Isolierte Assets in vernetzte Produkte umwandeln
Bereits seit den achtziger Jahren, als die ersten Kommunikationsprotokolle für Industrieanlagen entwickelt wurden, arbeitet Endress+Hauser an der Definition und Umsetzung dieser Protokolle mit. Dieses Wissen ist Endress+Hauser nun sehr nützlich bei der Erstellung der neuen IIoT-Services. Seit mehr als 15 Jahren bietet Endress+Hauser ihren Kunden webbasierte Anwendungen zur Optimierung des Anlagenbetriebs an. Das Potenzial dieser ersten Anwendungen, die selbstentwickelt, online und on Premise gehostet wurden, konnte nicht ausgeschöpft werden – oft aufgrund vergleichsweise „banaler Dinge“, wie Hofmann sagt, wie Geschwindigkeit, Performanz, Zuverlässigkeit und vor allem enormer finanzieller und Arbeitsaufwände für die Infrastruktur.
Bestärkt durch Technologieinnovationen wie schnelles Internet, Cloud und IoT initiierte Endress+Hauser vor drei Jahren einen neuen Ansatz, um isolierte Assets in vernetzte Produkte umzuwandeln. „Unsere Vision war, ein IIoT-Ökosystem zu kreieren, das alle Informationen aus dem Lifecycle einer Anlage auf einer mandantenfähigen Plattform zentral erfasst und uns ermöglicht, unseren Kunden innovative Dienstleistungen anzubieten“, fasst Hofmann zusammen. „Dafür haben wir einen API-first-Ansatz verfolgt, damit alle Stakeholder und Gruppen, wie die Hersteller von Motoren und Pumpen, sich auf der Plattform integrieren und beispielsweise Produktdaten ihrer Pumpen und Motoren bereitstellen können.“