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Nina Keim, Senior Manager Government Affairs, berichtet über die aktuellen Entwicklungen im FinTech-Sektor.

Die Digitalisierung verändert den Finanzsektor. Vom Online-Banking bis hin zur digitalen Bankfiliale, erwarten Bankkunden heutzutage mehr als einen Kundenberater in der Bankniederlassung ums Eck.  Schnell und interaktiv soll eine Bank im 21. Jahrhundert sein und am besten auch digital erreichbar – eben genau wie die Kunden selbst.

Junge Technologieunternehmen im Finanzbereich, die sogenannten FinTech-Startups, liefern mit ihren technologischen Innovationen dabei neue Impulse für den Markt. Sie bieten alternative Angebote, die die traditionellen Bankprozesse auf die Probe stellen. Mit der solarisBank oder N26 haben mittlerweile die ersten deutschen FinTechs eine Vollbanklizenz erhalten.

Doch haben FinTech-Startups langfristig eine Chance, sich gegen etablierte Großbanken durchzusetzen? Und welche Rolle spielen Cloud-basierte Technologien, um die digitale Transformation den Finanzsektors zu unterstützen? Am 6. September diskutierten Experten aus Startups, Politik und Banken gemeinsam mit Salesforce darüber, wie neue Technologien die tägliche Arbeit von Finanzunternehmen aller Größen verändert haben.

Es diskutierten:

  • Dr. Jens Zimmermann MdB, Mitglied des Deutschen Bundestags (SPD)
  • Susanne Krehl, Vorsitzende der Fachgruppe “FinTech” im Bundesverband Deutsche Startups
  • Ulrich Coenen, Group Head Digital Transformation der Commerzbank AG
  • Julian Teicke, Gründer und CEO von wefox

Dass an der Digitalisierung eigentlich kein Weg vorbei führt, da sind sich alle Diskussionsteilnehmer einig. Banken könnten in großem Umfang von jungen Technologieunternehmen lernen und profitieren. Schließlich müssen etablierte Geschäftsmodelle zwangsläufig an das digitale Zeitalter angepasst werden, um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Impulse liefern dabei oftmals die FinTechs.

Damit sich FinTechs jedoch leichter auf dem Markt etablieren können, bestünde gerade bei der Beratung und der Optimierung von Genehmigungsprozessen bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFIN) noch Verbesserungspotential. Mit der angestrebten Beschleunigung von Erlaubnisverfahren und einem erweiterten Informationsangebot, um FinTechs den Einstieg in den regulierten Finanzmarkt zu erleichtern, sind hier bereits erste Maßnahmen angestoßen.

Letztlich gilt es auch, den Bedürfnissen in Sachen Datenschutz und Datensicherheit Rechnung zu tragen. Doch mit dem richtigen Technologiepartner und einer schrittweisen Implementierung neuer Technologien seien hier zufriedenstellende Lösungen möglich. Wichtig bleibt in jedem Fall, dass Banken den Weg in die Digitalisierung nicht verschlafen. In den nächsten Jahre werden die Weichen gestellt.

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