In einer zunehmend global vernetzten Welt gilt es, die Potenziale der Digitalisierung in allen Lebensbereichen zu nutzen. So sagte es auch Salesforce CEO für Zentraleuropa, Stefan Höchbauer: „Wir leben in einer neuen Welt, in der digitale Technologien nicht mehr wegzudenken sind. Die Digitalisierung ist Innovationstreiber für Gesellschaft, Wirtschaft und unsere Umwelt.“ Das Treffen der G7-Digitalminister bietet am 10./11. Mai in Düsseldorf die richtige Bühne, die Chancen der Digitalisierung auf globaler Ebene zu diskutieren. Digitalisierung treibt weltweit Veränderungen in allen Lebens- und Arbeitsbereichen voran. Sie braucht daher auch globale Antworten basierend auf einer freien und wertegebundenen Weltordnung.

Salesforce setzt sich seit Jahren konsequent für offene, globale Handelsbeziehungen, einen historisch-gewachsenen transatlantischen Wirtschaftsraum sowie für ein starkes und wettbewerbsfähiges Europa ein. Wir begrüßen daher auch die Bestrebungen, das Internet als einen weltweit einheitlichen, offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Raum zu erhalten. Die vorgesehenen Arbeitsschwerpunkte im sogenannten “G7 Digital Track” zeigen die unterschiedlichen Aspekte rund um eine globale digitale Ordnung auf: Vom sicheren und zuverlässigen grenzüberschreitenden Datenaustausch über verantwortliches Staatsverhalten bis hin zu fairem Wettbewerb.  

 

Internationaler Datentransfer schafft Wachstum und Arbeitsplätze
 

Mit Blick auf den internationalen Datentransfer gilt es, grenzüberschreitenden Datenaustausch mit einem fairerem Wettbewerb in Einklang zu bringen. In Zeiten unvorhersehbarer globaler Entwicklungen und fortschreitender Digitalisierung sämtlicher Lebens- und Arbeitsbereiche, ist es wichtiger denn je, das Vertrauen in die Technologie zurückzugewinnen. Mehr noch als der Standort des Hauptsitzes eines Unternehmen sollte das Vertrauen seiner Kund:innen, Partner:innen und Mitarbeiter:innen durch sein wirksames Engagement für Datenschutz, Sicherheit und Fairness gewonnen werden. Deutsche und europäische Organisationen sollten in der Lage sein, von der besten verfügbaren Technologie zu profitieren und gleichzeitig eine angemessene Kontrolle darüber zu behalten, wie der Dienst bereitgestellt wird.

Bereits im April 2021 haben die Digital- und Technologieminister der G7-Staaten einen Fahrplan für die Zusammenarbeit zur Förderung des freien und vertrauenswürdigen Datenflusses (Roadmap for Cooperation on “Data Free Flow with Trust”) beschlossen. Damit sollen unter anderem Gemeinsamkeiten bei den Regulierungen des internationalen Datentransfers identifiziert sowie gute Regulierungspraktiken und Kooperationsmöglichkeiten ausgetauscht werden. Im März 2022 haben nun die Vereinigten Staaten von Amerika und die Europäische Union ein neues Datenschutzabkommen angekündigt. Unklar ist derzeit noch der Zeitplan und die genaue Ausarbeitung des Abkommens. In jedem Fall ist die grundsätzliche Einigung ein Schritt in die richtige Richtung. Denn hohe Standards sollen nicht nur die Datensicherheit von Bürger:innen schützen. Ein neues Abkommen schafft vielmehr die Grundlage dafür, dass Handel betrieben, Wirtschaften wachsen und neue Jobs geschaffen werden können. Auch unterstreicht es die gemeinsamen Werte, die die USA und die EU verbinden.
 

Treffen der G7 Digitalminister:innen kann global gestalten
 

Es bleibt abzuwarten, welche Entscheidungen zur Stärkung des grenzüberschreitenden Datenaustauschs im Rahmen des diesjährigen G7-Treffens getroffen werden. Die Fachminister:innen haben im Mai die Chance, Digitalisierung nicht nur als in­nenpolitisches Thema zu diskutieren, sondern explizit auf globaler Ebene zu gestalten. Unabhängig davon sind Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland mehr denn je zuvor gefragt sich für eine verantwortungsvolle Digitalisierung in all ihren Facetten einzusetzen.