1. Zentralisierte und vereinheitlichte Prozesse und Systeme
Die SEB Bank ist ein führender nordeuropäischer Finanzkonzern, der im Jahr 1856 als Stockholms Enskilda Bank von André Oscar Wallenberg gegründet wurde. Vor mehr als 20 Jahren akquirierte der Konzern im Baltikum drei Banken in Estland, Lettland und Litauen. Während sich die estnische Bank auf Privatkunden konzentrierte, fokussierte sich die litauische Bank auf Unternehmen. „Die drei Banken hatten nicht nur völlig verschiedene Ausrichtungen, auch die Kulturen waren unterschiedlich. Zudem hatten alle drei ganz unterschiedliche Banksysteme im Einsatz“, erzählt Märten Liinat, Baltic Head of Digital Sales & Automation bei der SEB. „Wir haben dann in einem umfassenden und komplexen Prozess in allen drei Ländern ein einheitliches Bankensystem eingeführt.“
Anschließend rückten im nächsten Schritt auch Kundenberatung wie auch die Einführung neuer Produkte wieder verstärkt in den Fokus. Als Universalbank bietet die SEB auf dem baltischen Markt mehr als 200 Produkte an. Bei vielen davon, wie der Aufnahme einer Hypothek oder zur Altersvorsorge, setzt das Unternehmen zudem auf eine umfassende Beratung. „Unsere Kund:innen erwarten von uns, dass wir dieses Beratungsniveau auch über unsere digitalen Kanäle anbieten“, so Liinat.
Deshalb suchte die SEB nach einer Technologie-Plattform, die es ermöglicht, innerhalb von kürzester Zeit ein modernes Angebot für Kunden zu gestalten und damit nicht nur zum Markt aufzuschließen, sondern ihm auch ein paar Schritte voraus zu sein. Es folgte ein sehr gründlicher Ausschreibungsprozess, bei dem sich Salesforce gegen alle Wettbewerber durchsetzte. „Salesforce hat einfach das kompletteste Angebot, ein Großteil der Funktionalitäten sind bereits in den Kernlizenzen vorhanden. Zudem überzeugte uns auch die auf die Customer Journey ausgerichtete Automatisierung“, nennt Märten Liinat die Gründe, die für Salesforce sprachen.