Christian Otto Grötsch ist Gründer und Geschäftsführer unseres langjährigen Partners dotSource. In einem Gastbeitrag beschreibt er, welche Chancen eine Systemmigration bietet und was bei der Planung eines Systemwechsels beachtet werden muss.

Das einzig Konstante im Leben ist der Wandel – für das schnelllebige Digital Business gilt das umso mehr. Nutzergewohnheiten ändern sich ebenso rasant wie rechtliche Rahmenbedingungen und technische Möglichkeiten. Optimierungsbedarf gibt es für Unternehmen ergo nicht immer überall, aber immer irgendwo. 

Auf der Devise »Never change a running system« kann man sich daher längst nicht mehr ausruhen. Umso weniger, wenn ein bestehendes System die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, sei es durch mangelnde Performance, fehlende Features oder sogar einen End-of-Support, der zu Sicherheitslücken führt. Dann wird das »running system« im schlimmsten Fall zum »ruining system«.

Systemmigration im Digital Business: Planung ist das A und O

Ein professionell durchgeführtes Migrationsprojekt bietet eine Menge Potenzial für Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens, bedeutet aber naturgemäß einen wesentlich höheren Aufwand als ein Versionswechsel (Update). Denn eine Systemmigration bringt neue Funktionalitäten und bessere Performance; sie bedarf aber auch einer soliden Planung und Vorbereitung. Dabei ist jedes Migrationsprojekt hochindividuell, in Größe, Dauer und Herausforderungsgrad je nach Unternehmen, System und Version verschieden. Einige grundsätzliche Hinweise lassen sich aber trotzdem geben – die wichtigsten haben wir in einem Whitepaper zum Thema »Migration im E-Business« erklärt.

Ein wesentlicher Aspekt in der Planung einer Systemmigration ist beispielsweise der richtige Zeitpunkt – oder besser gesagt: die Kunst, nicht den falschen Zeitpunkt zu wählen. Eine andere Krux ist die korrekte Vorbereitung der zu migrierenden Daten.

Systemmigration im Digital Business: Richtig sortiert ist halb migriert

Wenn Unternehmen sich beispielsweise entscheiden, ihr CRM- oder Marketing-Automation-System zu migrieren, muss eine große Menge an Daten vom bestehenden in das neue System überführt werden. Hierbei wechseln die meisten unserer Kunden aktuell aus guten Gründen zu Salesforce

Um die Stärken der neuen Customer-Success-Lösungen ausspielen zu können, ist die Datenqualität von entscheidender Bedeutung, wir nennen das, die Daten »migration-ready« machen – ein anspruchsvoller, unbedingt in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten zu meisternder Prozess. 

Systemmigration im Digital Business: ESPRIT migriert auf die Salesforce Commerce Cloud

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Migration ist der Fashion-Gigant ESPRIT: Das Unternehmen wechselte auf ein neues E-Commerce-System, um seinen Kundinnen und Kunden eine noch bessere Customer Experience zu bieten – ein Schlüssel für zukünftigen Erfolg in der umkämpften Mode-Branche. Gemeinsam mit dotSource als Salesforce Partner entschloss ESPRIT sich, seinen Onlineshop auf die Salesforce B2C Commerce Cloud zu migrieren. Mit der neuen E-Commerce-Lösung kann der Modehändler unter anderem das Thema Internationalisierung besonders gut abbilden: Die länderspezifischen Onlineshops sind jeweils einzigartig und optimal auf die Nutzergewohnheiten der Menschen in den verschiedenen Regionen abgestimmt.

Mit der Migration auf die Salesforce B2C Commerce Cloud als starke technologische Basis kann ESPRIT seine Kundinnen und Kunden also noch persönlicher ansprechen und zudem schnell und flexibel auf Herausforderungen in der umkämpften Modebranche reagieren. Apropos schnell: In einem Ranking des Hamburger E-Commerce-Dienstleisters Baqend zu den Ladegeschwindigkeiten der 50 umsatzstärksten Fashion-Onlineshops landeten die superschnellen Shopseiten von ESPRIT.de auf dem ersten Platz - und hängen damit selbst Wettbewerber wie den Branchen-Riesen Zalando eindeutig ab. 

Wer seinem Geschäftsmodell vertraut, der traut sich auch Veränderungen zu

Vor allem schnell wachsende und innovierende Unternehmen kennen die Problematik: Wenn bestehende Systeme – sei es CRM-, Shop- oder Marketing-Automation-Software – an ihre Grenzen stoßen, leiden Performance und Conversions. Schlimmstenfalls sind sogar Kunden- und Unternehmensdaten nicht mehr sicher, etwa wenn ein System den Support einstellt. 

Eine Migration – ob Versionssprung oder Systemwechsel – ist also für jedes Unternehmen relevant. Wir zeigen daher in unserem Whitepaper »Migration im E-Business«, wie man eine Migration in acht Schritten meistert und wir geben Praxis-Insights in erfolgreiche Migrationsprojekte. Damit kann, wie ESPRIT dank Salesforce-Migration, jedes Unternehmen zum digitalen Champion werden.