Als Schwimmerin gewann Christine Magnuson bei den Olympischen Spielen 2008 zwei Silbermedaillen für das Team USA. Als Mitarbeiterin bei Salesforce hilft sie Kund:innen, mit einer neuen Arbeitsweise Erfolge zu erzielen.

 

 

Die schnelle Umstellung auf das Homeoffice war für Christine Magnuson kein Problem. Sie hat schon früh gelernt, sich schnell auf neue Arbeitsumgebungen einzustellen. Als Leistungsschwimmerin hatte sie zwar einen festen Pool für das Training, nahm aber an Wettkämpfen weltweit teil. Trotz Flugverzögerungen, ungewohnten Nahrungsmitteln, dem wiederholten Wechsel zwischen Zeitzonen und ungewöhnlichen Umgebungen versuchte sie stets, ihre Routine beizubehalten. Für diese Faktoren verwendet sie den Sammelbegriff „widriges Umfeld“, der ebenso treffend beschreibt, wie die Küche während der Pandemie auf einmal auch als Büro und als Klassenzimmer herhalten musste.

„Manchmal ist das Aufwärmbecken so voll, dass man sein Vorbereitungsprogramm nicht durchziehen kann. Oder man kann vor einem Wettkampf nicht das gewohnte Frühstück bekommen“, sagt sie. „Daran ist nichts zu ändern, also muss man sich anpassen. Ebenso müssen wir nun unsere gewohnte Morgenroutine, unseren Kommunikationsstil und die Art und Weise ändern, auf die wir ortsunabhängig in Kontakt bleiben.“

Dreizehn Jahre, nachdem sie bei den Olympischen Spielen 2008 zwei Silbermedaillen für das Team USA gewann, stellt Magnuson sich nicht nur selbst auf diese neue Arbeitsweise ein. Als Senior Manager, Solutions Engineering für Salesforce Anywhere gehört sie zu einem Team, das Kunden diese Umstellung leichter macht. Der Weg zu dieser Rolle begann mit einer Frage, die sich vielen Leistungssportlern am Ende ihrer Sportkarriere stellt: Wie geht es nun weiter?

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Als Studentin an der University of Tennessee hegte Magnuson keine großen Pläne für eine Laufbahn in der freien Wirtschaft. Sie konzentrierte sich in erste Linie auf ihren Sport. Die Ergebnisse sprechen für sich:

In Peking gewann Magnuson die Silbermedaille im 100-Meter-Schmetterling, nachdem sie im Halbfinale einen neuen US-Rekord aufgestellt hatte. Die zweite Silbermedaille holte sie mit der Staffel im 4×100-Meter-Medley. Nach der Rückkehr in die USA schloss sie Sponsorenverträge mit führenden Unternehmen und gab unzählige Autogramme.

„Ich kann mich gut an die Heimkehr von den Olympischen Spielen erinnern. Es war ein emotionales und körperliches High“, sagt Magnuson. „Besser kann man sich gar nicht fühlen.“

Der Wechsel in die freie Wirtschaft

Magnuson zweifelte nie daran, dass ihre Erfolge aus dem Spitzensport sich in die Wirtschaft übertragen ließen. Die Herausforderung bestand in der Entscheidung über das Wo und Wie – und sie musste lernen, potenziellen Arbeitgebern ihre Überzeugung zu vermitteln.

2010 schrieb sie sich an der University of Arizona für ein Masterstudium in Public Administration ein. Aber erst nachdem sie die Qualifikationszeit für das Team USA der Olympischen Spiele 2012 im 50-Meter-Freestyle um fünf Hundertstel einer Sekunde verfehlte, begann sie, über ihre nächsten Schritte nachzudenken.

Sie war sicher, dass sie ihre Zielstrebigkeit, Resilienz, Detailgenauigkeit und Disziplin aus dem Leistungssport einbringen konnte – aber wo?

“Der Abschied vom Leistungssport ist in gewisser Hinsicht mit dem Ausscheiden aus dem Militär vergleichbar“, sagt sie. „Ich habe oft mit ehemaligen Mitgliedern der Streitkräfte darüber gesprochen, welche Herausforderungen mit der Neuorientierung nach dem aktiven Dienst einhergehen und wie sich die Kompetenzen aus der bisherigen Laufbahn in das Zivilleben übertragen lassen – für Leistungssportler ist es ähnlich.“

Ich kann mich gut an die Heimkehr von den Olympischen Spielen erinnern. Es war ein emotionales und körperliches High.”

CHRISTINE MAGNUSON, U.S. OLYMPIAMEDALLIENGEWINNERIN

In Gesprächen mit anderen Olympiateilnehmer:innen erfuhr Magnuson, dass sie oft eine erfolgreiche Karriere im Vertrieb haben. Einer hatte sogar ein Unternehmen gegründet, das ehemalige Spitzensportler:innen für den Vertrieb rekrutiert, und vermittelte Magnuson an ein Life-Sciences-Beratungsunternehmen in Chicago. 2017 wurde sie Account Executive bei Quip, der Textverarbeitungs-App, die Salesforce 2016 aufgekauft hatte.

Sie konnte viel einbringen, was sie in ihrer Sportkarriere gelernt hatte, zum Beispiel emotionale Intelligenz und die Fähigkeit zum abteilungsübergreifenden Teamwork. „Das ist nur BWL-Terminologie für etwas, das wir als Sportler tun“, sagt sie.

Natürlich erforderte das Berufsleben auch Umstellungen. Magnuson witzelt, dass sie auf das Mittagsschläfchen verzichten muss, das sie früher zwischen den zwei täglichen Trainingseinheiten machte. Außerdem stellte sich heraus, dass nicht alle Kolleg:innen so auf direkte Kritik reagieren wie Sportler:innen.

„Manchmal fühlen sie sich angegriffen, obwohl das nicht meine Absicht war“, sagt sie. „Damit wir als Team erfolgreich sind, muss ich ihre Komfortzone berücksichtigen.“

Berufliche Weiterentwicklung bei Salesforce

Magnuson erkannte bei Salesforce, dass der Vertrieb ihr zwar einen guten Einstieg ermöglicht hatte, ihre wahre Leidenschaft jedoch die Arbeit an den Lösungen für ein Produkt ist. Nach etwa einem Jahr wurde sie Solutions Engineer, und seither erweitert sie ihre Rolle stetig.

Dass diese Form des abteilungsübergreifenden Wechsels nicht nur möglich ist, sondern aktiv gefördert wird, lobt Magnuson als ein Alleinstellungsmerkmal von Salesforce. Außergewöhnlich ist auch der Schwerpunkt des Unternehmens auf dem Wohlergehen der Mitarbeiter:innen. Magnuson fand es bemerkenswert, dass Salesforce während der Pandemie Umfragen durchführte, um zu ermitteln, wie es den Mitarbeiter:innen im Homeoffice ging.

Und als Olympiateilnehmerin weiß sie, was es bedeutet, anders als andere zu sein. Wenn sie sich in Meetings als Solutions Engineer vorstellt, erwähnt sie gelegentlich ihren Hintergrund im Leistungssport. Oft weckt sie damit so reges Interesse, dass sie aufpassen muss, nicht vom eigentlichen Thema des Meetings abzulenken.

„Man muss lernen, wann und wie man darüber spricht“, sagt sie.

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