Was Pierre de Coubertin, der Gründer des Internationalen Olympischen Komitees wohl gedacht hätte, wenn ihm eine Zeitreise in die Zukunft möglich gewesen wäre? Ziemlich sicher hätte er sich verwundert die Augen gerieben. 1896 fanden in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Damals nahmen nur 241 Athleten teil – und Frauen waren nicht zugelassen.

Sie durften, anders als bei den antiken Spielen, aber immerhin zuschauen. Für Baron de Coubertin war klar: „Olympische Spiele sind ein Ausbund männlicher Athletik, und der Beifall der Frauen sind deren Lohn“. Gleichberechtigung und Diversität im Sport waren damals kein Thema.

Erstmals waren 2021 die Hälfte der Olympia-Teilnehmer:innen Frauen

Doch die Zeiten änderten sich – sogar ziemlich rasch. 1921 gingen in Monte Carlo aus Protest gegen die bisherige Olympia-Praxis die ersten „Olympischen Frauenspiele“ an den Start – mit rund 100 Sportlerinnen. Viermal veranstaltete die Frauen-Sport-Föderation FSFI dieses Event, danach wurden Frauenwettkämpfe offiziell olympisch.

Viele Generationen von Athletinnen haben für Gleichberechtigung im Sport gekämpft und so manche männliche Domäne für sich erobert. Bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 wurden 109 Wettkämpfe – 52 für Männer, 46 für Frauen und elf Mixed-Wettbewerbe in sieben Sportarten und 15 Disziplinen – ausgetragen. Damit gab es zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele eine nahezu ausgeglichene Verteilung – rund 48,3 Prozent der insgesamt knapp 11.000 Startplätze waren für Frauen vorgesehen.

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Letzte Männerbastion im Wintersport fällt (noch) nicht

Rund hundert Jahre nach den ersten Olympischen Spielen für Frauen sollte eigentlich auch bei den nächsten Olympischen Winterspielen in China die letzte Bastion der rein männlichen Wettbewerbe fallen. Besonders das Team Deutschland setzt sich für eine Zulassung von Sportlerinnen bei der Nordischen Kombination ein. Diese „Königsdisziplin des Wintersports“ wird seit 1924 von den Männern bestimmt.

Doch auch bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking wird immer noch keine rein weibliche Mannschaft bei dieser Kombination von Skisprung und Skilanglauf an den Start gehen. Die Entscheidung dafür wurde kürzlich um vier Jahre verschoben.

Immerhin gab es bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 in Lausanne erstmals ein gemischtes Team mit vier Athlet:innen. Es bleibt also die Hoffnung, dass die Frauen in der Nordischen Kombination bei den Olympischen Winterspielen im Jahr 2026 gleichberechtigt starten dürfen.

Gemischte Teams bereiten bei Wettkämpfen den Weg

Grundsätzlich kommt dem Sport beim Thema „gleiche Rechte“ eine große Bedeutung zu. Im Wettkampf, beim Turnier oder Match, beim Ringen um Punkte und Medaillen zählt die Leistung. Sport bietet Menschen aller Altersgruppen, Ethnien, Geschlechter, mit und ohne Behinderung vielfältige Möglichkeiten zum Erfolg und kann damit ein guter Integrator sein.

Athleten Deutschland, ein Verein der für Deutschland bei internationalen Wettkämpfen startenden Sportler:innen, hat ausdrücklich Gleichstellungs- und Diversitätsziele formuliert. Dazu gehören die Erhöhung der Medienpräsenz für Frauensportereignisse, die Vereinbarkeit von Familienplanung und Spitzensport, Safe Sport sowie die Einführung von geschlechtsspezifischem Training.

„Durch Mixed- und Team-Wettbewerbe beim Rodeln, Biathlon, Skispringen, Eisschnell- und Eiskunstlaufen sind wir im Wintersport bereits auf einem sehr guten Weg.“ sagt Dirk Schimmelpfennig, DOSB-Vorstand Leistungssport 

Auch dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen beim Leistungssport ein wichtiges Anliegen. Doch gleichzeitig räumt der Spitzenverband ein: „Bei allem Stolz auf das bereits Erreichte ist bis zur tatsächlich gleichberechtigten Teilhabe der Geschlechter noch viel zu tun“. 

Das bestätigte im März 2021 erst wieder eine Studie des SWR. Sie zeigte auf, dass der Leistungssport in Deutschland noch erheblichen Nachholbedarf hat, wenn es um Geschlechtergleichstellung geht. Das betrifft etwa Möglichkeiten für das geschlechtsspezifische Training, das Sponsoring oder die Mutterschaft während der aktiven Karriere.

Partnerschaft, die auf gleichen Werten basiert

Salesforce unterstützt das Team Deutschland bei den Olympischen Spielen als Key Partner. Diese Zusammenarbeit basiert auf gemeinsamen Werten und Grundsätzen. Die Gründer von Salesforce setzten sich vom Tag der Gründung 1999 an zum Ziel, anders zu sein als andere Unternehmen. Konkret bedeutet das, Verantwortung zu übernehmen und der Gesellschaft etwas vom Erfolg zurückzugeben.

Zu diesem Zweck wurde das 1-1-1-Modell ins Leben gerufen, bei dem je ein Prozent des Eigenkapitals, der Produkte und der Arbeitszeit der Mitarbeiter:innen gemeinnützigen Zwecken zukommen. Das Engagement ist vielfältig und reicht von sozialer Arbeit weltweit über Bildungsförderung, mehr Gerechtigkeit und Chancengleichheit bis hin zum Schutz der Umwelt.

Salesforce versteht Diversität als Chance und engagiert sich aktiv für Gleichheit in vier Bereichen: Förderung von gleichen Rechten für alle, unabhängig von Faktoren wie ethnische Zugehörigkeit, Glauben oder sexuelle Orientierung. Dazu kommen gleiche Bildungsmöglichkeiten für alle, gleiche Bezahlung für Männer und Frauen und die generelle Chancengleichheit.

So wie bei den Olympischen Spielen die Athlet:innen selbst für ihre Gleichberechtigung gekämpft haben, engagieren sich auch bei Salesforce Mitarbeiter:innen in Gruppen für Chancengleichheit, Inklusion und Diversität. Ein Beispiel ist die Gruppe “AbilityForce”, die sich für Menschen mit Behinderungen einsetzt.

Im Unternehmen ist es wie im Sport: Das Ziel ist noch nicht erreicht, aber der Weg dorthin wird aktiv beschritten.

Aktuelle Zahlen zum Thema Equality bei Salesforce gibt es hier

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