Mister A.T.Z.

 
50 Mitarbeiter
Salesforce Kunde seit 2018
 

Mister A.T.Z. erfindet sich neu mit Salesforce

Vom erfolgreichen Fachverlag zum Marktführer bei digitalen Services für inhabergeführte Kfz-Betriebe: Diesen Wandel treibt das Familienunternehmen der Kaufholds in zweiter Generation mit Nachdruck voran. „Wir sind heute eine neue Firma – und ermöglicht hat dies zu hohen Anteilen Salesforce“, erklärt Geschäftsführer Marius Kaufhold.
Der Werdegang der Kaufhold Gruppe ist ein Paradebeispiel dafür, wie mittelständische Familienunternehmen die Herausforderungen unserer Zeit mustergültig meistern können: vom Generationenwechsel in der Firmenleitung über den tiefgreifenden Wandel ihres Marktes, hier: der Automobilindustrie, bis hin zur allgegenwärtigen digitalen Transformation. Die richtigen Menschen, die richtige Haltung und die richtige Technologie als Katalysator – auf das Wesentliche reduziert, sind dies die Hauptzutaten des Erfolgsrezepts.
„Marketing und Werbung für Kleinbetriebe in den Autopublikationen der 80er Jahre war viel zu teuer – da habe ich mit meiner Frau kurzerhand einen Verlag und die „Freie Werkstatt“ gegründet, als Sprachrohr und Plattform von unabhängigen Kfz-Betrieben“, resümiert Senior-Chef Manfred Kaufhold den Werdegang. Schnell wurde die Publikation zum Marktführer, 14.000 von insgesamt 18.000 freien Werkstätten in Deutschland sind Abonnenten.
Einer der größten Coups des Verlags war die Erfindung des Gütesiegels „Werkstatt des Vertrauens“, das ausschließlich aufgrund von hunderttausenden verifizierten Kundenbewertungen vergeben wird und eine wesentliche Grundlage für das digitale Geschäft der Gruppe bildet, das Marius Kaufhold seit einigen Jahren aufbaut. Denn Mister A.T.Z. hat ursprünglich Werbemittel wie Schilder und Trophäen an die Träger des Gütesiegels produziert und vertrieben. Die Söhne Marius und Mike entwickeln das Geschäft seit rund zehn Jahren digital weiter: mit Dienstleistungen wie Onlinemarketing, Webseiten, Onlineshops, Social-Media-Marketing für Klein- und Kleinstbetriebe. Inzwischen ist das Unternehmen führend in der Zielgruppe und zählt unter anderem rund 1.000 Bosch-Werkstätten bundesweit zu seinen Kunden.

Aufbruch zur Veränderung

„Wir wuchsen und wachsen immer noch rasant und hatten und haben ehrgeizige Ziele“, sagt Marius Kaufhold, seit Anfang 2020 Geschäftsführer von Mister A.T.Z. „Denn mit der ursprünglichen Kundendatenbank, ihrer eingeschränkten Funktionalität und komplexen Bedienung konnten sie ihren Erfolgsweg nicht fortsetzen. Allein im Onlinemarketing und bei der Leadgenerierung bot das alte System keine Möglichkeit, die Daten zu verarbeiten. „Und dann haben wir gesagt: Lasst uns ein Datenfundament bauen, an das wir alles anschließen können“, so Marius weiter.
 

Mit Salesforce müssen nicht wir uns an das System gewöhnen, sondern können selbst entscheiden, wie wir damit arbeiten wollen.”

Marius Kaufhold, Geschäftsführer | Mister A.T.Z.

Salesforce als beste Lösung

Gesagt, getan. Anfang 2018 entstand eine lange Liste an möglichen Softwarelösungen, zehn CRM-Anbieter schafften es auf die Shortlist, im Frühsommer dann fiel die Entscheidung auf Salesforce. „Salesforce bietet einfach die beste Leistung für uns. Wirtschaftlich war das zunächst schon eine kleine Herausforderung für uns“, so Marius. „Aber jetzt bin ich sehr glücklich. Weil wir genau das bekommen haben, was wir uns in den Bereichen Daten, Transparenz und Funktionalität immer gewünscht haben.“ Implementiert wurde Salesforce innerhalb von knapp drei Monaten gemeinsam mit Salesforce Partner Peak & Peak aus Mannheim.
Seit August läuft der überwältigende Großteil des Geschäfts bei Mister A.T.Z. auf Salesforce. Die Sales Cloud und Pardot sind integriert mit Office 365, Skype for Business, Mirage, FiBuScan sowie WordPress und Uberall. Die Sales Cloud bildet die Datenbasis, in der sämtliche Kundendaten, vom Geburtstag der Ehefrau des Kfz-Meisters bis hin zur gesamten Bestell- und Kontakthistorie, erfasst sind. Selbstverständlich basiert der gesamte Vertriebsprozess vom Lead bis zum Abschluss ebenso auf der Lösung.
Salesforce mit seiner Flexibilität und Offenheit hat die Erwartungen sogar übertroffen. „Wir können heute fast alles aus Salesforce heraus machen“, sagt Marius. „Ein Vorteil, wenn man mit dem Marktführer arbeitet ist: dafür hat fast jeder Anbieter Schnittstellen.“ Ändern sich beispielsweise bei einem Kunden das Leistungsportfolio oder die Öffnungszeiten, reicht die einmalige Änderung der Stammdaten in der Sales Cloud und über APIs zu WordPress, den gängigen sozialen Medien und Suchmaschinenwerbung werden die Daten automatisch in allen Kanälen angepasst.

Automatisierte Rechnungen nur mit Custom Objects

Mit den Custom Objects in Salesforce hat Mister A.T.Z. sogar einen vollautomatisierten Rechnungsprozess für monatliche Rechnungen aufgesetzt, ganz ohne Schnittstellen zu einem anderen System. „Wir erstellen einmal in Salesforce das Angebot, daraus wird die Bestätigung generiert und zu den gewählten Daten automatisch die Rechnung erstellt und versandt, ohne dass jemand manuell eingreift“, beschreibt Marius. „Unsere Buchhalterin schafft auf diese Weise alleine 14.000 Rechnungen im Monat.“
Pardot ist für das B2B-Marketing, bei automatisierten E-Mail- und Newsletter-Kampagnen im Einsatz, so auch für den Einladungsprozess für das jährliche Werkstatt- & IAM-Branchenforum mit rund 700 Teilnehmern. „Damit können wir hochpersonalisierte Einladungen automatisiert verschicken und sie auch nachverfolgen. Im nächsten Schritt werden wir uns darum kümmern, das Lead Scoring zu implementieren, dafür fehlte uns bislang die Zeit“, erläutert Marius.

Dashboards im exzessiven Einsatz

Das gesamte Reportingwesen ist sehr transparent gestaltet, jeder kann nahezu auf alle Dashboards zugreifen. „Die Mitarbeiter in Vertrieb und Service haben eine feste Anzahl an zu leistenden Calls vertraglich festgeschrieben und freuen sich, dass sie jederzeit sehen können, wo sie stehen“, beschreibt Marius Kaufhold. „Natürlich nutzen wir Führungskräfte die Dashboards und Reportings exzessiv, das macht richtig Spaß. Früher musste jemand Listen erstellen und verschicken. Heute drücken wir auf den Knopf – fertig.“ Zudem hat jeder Mitarbeiter die Salesforce Mobile App, um Daten abzurufen und sich auf dem neuesten Stand zu halten.

Schnell und einfach – auch für Fast-Ruheständler

Für den langjährigen Familienbetrieb war die Salesforce Einführung weit mehr als ein Wechsel auf eine neue Technologie. „Wir nutzen Salesforce auch, um eine neue Firma in die Köpfe der Menschen zu bringen“, erklärt der junge Geschäftsführer. Dazu galt es auch, die teils langjährigen Mitarbeiter einzuarbeiten, zu begeistern und mitzunehmen auf die Reise. Gelungen ist dies überwiegend mit internen Schulungen, einige Kollegen haben auch Trailhead genutzt, die kostenlose Online-Lernplattform von Salesforce. „Wir haben etwa die Probleme und Prozesse aus dem alten System gesammelt und dann gezeigt, wie schnell und einfach es mit Salesforce geht. Das hat alle überzeugt“, so Marius weiter. „Eine Kollegin, die sich bald in den Ruhestand verabschiedet, war anfangs zögerlich, etwas völlig Neues zu lernen. Und jetzt ist sie die einzige von uns allen, die bislang absolut fehlerfrei in Salesforce arbeitet. Das war wirklich cool, zu sehen, dass wir auch unsere ‚alten Hasen‘ begeistern konnten.“
Marius selbst hat zusätzlich einige Accelerators, persönliche Coaching-Sitzungen im Rahmen des Premier Success Plans, absolviert: „Ich fand die super, es ist wirklich so, als würde jemand neben einem sitzen und gemeinsam an der speziellen Herausforderung arbeiten. Man hat bei den Accelerators sofort einen konkreten Nutzen und ein Ergebnis“, so Marius. „Ich würde die verpflichtend für alle Neukunden von Salesforce einführen, weil es so viel bringt“.

Salesforce als Beginn einer neuen Zeitrechnung

„Man kann sagen, es gibt eine Zeitrechnung vor und nach Salesforce. Früher haben auch schon alle einen tollen Job gemacht, aber wir konnten uns schlecht weiterentwickeln, da jeder wusste, dass Änderungen im alten System extrem aufwändig sind.“ Jetzt kommen fast jeden Tag von allen Seiten überzeugende Verbesserungsvorschläge, die das Team auf Admin-Level selbst umsetzen kann. „Mit Salesforce müssen nicht wir uns an das System gewöhnen, sondern können selbst entscheiden, wie wir damit arbeiten wollen“, ergänzt er.

Ausblick

Obwohl Salesforce bereits heute das Herzkreislaufsystem von Mister A.T.Z. bildet – es existiert so gut wie gar kein Papier mehr in den Büros – ist das Projekt noch nicht abgeschlossen. Als nächstes steht die Einführung eines vollautomatisierten Bestellprozesses rund um das Gütesiegel „Werkstatt des Vertrauens“ auf Basis der Sales Cloud an: von der Bestellannahme, über die Ausführung über den Fulfillmentpartner bis hin zur Rechnungsstellung sollen die Mitarbeiter nichts tun müssen. Parallel arbeitet Mister A.T.Z. an der Implementierung der Service Cloud, bei der Marius sich schon auf das KI-basierte Routing mit Einstein freut: „Je nachdem, ob nur Daten geändert oder Webseiten bearbeitet werden sollen, soll die Kundenanfrage automatisch an den geeigneten verfügbaren Kollegen geroutet werden.“

Profil Mister A.T.Z.

Mister A.T.Z. ist eine Dienstleistungs- und Marketingagentur für Handwerksunternehmer und
-unternehmerinnen im deutschsprachigen Raum. Das umfassende Produkt- und Serviceportfolio beinhaltet professionelle Beratung in steuerlichen, rechtlichen oder betriebswirtschaftlichen Fragen, sowie konkrete Produkte und Dienstleistungen im Bereich Marketing, Werbung, Mitarbeitergewinnung und Pressearbeit. Über 13.500 Kunden vertrauen Mister A.T.Z. im gesamten deutschsprachigen Raum. Mehr unter: www.misteratz.de
 
 

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