Einhörner sind im wahrsten Sinne des Wortes fabelhaft selten. Aber es gibt eine Reihe von Gemeinsamkeiten dieser außerordentlich erfolgreichen Start-up-Unternehmen.

Ein Einhorn ist ein Unternehmen in privater Hand mit einer Marktbewertung von über einer Milliarde US-Dollar. Dieser Status ist selten und nur schwer zu erreichen. Insgesamt gab es im Juli 2021 etwa 770 Einhörner – weltweit. Untersuchungen beziffern die Wahrscheinlichkeit, dass ein neues Unternehmen ein Einhorn wird, auf verschwindend geringe 0,00006 Prozent. Noch seltener sind zwei Unterformen des klassischen Einhorns: das Decacorn, ein Unternehmen mit einem Wert von mehr als 10 Milliarden US-Dollar, und das Hectocorn mit einem Wert von mehr als 100 Milliarden US-Dollar.

Jedes Jahr werden Tausende neue Unternehmen gegründet, und all diese Gründer:innen träumen vom großen Erfolg. Die Statistik zeigt jedoch, dass nur drei Jahre nach der Gründung in Deutschland bereits rund jedes dritte dieser Unternehmen nicht mehr existiert. Wie vermeiden Sie dieses Schicksal? So selten Einhörner auch sind: Es gibt eine Reihe von Faktoren, die diese außerordentlich erfolgreichen Start-ups gemeinsam haben. Wir nehmen drei davon unter die Lupe.

 

 

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1. Einhörner sind wachstumsorientiert

Der erste Schritt zu hohem Wachstum: eine wachstumsorientierte Unternehmenskultur. Um das zu erreichen, sollten Sie Zielwerte für Umsatz und Teamgröße in einem, drei und fünf Jahren festlegen (und kommunizieren) sowie erfahrene Mitarbeiter:innen einstellen, die sowohl Ihre heutigen als auch Ihre künftigen Anforderungen erfüllen können.

Ein Beispiel ist Stripe, ein US-amerikanischer Anbieter von Zahlungssoftware, der inzwischen in rund 25 Ländern weltweit tätig ist. Das Unternehmen erreichte 2014 den Einhorn-Status. Patrick Collison, CEO von Stripe, erklärt: „Das Unternehmen ist nur wertvoll, solange es konsequent seine Zielsetzungen erfüllt.“ Mit anderen Worten: Ehrgeizige Unternehmen müssen stets neue Möglichkeiten zur Innovation ausschöpfen – denn wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, wächst nicht weiter. Studien zufolge streben 60 Prozent der Inhaber:innen von kleinen Unternehmen gezielt Wachstum an, 36 Prozent möchten den derzeitigen Stand beibehalten und 4 Prozent würden gerne etwas schrumpfen. Selbst wachstumsorientierten Unternehmen stellen sich jedoch zahlreiche Herausforderungen:

68 Prozent der wachsenden KMU betrachten die Aufrechterhaltung des finanziellen Wachstums als Herausforderung und 58 Prozent die Erfüllung von Kundenerwartungen.

 

2. Einhörner mit Technologie automatisieren und skalieren

Wachsende Unternehmen setzen weitaus eher als andere Software und Technologie ein, um das Wachstum und die Skalierung des Geschäfts zu fördern. Im Vergleich mit stagnierenden oder schrumpfenden KMU bewerten wachsende KMU ein CRM-System für die Akquise von Neukund:innen mit einer 139 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit als hilfreich; in Bezug auf Marketingautomatisierung liegt die Wahrscheinlichkeit 44 Prozent höher.

Technologie bietet allen die gleichen Chancen, sodass auch kleine Unternehmen mit weniger Ressourcen effizienter arbeiten können. Allerdings setzen wachsende KMU ganz andere Prioritäten im Hinblick auf Software als stagnierende oder schrumpfende KMU: Bei wachstumsorientierten KMU haben CRM, Finanzsoftware und Technologie-Services höchste Priorität. Stagnierende KMU setzen auf Hardware und Internet-Hosting.

 

3. Einhörner nutzen künstliche Intelligenz (KI) zur Innovation

Die Untersuchung der Technologienutzung ergab einen weiteren wesentlichen Unterschied bei der Akzeptanz und Nutzung von KI. Im Vergleich mit schrumpfenden KMU liegt die Wahrscheinlichkeit, dass wachsende KMU bereit sind, KI einzusetzen, um 54 Prozent höher – und die Wahrscheinlichkeit, dass sie KI bereits nutzen, um 45 Prozent. Unternehmen, die bereits mit KI arbeiten, setzen sie vorrangig für die Lead-Priorisierung im Vertrieb, automatisierte Chatbots für den Kundenservice und die prädiktive Zielgruppenerstellung im Marketing ein. Wachsende KMU treffen außerdem bereits Vorbereitungen für die Zukunft. Zu den meistgenannten künftigen Anwendungsbereichen für KI zählen automatische Empfehlungen für Kund:innen sowie Vertriebsprognosen.

Viele der Start-ups, die sich zu Einhörnern entwickeln – insbesondere im Bereich Business-to-Consumer (B2C) –, zeichnen sich durch einen frühzeitigen Einsatz von KI aus. Dabei sind die innovativen Anwendungsfälle ebenso vielfältig wie die Unternehmen selbst. Ob Logistik, Bank- und Finanzwesen, die direkte Integration von KI-Assistenten in Produkte oder der Einsatz von Machine Learning, um neue Innovationsfelder zu erschließen: Der Nutzen von KI für wachstumsorientierte Unternehmen und Start-ups ist groß.

 

Merkmale von Einhörnern

Der Erfolg kleiner Unternehmen erfordert die richtige Kombination aus überzeugenden Produkten, Nachfrage am Markt, nachhaltiger Innovation und intelligentem Management. In der neuesten Studie zu Trends in kleinen und mittleren Unternehmen von Salesforce Research finden Sie weitere Daten und Erkenntnisse dazu, wie auch Ihr KMU fabelhaftes Wachstum erzielen kann. Und wer weiß: Vielleicht wird Ihr Unternehmen ja das nächste Einhorn.

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