Schulklassen und Senioren waren lange Zeit die typischen Zielgruppen von Busreisen. Mit der Liberalisierung des Busreisemarkts Anfang 2013 hat sich das jedoch geändert, wie Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) schon 2014 in einem Interview feststellte: „Es gibt viele Jugendliche, die sehr begeisterte Busreisegäste sind. Der Anteil der 14- bis 29-Jährigen liegt bei 24 Prozent. Durch die neuen Fernbuslinien gewinnen wir ein neues Publikum.“

Das Kundenerlebnis blieb dabei allerdings vielerorts sprichwörtlich auf der Strecke, denn die Angebote etablierter Unternehmen hielten mit den Erwartungen jüngerer Zielgruppen nicht mit. Das machte sich das 2013 gegründete Startup FlixBus zunutze, wie Daniel Krauss, CIO von FlixBus erklärt. „Gerade im Verkehrsumfeld haben andere Unternehmen beim Vertrieb nicht aus der Perspektive des Kunden gedacht, sondern auf überholte Prozesse gesetzt. Automaten spielten hier beispielsweise eine wichtige Rolle. Da wir aus anderen Branchen kommen, setzten wir auf einfach nutzbare digitale Angebote. Unser Ziel war es, auf digitaler Augenhöhe mit dem Kunden zu sein.“

Vom Start-Up zum Marktführer

Diese Strategie ging sehr gut auf, sodass sich FlixBus inzwischen mit einem Anteil von 73 Prozent zum Marktführer im Bereich der Fernbusse entwickelt hat. Rund 20 Millionen Fahrgäste hat der Mobilitätsanbieter im letzten Jahr von A nach B transportiert. Längst gilt das Unternehmen als Vorreiter in der Branche. Neben modernen E-Commerce-Mitteln, kostenlosem WLAN in den Bussen und einem besseren Service setzt FlixBus auf international einzigartige Partnerschaften mit mehr als 250 regionalen Busunternehmen.

Lesen Sie in unserer Kundenreferenz, wie FlixBus seine Marktführerschaft mit Hilfe der Salesforce-Plattform noch weiter ausbauen möchte.