Das Bild zeigt ein Modell des Siemens-Dashboards „Abgeschlossene Aufträge“ mit einem Agentforce-Symbol unten rechts.
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Siemens vereinfacht komplexe Customer Journeys mit der Commerce Cloud

SiePortal basiert auf der Commerce Cloud und verbindet den Einkauf mit dem gesamten industriellen Lebenszyklus. So unterstützt das Portal Fachleute dabei, Produkte zu finden, zu konfigurieren, zu erwerben, zu betreiben und Support zu erhalten.

22. Oktober 2026

Das Ergebnis

165 Tsd.
Besuche pro Arbeitstag
880 Tsd.
abgewickelte Warenkörbe im GJ25
1,4 Mio.
registrierte Nutzer:innen weltweit

Die Grenzen der Altsysteme überwinden

Siemens bietet Lösungen in den Bereichen Industrieautomatisierung, Elektrifizierung, Software und digitale Services, mit denen Hersteller ihre Fabriken und Produktionslinien effizient betreiben. Hinter diesem globalen Geschäft steht ein gewaltiges B2B-Commerce-Volumen. Der Einkauf im industriellen Bereich ist komplex und umfasst umfangreiche Portfolios, Produktkonfigurationen, kundenspezifische Konditionen, regionale Anforderungen sowie spezifische Erfordernisse nach dem Kauf. Mit steigenden digitalen Erwartungen stieß die bestehende On-Premises-Commerce-Plattform von Siemens an ihre Grenzen – es fehlte an Flexibilität und Personalisierung, um Schritt zu halten.

Diese Einschränkungen führten zudem zu einer Zersplitterung der Customer Journey. Kund:innen bestellten Ersatzteile außerhalb von Industry Mall, dem zentralen B2B-Produkt- und Bestellportal von Siemens, und wechselten dabei zwischen neueren und älteren Systemen hin und her. Angesichts eines Umsatzvolumens in Milliardenhöhe, das über die Plattform abgewickelt wird, musste Siemens modernisieren, ohne den Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen. Eine schrittweise regionale Einführung war daher unerlässlich.

Vernetze Angebote für die Industrie

Siemens hat SiePortal als vernetzte digitale Kundenplattform für Industrieprodukte, Services und Support konzipiert, wobei die Commerce Cloud die Handelsfunktionen im Rahmen der gesamten Customer Experience unterstützt. Business Einkäufer profitieren von einem nahtlosen Prozess, der von der Suche und Auswahl des passenden Angebots über die Konfiguration, den Kauf und den Betrieb bis hin zum Support reicht.

So können Einkäufer:innen, die einen Produktionsbetrieb verantworten, das Portfolio von Siemens durchstöbern, geeignete Produkte und Lösungen an spezifische technische Anforderungen anpassen und aus mehr als 400.000 Hardware-SKUs auswählen. Später können sie zu SiePortal zurückkehren, um bereits bekannte Komponenten nachzubestellen oder Support in Anspruch zu nehmen. Commerce wird dadurch Teil einer kontinuierlichen Kundenbeziehung und stellt nicht nur eine einmalige Transaktion dar.

Der Siemens Xcelerator Marketplace (SXMP) erweitert die digitale Erfahrung durch einen offenen Marktplatz mit Angeboten von Siemens und Drittanbietern. Ein Fertigungsunternehmen, das beispielsweise eine Produktionslinie modernisiert, kann sich über Software, Hardware sowie Softwarepakete und Abonnements informieren und anschließend die Kombination, die seinen Anforderungen entspricht, aus einer Hand erwerben.

Einheitlicher Kontext als Grundlage für jede Bestellung

Die Funktionen von Salesforce im Bereich Commerce, Daten und Integration unterstützen die von Siemens konzipierte Experience. MuleSoft und Data 360 schaffen einen vernetzten Flow aus Produkt- und Kundendaten, der es SiePortal ermöglicht, präzise und relevante Einkaufserlebnisse zu bieten.

MuleSoft verbindet Katalog-, Bestands-, Preis- und Account-spezifische Informationen aus SAP, ERP und AWS nahtlos mit der Commerce-Plattform. Dank der Zero-Copy-Integration kann Data 360 zudem auf genutzte Produkte, die Bestellhistorie, Serviceverträge und Finanzdaten zugreifen, die in Snowflake und der Siemens Data Cloud gespeichert sind, ohne diese zu verschieben oder zu duplizieren.

Wenn Käufer:innen vom Stöbern zum Kauf übergehen, nutzt die Commerce Cloud die aktuellsten Produkt- und Account-Daten, um den richtigen Katalog, die richtigen Preise und die richtigen Account-Daten anzuwenden, sodass sie Routinebestellungen ohne Hilfe von Vertiebsmitarbeiter:innen abschließen können. Dank einer Headless-Architektur kann Siemens die maßgeschneiderte, kundenorientierte Customer Experience steuern, während Salesforce hinter den Kulissen die Commerce- und Transaktionslogik bereitstellt.

Auf dieser Grundlage plant Siemens die Einführung eines „Data 360-Layer“ für authentifizierte Kund:innen. Künftig wird Data 360 in der Lage sein, die Daten der Accounts von angemeldeten Kund:innen mit ihrem Kauf- und Klickverhalten zu verknüpfen und diese Signale zu nutzen, um die Inhalte und Produktempfehlungen, die ihnen angezeigt werden, individuell anzupassen.

E-Commerce im Enterprise-Maßstab

Die Dimension von SiePortal verdeutlicht, wie tief der digitale Commerce in den Kundenbeziehungen von Siemens verankert ist. Im GJ25 wurden 880.000 Warenkörbe abgewickelt. Die Plattform zählt weltweit 1,4 Millionen registrierte Nutzer:innen und verzeichnet 165.000 Besuche pro Arbeitstag. Über 400.000 Produkte werden über diese Lösung aktiv vertrieben.

Für die Kund:innen reicht der Mehrwert weit über den reinen Bezahlvorgang hinaus. Weniger Schnittstellen bei der Suche, der Konfiguration, dem Kauf und dem Support und dabei stets relevante Produkt-, Preis- und Account-Informationen. Routine- und wiederkehrende Aufgaben lassen sich mühelos durch Self-Service bewältigen, während SiePortal für Kontinuität im Betrieb und im Service sorgt.

Hinter diesem Kundenerlebnis steht eine Transformation, bei der das industrielle Know-how, das globale Betriebsmodell und die Kundenkenntnisse von Siemens mit der Commerce-Technologie von Salesforce kombiniert werden. Ein funktionsübergreifendes Programm koordiniert die Plattformfunktionen, die regionale Einführung und die kontinuierliche Optimierung der Experience. Ein skalierbares Rollout-Modell bietet den verschiedenen Regionen einen einheitlichen Kern und berücksichtigt gleichzeitig lokale Vertriebs- und Prozessanforderungen.

Diese Grundlage eröffnet zudem neue Möglichkeiten für natürlichere Interaktionen. „Ich hoffe, dass wir uns auf eine Welt zubewegen, in der wir niemanden mehr bitten müssen, ein Formular auszufüllen“, sagt Ralf Spanheimer, Leiter für Sales Effectiveness im Geschäftsbereich Smart Infrastructure. „Ich wünsche mir eine absolut natürliche Interaktion zwischen Mensch und Maschine, die es ermöglicht, im richtigen Moment das Richtige zu tun. Genau das ist der Bereich, in dem Agents den Menschen am besten unterstützen können.“

Darum hat sich Siemens für Salesforce entschieden

Symbol eines blauen Terminals oder eines Fensters der Befehlszeilenschnittstelle.

Salesforce Headless 360

Siemens benötigte die Flexibilität zur individuellen Anpassung der Einkaufserfahrung, ohne dabei die dahinterstehende Transaktions-Engine zu beeinträchtigen. „Headless 360“ trennt die Customer Experience von der Commerce-Engine von Salesforce, sodass Siemens das Frontend individuell anpassen und weiterentwickeln kann, während komplexe, globale Transaktionen weiterhin der Governance unterworfen sind.

Symbol eines grasbewachsenen Balkendiagramms mit Blumen; darunter befinden sich blaue Zahnräder mit einem „G“ in der Mitte.

Konzipiert für den Einsatz im Enterprise-Maßstab

Die Commerce Cloud bietet Siemens eine zuverlässige, skalierbare Cloud-Plattform, die speziell auf die Anforderungen des globalen Enterprise-Commerce zugeschnitten ist. „Ich arbeite seit 2001 mit Salesforce“, sagt Spanheimer. „Ich weiß, wie dieses Unternehmen seine Versprechen einhält. Salesforce hat uns immer wieder bewiesen, dass es ein echter Innovator auf dem CRM-Markt ist.“

Symbol eines blauen Puzzleteils mit einem Einkaufswagen in der Mitte, das mit einer Kreditkarte, einem Smartphone und einem Karton verbunden ist.

Vernetzter Commerce – von Grund auf integriert

Die Commerce Cloud, MuleSoft und Data 360 schaffen eine Verbindung zwischen den Daten in SAP, AWS und Snowflake mit der Commerce-Erfahrung. Siemens kann Produkt-, Account-, Preis- und Transaktionsdaten systemübergreifend vernetzen und bietet Käufer:innen so die präzisen und relevanten Informationen, die sie benötigen, um komplexe Einkäufe im Self-Service-Verfahren abzuschließen.

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