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Ein Gastbeitrag von Benjamin Rund, Sr. Director Product Marketing, Information Quality Solutions bei unserem Partner Informatica

Daten bilden heute das Rohmaterial für den Unternehmenserfolg. Speziell in Vertrieb und Marketing sind sie von großer Bedeutung. Denn sie liefern wertvolle Informationen über das Kundenverhalten. Der Handel hat sich durch das Internet stark verändert: Aus einem Vertriebskanal sind viele geworden. Kunden denken jedoch nicht in Kanälen, Kunden erwarten relevante Produktinformationen – und sie treffen Kaufentscheidungen, wann und wo immer sie wollen. Wie gelingt es nun, das Potenzial der Unmengen an Daten voll zu nutzen?

360-Grad-Sicht auf Kunden, Produkte und Lieferanten

Für Unternehmen ist das A und O, die richtige Produktinformation an jedem Customer-Touch-Point bereitzustellen. Heute gibt es Softwarelösungen, mit denen Unternehmen das Potenzial ihrer Informationen erschließen können, beispielsweise eine 360-Grad-Sicht auf Kunden, Produkte oder Lieferanten. Damit sind Unternehmen in der Lage, ihren Kunden konstante, präzise und relevante Angebote zur Verfügung zu stellen. Dies ist nicht nur ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal im Wettbewerb, es hat außerdem einen starken Einfluss auf Kaufentscheidungen. Relevant im heutigen Sinne sind Daten, die vollständig, präzise und verständlich sind. Um Relevanz zu gewährleisten, ist es notwendig, Beziehungen herzustellen zwischen Lieferant, Standort, Kunde und Produkt. Genau das leisten Master Data Management und die neueste Generation an Master-Data-fueled Apps.

Big Data – Fluch oder Segen?

Die vielen Kanäle schaffen eine immense Datenmenge. Wer es richtig macht, kann dies nutzen, Entscheidungen fundierter treffen und die Customer Experience auf ein neues Niveau heben. Dies betrifft nicht nur Daten zu Interaktionen mit Kunden oder zu erworbenen Produkten beziehungsweise Produkten, für die sich der Kunde interessiert hat, sondern umfasst die gesamte Customer Life Journey. Um dabei der Komplexität Herr zu werden, ist die sogenannte Data Governance entscheidend, also die Etablierung der richtigen Regeln und Prozesse. Mit Big Data Profiling lassen sich Daten mit Kundenprofilen zuverlässig abgleichen und die Datenqualität einfach überwachen. Darüber hinaus gibt es beispielsweise Tools, die Beziehungen zwischen Kunden finden – etwa innerhalb eines Haushalts oder im gesamten Netzwerk aus „Freunden“ und Geschäftspartnern.

Price Intelligence wirksam einsetzen

In einer Zeit, in der man das günstigste Angebot und auch den bevorzugten Anbieter in wenigen Sekunden online finden kann, müssen Einzelhändler auch selbst einen guten Überblick über die Preise haben. Der Siegeszug der mobilen Endgeräte hat die Herausforderung der Preistransparenz noch verstärkt. Diese Entwicklung bedeutet nicht, dass nur noch der Preis zählt oder dass ein Anbieter der Billigste sein muss, um Erfolg zu haben. Der Kunde möchte aber einen fairen Preis bezahlen. Dieser setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen: Preis, Sortiment, Service sowie Know-how oder Erfahrung.

Diese vier Aspekte führen in der Summe zur Kaufentscheidung. Einzelhändler sollten sich ihrer Wettbewerber bewusst sein und sich aktiv mit den vier oben genannten Faktoren befassen. Hier können Price-Intelligence-Lösungen helfen, die eine tägliche Übersicht über die Preise relevanter Produkte liefern. Lösungen wie Priceintelligence.net finden dann jedes ähnliche Produkt im Internet, sammeln Daten und geben Empfehlungen zum Pricing passend zur jeweiligen Verkaufsstrategie. Derzeit nutzen erst wenige Einzelhändler eine automatisierte Preis-Intelligenz-Lösung. Es ist also ein guter Zeitpunkt für den Einstieg.

Fazit: Es lohnt sich, Datenmanagement stärker in den Fokus zu stellen. Wer seine Daten richtig strukturiert, kann sie besser analysieren und erhebliche Wettbewerbsvorteile generieren. Was könnte das konkret für Ihr Unternehmen bedeuten? Kommen Sie mit uns in Gespräch – besuchen Sie uns auf der CeBIT! Sie finden den Stand von Informatica auf der Saleforce World Tour @ CeBIT 2016 in Halle 23