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Wie stoffe.de mit Künstlicher Intelligenz Performance und Conversions steigert

Ein Profilbild von Karim Lotfy von Stoffe.de

Erfahren Sie, wie es die DIY-Plattform Stoffe.de geschafft hat, seine Conversion Rate um 75 Prozent zu steigern.

The Creative Club (ehemals fabfab GmbH) ist mit seinen 15 Online-Shops, darunter stoffe.de, Europas führende DIY-Plattform für Stoffe, Nähzubehör und digitale Schnittmuster. Mit dem Ziel, den Markt für Handarbeit zu digitalisieren, ist das Unternehmen schnell gewachsen und exportiert in über 50 Länder weltweit. „Unser altes System konnte diesem Wachstum nicht standhalten. Wir wollten für stoffe.de, als den Go-to-Place für alles rund ums Nähen, eine bessere Skalierbarkeit, mehr Speed und eine höhere Flexibilität für neue Märkte, Marken und Zahlungssysteme“, erzählt Karim Lotfy, Chief Digital Officer bei The Creative Club. „Um das zu erreichen, haben wir die Commerce Cloud erst in den Niederlanden auf stoffen.net eingeführt. Und weil das so gut lief, haben wir Salesforce direkt im Anschluss auch auf stoffe.de in Deutschland – unserem wichtigsten Markt – gelauncht. Alles in Rekordzeit und völlig ohne Reibungsverluste. Dadurch konnten wir letztendlich mit Künstlicher Intelligenz sowohl unsere Performance als auch die Conversions steigern.“

Unser Trailblazer Karim Lotfy über… 

den smoothen Change vom alten zum neuen Shop-System 

„Über das Redesign haben wir unsere Kund:innen in Mailings proaktiv informiert: ‚Wir machen was Neues für euch!‘ Bei so einer Migration läuft meistens noch nicht alles rund. Doch es gab keine Probleme – weder mit den Passwörtern noch mit Downtimes. Die Kund:innen haben nichts von der Datenmigration bemerkt. Sie profitieren aber von all den Vorteilen: Die Ladegeschwindigkeit hat sich fast verdoppelt. Aktuell sind wir eine der schnellsten Online-DIY-Seiten, die es im Moment gibt.“ 

… Steigerung der Conversion Rate 

„Wir konnten die Conversion Rate mit Salesforce um 75 Prozent steigern. Der Traffic ging aufgrund des großen Systemwechsels zwar etwas zurück, die Transaktionen sind jedoch besser geworden als vorher. Nun hängt die Conversion Rate auch eng mit der User Experience zusammen. Mit dem neuen Shop und der Salesforce Commerce Cloud im Hintergrund sind wir hier in Deutschland und in den Niederlanden extrem stark. Um bei dem Beispiel mit der verbesserten Ladegeschwindigkeit zu bleiben: Durch die können unsere Kund:innen noch besser durch unser großes Sortiment browsen, was ihr Einkaufserlebnis wirklich unkompliziert, schnell und zufriedenstellend macht.“ 

… über internationale Online-Shops

„Wir haben in der Regel zwischen 85.000 und 120.000 Produkte, die wir über unsere 15 Shops in zwölf Ländern verkaufen. Zwölf Länder heißt zwölf Sprachen und zwölf Preismodelle. Teilweise auch zwölf verschiedene Grafiken und Inhalte. Vielleicht haben wir fünf Preise in Euro, aber auch diese sind nicht überall gleich. Wenn ein Produkt in Deutschland zehn Euro kostet, kostet es in den Niederlanden wahrscheinlich elf Euro – zum Beispiel wegen den unterschiedlichen Versandkosten. Kurz gesagt: Wir haben unterschiedliche Kataloge und Importe sowie unterschiedliche Exporte. Und das ermöglicht Salesforce außergewöhnlich gut. Zudem bietet Salesforce auch einen Delta-Import. Das heißt, wenn die Produkte schon im Katalog existieren, muss ich nur das neue Inventar importieren. Vorher musste ich den ganzen Katalog erneut hochladen.“

… über die Rolle von Einstein

„Wir haben die Salesforce KI Einstein auf unserer Shop-Seite aktiviert und das läuft wirklich gut. Wir erzielen damit eine Conversion Rate von fast 20 Prozent. Das heißt, wenn die Kund:innen auf ein Produkt im Karussell klicken, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sie kaufen, bei 20 Prozent. Auch für die Sortierung der Produkte haben wir Einstein aktiviert. Wer auf stoffe.de klickt und zum Beispiel die Farbe schwarz mag, bekommt die entsprechenden Stoffe zuerst angezeigt. Das funktioniert im Moment noch nicht zu 100 Prozent perfekt, aber wir müssen auch erst Daten sammeln, damit die KI richtig greift. Insgesamt kann ich auf jeden Fall sagen, dass wir in den ersten Wochen bereits sehr guten Umsatz mit Einstein gemacht haben.“

„Wir sind seit 20 Jahren am Markt und versuchen uns immer weiterzuentwickeln. Für die Zukunft ist Augmented Reality auf jeden Fall spannend. Denn mit dieser Technologie können wir Stoffe viel besser darstellen. Die Kund:innen sehen dann genau, wie ein Stoff aussieht, wie er fällt, welche Besonderheiten er zeigt – auch im Vergleich zu einem anderen. Bislang war der Bau einer solchen Anwendung schwierig und Performance-Probleme wahrscheinlich. Mit Salesforce können wir diese Schritte ermöglichen. Welche Vorteile hat das? Wir können Kosten senken: Wir müssen weniger Stoffmuster per Post verschicken. Das bedeutet weniger Arbeit im Lager und weniger Versandkosten. Vor allem steigern wir damit erneut die User Experience, denn die Stoffe werden noch „greifbarer.“

Banner, der zur Produktseite der Salesforce Commerce Cloud verweist

Was ist ein Trailblazer? Finden Sie heraus, was einen Trailblazer ausmacht und warum er ein einzigartiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur ist.

Markus Nigl
Markus Nigl Senior Manager Customer Marketing

Als Senior Manager Customer Marketing verantwortet Markus bei Salesforce das Trailblazer Marketing. Sein Wirkungsbereich umfasst Kundenprogramme und Konzepte im Bereich Storytelling und Kundenreferenzen. Markus ist seit mehr als 20 Jahren im IT B2B-Bereich tätig mit unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten wie Marketing & Kommunikation, Partner-Management, Pre-Sales und Business Development.

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