2016 beschloss der französische Energiekonzern ENGIE, Unternehmensbereiche, die sich nicht für die Umstellung auf eine CO2-freie Zukunft eigneten, aus seinem Portfolio zu entfernen und sich auf erneuerbare Energien und energiesparende Lösungen zu konzentrieren. Dabei wurde ein neuartiges, kundenorientiertes Geschäftsmodell geschaffen: die Umstellung auf CO2-freien Betrieb als Service.
Isabelle Kocher, die CEO von ENGIE, strebt eine CO2-freie Zukunft an, bei der Unternehmen, lokale Behörden und der Bürger im Mittelpunkt stehen. Sie ist überzeugt, dass Dekarbonisierung, eine dezentrale Energiegewinnung und die Digitalisierung zentrale Voraussetzungen für die Zukunft der Energie sind.
„Wir hatten eine revolutionäre Idee und ein ganz neues Leistungsversprechen für unsere Kunden. Zur Umsetzung benötigten wir allerdings ebenso revolutionäre Tools“, so Kocher. „Von zentraler Bedeutung ist dabei die Customer 360 Platform. Sie ist für einen wirklich kundenorientierten und globalen Ansatz unerlässlich.“
Die Entwicklung zum kundenorientierten Unternehmen war eine zentrale Voraussetzung für das neue Geschäftsmodell von ENGIE zur Bereitstellung von Lösungen für die Umstellung auf CO2-freie Geschäftsabläufe. Um geeignete Lösungen anbieten zu können, musste das Unternehmen zunächst den Energieverbrauch des Kunden genau verstehen, bevor die besten Ansätze zur Reduzierung ermittelt werden konnten.
Das globale Energieunternehmen ENGIE stellt dank der Leistungsfähigkeit digitaler Technologien die Weichen für eine CO2-freie Zukunft. Von Shanghai bis Santiago unterstützt das Unternehmen seine Kunden mit energieeffizienten Geräten und Anlagen, erneuerbaren Energien und intelligenten Technologien dabei, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. ENGIE hat dazu ein neues Geschäftsmodell geschaffen, bei dem CO2-freie Lösungen als Service bezogen werden können.
Um dieses Modell in die Praxis umzusetzen, benötigte ENGIE kundenorientierte Lösungen, mit denen das Unternehmen seine Kunden in mehr als 70 Ländern genauer kennenlernen und ihnen maßgeschneiderte Services anbieten kann. Die Unternehmensführung wusste, dass ein unternehmensweit einheitliches CRM-System erforderlich war, um den Anforderungen der Kunden an globale, innovative und maßgeschneiderte Lösungen gerecht zu werden. Diese CRM-Lösung sollte eine 360-Grad-Sicht auf jeden Kunden bieten und dem Unternehmen die effektive Umsetzung seiner neuen Strategien ermöglichen.
„Salesforce ist das Technologieunternehmen, das den Kunden seit 20 Jahren in den Mittelpunkt stellt“, kommentiert Yves Le Gélard, EVP Chief Digital Officer und Group CIO von ENGIE. „Die Entscheidung für Salesforce als strategischen Partner für diese umwälzende Entwicklung fiel uns daher leicht.“
Alles, was ENGIE tut, fängt nun mit dem Kunden an. Yves Le Gélard sieht in Salesforce Customer 360 einen entscheidenden Aspekt dieser Entwicklung, da die Geschäftsbereiche von ENGIE damit Erkenntnisse über die Wünsche und Bedürfnisse von Kunden konzernweit weitergeben können. „Die Umstellung auf eine CO2-freie Zukunft gestaltet sich für jeden unserer Kunden anders“, sagt er. „Deshalb muss jede Energielösung auf Grundlage einer differenzierten Markt- und Kundenanalyse individuell zugeschnitten werden, und diese Art von Analyse ist Paradedisziplin von Salesforce.“