Wenn es um erfolgreiche Start-ups im Foodbereich geht, macht Doreen Huber niemand etwas vor. Als Geschäftsführerin brachte sie bereits Lieferheld an die Spitze. Dort liegt auch der Ursprung zur Geschäftsidee für LEMONCAT: „Als Food- Start-up haben wir oft im Team gegessen und dabei natürlich immer über unsere eigene Plattform bestellt“, erinnert sich Doreen. „Nur waren wir irgendwann über 100 Leute und haben gemerkt, dass es einfach nicht praktikabel ist, wenn sich zur Mittagszeit zehn Pizzaboten vor dem Haus tummeln. Dafür braucht es eindeutig ein Catering.“

Keine triviale Aufgabe

In puncto Digitalisierung im Servicebereich sind die USA den Europäern eine Nasenlänge voraus. Diese Beobachtung machte Doreen während ihrer Zeit im Silicon Valley, wo sich inzwischen schon jede Dienstleistung über eine digitale Plattform beziehen lässt, inklusive Business-Catering. „In Deutschland oder sogar in ganz Europa gibt es nichts Vergleichbares – wenn ich als Firma eine größere Gruppe bewirten will, muss ich tatsächlich jeden Caterer einzeln anrufen und mir ein Angebot schicken lassen“, beschreibt Doreen die Ausgangslage. „Denn Webshops betreiben hier nicht einmal ein Prozent der Caterer.“

Die Herausforderung, die Doreen mit LEMONCAT angeht, ist keineswegs trivial: Es geht um nicht weniger als darum, einen kompletten Markt zu digitalisieren. Dass diese Monsteraufgabe gelingen kann, hat sie mit Lieferheld schon unter Beweis gestellt. „Die Caterer haben ja zumindest mal E-Mail- Adressen“, grinst Doreen. „Die kleinen Lieferdienste, die wir damals mit Lieferheld angesprochen haben, hatten nicht einmal das. In der Anfangszeit haben wir tatsächlich mit Faxen und Briefen gearbeitet.“ Was noch vor drei Jahren undenkbar war, ist heute Standard: die Pizza per Smartphone bestellen und bezahlen.

Doreen in der Cloud

Den Kulturschock von damals hat Doreen inzwischen verdaut, die Digitalisierung ist sowohl draußen als auch bei ihr weiter vorangeschritten: „Ich bin sowas von in der Cloud – wenn mein Laptop verloren geht, wäre das egal. Ich brauche lediglich ein x-beliebiges Gerät mit Internetzugang, dann kann ich mein ganzes Leben und Geschäft nahtlos weiter organisieren.“ Genau so soll auch die Cateringbranche bald ticken. „Mobile spielt bei LEMONCAT vor allem gegenüber den Caterern eine große Rolle“, so Doreen. „Denn viele sind eine One-Man-Show, meistens unterwegs und haben weder ein Büro noch feste Bürozeiten. Deshalb wollen wir es ihnen so leicht wie möglich machen, über das Smartphone mit LEMONCAT zu arbeiten.“

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