Um eine 360-Grad-Ansicht der Kund:innen zu erhalten, ist es wichtig, alle Touchpoints auf einer einzigen Plattform zu vernetzen. Im Luxusmarkt ist es üblich, dass Kund:innen zuerst online stöbern und dann ins Geschäft kommen, um den Kauf abzuschliessen. Mit der Sales Cloud werden im Geschäft abgeschlossene Transaktionen an der Kasse erfasst. Dadurch erhält man einen vollständigen Verlauf aller Käufe.
In Zukunft werden Verkäufer:innen durch mobile Geräte alles über eine Person wissen, sobald diese das Geschäft betritt: von Produkten, die sie online gesucht hat, über vergangene Käufe bis hin zu dem, woran sie interessiert ist und was möglicherweise der Grund für ihren aktuellen Besuch ist.
Während Bucherer noch dabei ist, die Kundenerfahrung in dieser Hinsicht zu verbessern, wurden andere Prozesse bereits verknüpft, was sich in einer gesteigerten Effizienz niederschlägt.
«Das Ziel einer umfassenden 360-Grad-Sichtbarkeit stellte uns vor eine Herausforderung. Wir haben zwei Websites, die wir miteinander verknüpfen wollten. Die Schwierigkeit bestand darin, Backoffice-Prozesse zu standardisieren, um effizienter zu sein, und gleichzeitig die Kundendaten getrennt aufzubewahren, um die Datenschutzanforderungen einzuhalten», erklärt Heinz Krienbühl, Head of E-Commerce, Technical bei Bucherer.
Das Team nutzt Page Designer, um den Webcontent beider Websites von einem zentralen Dashboard aus zu verwalten. Mit dem benutzerfreundlichen visuellen Seiteneditor kann Bucherer wiederverwendbare Vorlagen und Assets entwerfen, die es einfacher machen, zukünftige Bilder und neuen Content zu erstellen und zu bearbeiten.
Als Nächstes plant Bucherer im Rahmen des neuen Projekts «Be in Shape», ein leistungsstarkes neues ERP-System einzuführen, um den Betrieb über verschiedene Regionen hinweg zu standardisieren. Damit die Verkaufsprozesse weiterhin reibungslos ablaufen und um in Sachen Omnichannel noch einen Schritt weiterzugehen, wird dieses ERP-System in Salesforce integriert.