Es scheint, als wollen alle CEOs beim E-Commerce schneller und flexibler sein. Oft kennzeichnet das einen guten, vorausdenkenden CEO,  doch zu oft hemmen die Technologie oder die Tools die Geschwindigkeit und Flexibilität. Diese Tools sind zu instabil oder unflexibel für anspruchsvolle Anwendungsfälle. 

Die Covid-19-Krise hat die E-Commerce-Fähigkeiten von Unternehmen auf die Probe gestellt. Plötzlich musste die Technologie einen Anstieg von Volumen und Nachfrage auffangen. 

Fragen Sie sich, wie die Zukunft des Handels nach der Krise aussehen soll? Die Antworten sind mit bedeutenden Entscheidungen verbunden. Sollten Sie bei Ihrer individuellen On-Premise-Lösung bleiben, auf eine cloudbasierte SaaS-E-Commerce-Plattform umsteigen oder einen Mittelweg einschlagen?  

Betrachten wir die verschiedenen Optionen, um die richtige Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.

On-Premise-Plattformen

Jahrelang waren auf unternehmenseigenen Servern installierte On-Premise-Lösungen eine Art Synonym für den E-Commerce.   Sie versprachen Innovation und Anpassungsfähigkeit – oft durch zusätzliche Hardware. Mit dieser Methode entwickelten viele Unternehmen ein digitales Geschäft mit hohem Wachstum, aber einer geringen Flexibilität.

Um ältere Systeme zu supporten, benötigten Unternehmen immer mehr IT-Ressourcen. Die zunächst starke Anpassungsfähigkeit entpuppte sich letztlich als Schwäche, denn durch die jahrelangen Anpassungen wurden die Plattformen langsam und unflexibel. Das ist vor allem im E-Commerce ein großes Problem – durch kontinuierlich neue Kundenanforderungen, Sicherheitsrisiken und Regularien. Die E-Commerce-Technologie lebt von der Innovation. 

Komplexe und kostspielige Produkt-Upgrades sind bei älteren On-Premise-Lösungen eine weitere große Herausforderung, zumal die Upgrades den Geschäftswert trotz enormem Aufwand an Zeit, Geld und Ressourcen nur wenig steigerten.

Cloudbasierte Saas-E-Commerce-Plattformen

Seit Mitte der 2000er-Jahre sind cloudbasierte Saas-E-Commerce-Plattformen verfügbar. In den darauffolgenden Jahren implementierten viele E-Commerce-Anbieter eine Cloud-Strategie und der Markt vergrößerte sich. Cloudbasierte SaaS-E-Commerce-Plattformen bieten viele Vorteile: 

  • Skalierbarkeit: Während der Covid-19-Krise hat sich das Kaufverhalten erheblich verändert. SaaS-E-Commerce-Plattformen können je nach Geschäftsanforderungen schnell skaliert werden. Das erhöht die marktorientierte Anpassungsfähigkeit enorm. 

  • Flexibilität: Da immer mehr Kunden über eigene und Drittanbieter-Plattformen interagieren, erhalten Unternehmen durch SaaS-Plattformen die Möglichkeit, Lösungen geräte- und kanalübergreifend mit Klicks oder Code zu erstellen, anzupassen und zu optimieren. 

  • Wartung: On-Premise-Systeme erforderten immer mehr Zeit, Geld und Personal. SaaS-E-Commerce-Plattformen übernehmen einen Großteil der Back-End-Infrastruktur – von der Sicherheit bis hin zu Updates. Dadurch können sich Unternehmen auf den Verkauf von Produkten statt auf die Systemwartung konzentrieren. 

  • Updates: SaaS-E-Commerce-Plattformen werden regelmäßig mit neuen Funktionen aktualisiert. Diese Updates erfolgen nahtlos, sodass Unternehmen keine veralteten Technologien und Systeme nutzen müssen.

  • Sicherheit: SaaS-E-Commerce-Plattformen erhalten kontinuierlich die besten Sicherheitsfunktionen. Daher haben viele der weltweit größten Banken und Regierungen ihre Systeme auf Cloud-Lösungen umgestellt. Das ist sicherer als das Hosten von Daten auf Servern vor Ort.

Und wo liegen die Nachteile? Zu Beginn mussten Unternehmen bei der Funktionalität oft kompromissbereit sein, denn neue SaaS-Versionen verfügten selten über einen vergleichbaren Funktionsumfang. Doch die Lücke verkleinerte sich mit zunehmender Entwicklung der SaaS-Angebote stetig und verschwand schließlich.

Einige neue Mitbewerber am E-Commerce-Markt schmälerten den Ruf von SaaS zudem, da sie nur einfachste Webshop-Anforderungen erfüllten und fünf, zehn oder mehr Web-Apps benötigten, um sich der Funktionalität früherer On-Premise-Lösungen zu nähern.

Gibt es einen Mittelweg?

Headless Commerce mit einer robusten SaaS-E-Commerce-Plattform ist eine großartige Strategie. Sie kombiniert die Vorteile skalierbarer, zuverlässiger E-Commerce-Services mit modernen Tools für die Webentwicklung und Customer Experience. Viele E-Commerce-Unternehmen mit hoher Skalierung haben Headless Commerce in ihre E-Commerce-Architektur integriert. Diese Unternehmen vereinen die Vorteile des SaaS-E-Commerce mit den komplexen, angepassten und innovativen Customer Experiences einer On-Premise-Lösung.

Allerdings bietet sich Headless Commerce vor allem für Unternehmen mit großen und versierten Entwicklerteams an. Nur so können sie die Flexibilität und die Integrationskomplexität bewältigen und effektiv nutzen. Unternehmen mit geringeren Ressourcen in der IT und Entwicklung empfinden Headless Commerce vermutlich als zu schwierig und zu teuer.

Und wie lautet die Antwort?

Finden Sie eine Lösung, deren Funktionsumfang zu Ihrer E-Commerce-Strategie passt.

Achten Sie darauf, dass die Funktionen Ihre E-Commerce-Anforderungen erfüllen, und verwenden Sie Tools, die im Bedarfsfall moderne Strategien ermöglichen. Halten Sie sich die Option offen, Customer Experiences auch ohne IT-Ressourcen rasch zu entwickeln und zu verwalten. Ermöglichen Sie durchweg beeindruckende Erfahrungen mit digitalem Marketing, Online-Marktplätzen und Interaktionen im Ladengeschäft für B2C sowie Vertrieb, Service oder B2B-Partner.

Salesforce Commerce Cloud bietet eine umfassende E-Commerce-Funktionalität für B2C, B2B und B2B2C. Bei uns steht der Kunde stets im Mittelpunkt. Erste Schritte für die Einführung Ihrer E-Commerce-Lösung finden Sie unter Salesforce Commerce Cloud Quick Start