Die Teams, die heute klinische Studien durchführen, sehen sich mit mehr Hindernissen konfrontiert als je zuvor. Aufwendige Dokumentationspflichten, manuelle Prozesse und wachsende regulatorische Anforderungen machen moderne Studien zunehmend komplex und ineffizient. Diese Komplexität wirkt sich auf das Studiendesign aus, führt zu suboptimalen Abläufen an den Standorten und erschwert die Rekrutierung, Einbindung und Bindung geeigneter Patient:innen erheblich, was gleichzeitig die Kosten in die Höhe treibt.
Bislang hat die Branche versucht, diesen Ineffizienzen durch die Digitalisierung bestehender klinischer Prozesse zu begegnen. Die Hoffnung war, damit den Dokumentationsaufwand zu reduzieren und ein geordneteres System zu schaffen. Doch die Digitalisierung allein reicht nicht aus. Um im klinischen Studienprozess wirklich etwas zu bewegen, genügt es nicht, von Papier und Tabellenkalkulationen auf digitale Systeme umzusteigen. Die Branche muss die zentralen Prozesse selbst in den Blick nehmen und transformieren, nämlich das Studiendesign, die Standortauswahl sowie die Rekrutierung und Bindung von Teilnehmenden.