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Klasse statt Masse – im Internet sind wertvolle Inhalte wichtiger denn je. Backlinks sind dabei ein entscheidendes Kriterium. Mit einer klugen Verlinkung lässt sich die Wirksamkeit des Inbound Marketings erhöhen und die Konkurrenz auf Distanz halten. Die passende Strategie macht Inbound Links zum unverzichtbaren Faktor: Sie erhöhen den Traffic der Website und sorgen für Verbesserungen in den Suchmaschinen-Rankings. Lernen Sie die Vorzüge einer gezielten Verlinkung kennen und optimieren Sie Ihre Homepage. Mit folgenden Tipps behalten Sie dabei die Übersicht.

So beeinflussen Links Ihre Seite

Als Inbound Links oder auch Backlinks werden sämtliche Links bezeichnet, die von einer anderen Seite auf Ihre eigene Präsenz verweisen. Der Nutzer klickt und landet bei Ihnen. Sie haben dann von der Seite einen Backlink erhalten, die Ihnen einen Besucher beschert hat. Erfolgt das Verlinken in die andere Richtung, handelt es sich um einen Outbound Link. Für Sie sind vor allem die eingehenden Links interessant. Inbound Links geben den Ausschlag, denn sie sorgen für Traffic auf Ihrer Webseite. Je höher die Klickzahlen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Inhalte Ihrer Seite Anklang finden. Das wiederum kann zu einer Weiterverbreitung über diverse Kanäle führen. Nutzer teilen Ihre Seite mit anderen Nutzern und setzen eine Art Kettenreaktion in Gang. Ihre Seite, Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung findet im Internet statt. Am Anfang steht lediglich ein einziger Link, den jemand zu Ihrer Seite gesetzt hat.

Backlinks aufbauen und Ranking optimieren

Der Vorteil von Inbound Links liegt in der Verbesserung der Auffindbarkeit Ihrer Seite. Die Anzahl der gesetzten Backlinks ist neben anderen Faktoren eine wichtige Einflussgröße für das Ranking in Suchmaschinen. Beachten Sie aber die Qualität: Nicht die reine Masse an Verweisen macht den Unterschied, sondern die Positionierung sinnvoll erstellter Links. Lassen Sie auch die Finger von gekauften Links, dies verstößt gegen Google-Richtlinien und verhindert nachhaltiges Linkbuilding.

Je höher die Seite rankt, von der ein Backlink auf Ihre Seite verweist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihre eigene Homepage im Ranking weit oben auftaucht. Suchmaschinen erkennen problemlos, in welchem Kontext ein Link gesetzt wird, ob er lediglich Phrasen wie „Jetzt hier klicken!“ beinhaltet oder bloß Keywords aneinanderreiht. Schreiben Sie daher immer einen gehaltvollen Link-Text, der nahe am Seiteninhalt ist. Verwenden Sie für diese, auch Link-Anker genannten, Texte unbedingt Begriffe, die auf Ihrer Seite auftauchen oder nutzen Sie sinnvolle Synonyme. Verfassen Sie außerdem für jeden Backlink einen neuen Text, der sich im Ausdruck deutlich von den anderen unterscheidet.

Erhöhen Sie die eingehenden Links!

Erfolgreiches Inbound Marketing bedeutet im Kern mit Hilfe von hochwertigem Content, Social Media und Suchmaschinenoptimierung von den Nutzern gefunden zu werden, die sich bereits in Ihrer Produkt- oder Unternehmenswelt bewegen.

Die Inhalte Ihrer Seite – oder auch Ihres Blogs – sollten Sie möglichst schnell teilen. Dazu setzen Sie Outbound Links von Ihrer Seite auf andere Seiten und schlagen deren Betreibern vor, es Ihnen gleichzutun –auf diesem Weg gelangen Sie zu einem weiteren Inbound Link. Beim Verfassen von solchen Gastbeiträgen sollten Sie eiserne Disziplin wahren: Achten Sie darauf, dass die Beiträge nicht zu viele Keywords enthalten, kein zweites Mal publiziert werden, exakt einen Link auf Ihre Seite bieten und deutlich als Gastbeiträge markiert sind. Streuen Sie Ihre Beiträge spärlich. Als Faustregel gilt: Maximal jeder 20. Text eines Blogs sollte ein Gastbeitrag sein.

Aufmerksamkeit schaffen durch virale Verbreitung

Neben gut aufbereiteten Beiträgen inklusive Verlinkung bieten auch Kommentarspalten reichlich Potenzial. Setzen Sie dort Ihre Inbound Links, indem Sie gehaltvolle Kommentare hinterlassen. Wählen Sie einen Artikel, der inhaltliche Schnittmengen zu Ihrer Seite aufweist. Der Tenor Ihres Kommentars kann durchaus kritisch sein. Wenn Sie feststellen, dass ein Artikel eine von Ihnen vertretene Position widerlegt, gehen Sie gezielt darauf ein. Nutzen Sie Diskussionen, um auf Ihre Seite aufmerksam zu machen! Bestenfalls tauchen Zitate aus Ihrem Beitrag an anderen, entlegenen Stellen im Netz wieder auf. Ob in abwertender oder zustimmender Weise ist dabei eher zweitrangig. Der entscheidende Punkt dabei: Der Aufbau von Backlinks lässt sich nicht am Tenor, sondern an der Qualität des Inhalts festmachen. Ein Beitrag überzeugt, wenn er gut geschrieben ist und Aufmerksamkeit erzeugt oder Widerspruch provoziert. Ob diejenigen, die ihn weiterverlinken, Ihren Text nun mögen oder nicht, spielt eine untergeordnete Rolle – die Aufmerksamkeit ist da und der Traffic gelangt auf Ihre Seite.

Verlinken Sie zum Nutzen der Interessenten

Die exzellent übermittelte Information ist das eine, die branchentypische Nähe das andere. Prüfen Sie, ob eine Zusammenarbeit mit befreundeten Unternehmen oder Dienstleistern infrage kommt. Beachten Sie auch hier: Weniger ist mehr! Das IT-Segment kennt diverse Überschneidungen. Sie kennen die Zusammenarbeit von Programmierer, Texter und Webdesigner aus der täglichen Arbeit. Knüpfen Sie hier an und gehen Sie Kooperationen ein. Immer solche, bei denen Sie mit Ihrem Portfolio das eines Anderen ergänzen und nicht beschneiden. Erweitern Sie außerdem die Bandbreite Ihrer Kommunikation, um Inbound Links klug zu platzieren:

  • Bieten Sie kostenfreie Angebote mit Mehrwert an. Etwa Free-Tools oder Templates, die gerade externe Dienstleister gerne nutzen und zuvor auf Ihrer Seite einen Link angeklickt haben.
  • Streuen Sie E-Books, Whitepapers und Fallstudien zu relevanten Themen und versehen Sie diese mit einem Share-Button von Twitter und weiteren Diensten. Nutzen Sie diese Funktion auch auf Ihrer Homepage und sämtlichen Unterseiten, um Ihre Inhalte in den Social-Media-Kanälen zu präsentieren.

So kontrollieren Sie Inbound Links

Trotz des riesigen Angebot im Internet ist eine relativ gute Analyse Ihres Inbound Marketings möglich. Solange Sie Ihre Backlinks sinnvoll platzieren, entfalten diese die gewünschte Wirkung: Traffic für Ihre Website. Damit das so bleibt, sollten Sie über das Arsenal an Backlinks stets auf dem Laufenden sein. Ein manuelles Überprüfen gerät allerdings schnell zur ausufernden Angelegenheit. Abhilfe schaffen Tools wie Majestic Site Explorer. Damit überwachen Sie nicht nur die Häufigkeit der geklickten Links, sondern erhalten viele weitergehende Informationen. Die Menge der bereitgestellten Daten sollten Sie allerdings nach individuellem Nutzen gewichten. Begreifen Sie ein solches Analyse-Tool immer als wichtiges Hilfsmittel, das Ihre Arbeit erleichtert, sie Ihnen aber nicht abnimmt.

Die Vorteile des Backlink-Trackings leigen auf der Hand:

  • Vorschlag potenzieller Domains, die für einen Backlink interessant wären
  • Optimierung von Anker-Texten
  • Frühzeitiges Erkennen von Entwicklungen, die Einfluss auf das Ranking nehmen können
  • Erkennen und Entfernen schädlicher Links - insbesondere irrelevanter Backlinks, die die Absprungrate erhöhen
  • Detaillierte Archivierung aller Seitenaktivitäten über Jahre hinweg

Folgen Sie dem Link, aber nicht jedem! Machen Sie Inbound Links zur Waffe im Kampf um Aufmerksamkeit. Beobachten und analysieren Sie genau, um den richtigen Backlink am richtigen Ort zu setzen. Lesen Sie hier wie Sie auch Social Media für die gezielte Generierung von Backlinks nutzen können.

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