Leitfaden erfahren Sie, ob sich der Einsatz einer derartigen Lösung für Ihr Unternehmen lohnt und wie Sie sie richtig einführen.


 

Was sind die Vorteile von Cloud Services?

Das Salesforce CIO Playbook fasst die Vorteile treffend zusammen: „Dank der Cloud müssen CIOs und IT-Teams sich nicht mehr hauptsächlich mit Infrastrukturproblemen aufhalten und haben mehr Zeit, stattdessen einen größeren Beitrag zum Unternehmenswachstum zu leisten.“

In anderen Worten bedeutet das: All die Hard- und Software, die Unternehmen früher mit großem Aufwand einkaufen, installieren und warten mussten, können sie heutzutage größtenteils in die Cloud auslagern. Das spart immense Kosten, denn das Anmieten von Cloud-Leistungen fällt meist deutlich günstiger aus, als der Aufbau und Betrieb eigener Ressourcen. Ein Beispiel: Wächst Ihr Online-Shop, kommt es zu mehr Traffic – besonders an beliebten Shopping-Zeiten wie Black Friday. Anstatt eigene Server anzuschaffen, welche die benötigten Leistungen bereitstellen, können Sie kurzfristig neue Kapazitäten bei Ihrem Cloud-Service-Provider dazubuchen. Nach dem „Ansturm“ bestellen Sie die Zusatzleistungen wieder ab.

Ähnlich sieht es beim SaaS-Modell aus: Wenn Sie Ihre Business-Programme als Cloud-Lösung anschaffen, kümmert sich der Anbieter um den Betrieb, die Sicherheit und das ständige Updaten. Ihre Mitarbeiter arbeiten so stets mit der aktuellsten Fassung. Ein weiteres Plus: Sie haben den Zugriff über ihre stationären Computer, ihre Notebooks wie auch über Tablets und Smartphones – von überall aus, wo es einen stabilen Internetzugang gibt.

Durch Cloud-Services entlasten Sie deutlich Ihre IT-Verantwortlichen. „Aufgabe der IT ist nicht die technische Instandhaltung, sondern den Geschäftserfolg mithilfe von Technologie herbeizuführen“, so lautet das Credo bei Salesforce.

 

Ein Beispiel: Salesforce Identity

Sie kennen das sicherlich: In jedem Unternehmen kommen zahlreiche Programme und Software-Lösungen zum Einsatz. Werden diese Programme über eine Cloud, sprich über den Internetbrowser zur Verfügung gestellt gehen damit natürlich auch jede Menge Passwörter und Login-Daten einher. Doch bei den Massen der Passwörter passiert es im Arbeitsalltag leicht, dass diese trotzdem ab und an vergessen oder nicht wiedergefunden werden. Das führt in der Summe jedoch dazu, dass die IT-Abteilung des Unternehmens sehr viel mit dem Zurücksetzen von Passwörtern beschäftigt ist, was die Produktivität und Arbeitszeit aller Beteiligten stark beeinträchtigt. 

Wir bei Salesforce wollten diesen Arbeitsaufwand reduzieren und haben mit der eigenen Salesforce Platform die Web-App Salesforce Identity entwickelt, die dieses Problem löst: Dank Aloha kann jeder Mitarbeiter mit einer Single-Sign-On-Lösung auf jede App und Website von jedem Gerät aus zugreifen – ohne dabei an Sicherheit zu sparen. Damit entfällt die zeitraubende Aufgabe, sich all diese Passwörter zu merken, und die Arbeitstage laufen reibungsloser ab, wodurch nicht nur Zeit und Ressourcen, sondern vor allem Geld gespart und die Produktivität gesteigert werden kann. 

 

Infrastruktur, Software und mehr: Setzen Sie auf Cloud-Ressourcen!

Die Zeiten, in denen sich Unternehmen die nötige Hard- und Software nicht leisten können, neigen sich dem Ende zu. Selbst Solo-Unternehmer, Start-ups und kleine Mittelständler meistern locker ihre Digitalisierung, weil sie auf Cloud Services setzen. Sie bekommen „on-Demand“ – auf Abruf – das, was sie benötigen. Nutzen auch Sie diese Chancen!

 

Wenn Sie weitere Informationen zur Innovation im Zeitalter der digitalen Transformation suchen und noch mehr Einblicke erhalten möchten, wie auch unsere eigene IT Salesforce nutzt, dann können Sie in dem kostenfreien CIO Playbook wertvolle Inspirationen erhalten. Lernen Sie, wie wir mit der IT Innovation vorantreiben und erfahren Sie, wie Sie das ebenfalls in Ihrem Unternehmen umsetzen können.