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Ein Gastbeitrag von Dirk Häußermann, Geschäftsführer, EMEA Central bei unserem Partner Informatica

Die Grenzen zwischen Cloud und On-Premise, dem Betrieb einer eigenen IT-Infrastruktur, verschwimmen zunehmend. Dadurch erhöhen sich auch die Anforderungen an das Datenmanagement. Denn wenn Daten zwischen On-Premise-Anwendungen wie beispielsweise Oracle E-Business und SAP und Anwendungen aus der Cloud wie Salesforce bewegt werden müssen, entsteht daraus eine komplexe hybride IT-Umgebung, die Unternehmen vor ganz neue Herausforderungen stellt. 

Datenmanagement wird schwieriger, wenn Daten häufiger und schneller zwischen on-Premise- und Cloud-Umgebungen hin- und herwandern. Änderungen müssen in diesem Fall schnell und fehlerfrei durchführbar sein – und die Daten müssen unbedingt in Echtzeit bereitgestellt werden. Die Komplexität dieser Herausforderung steigt außerdem noch durch verschiedene Entwicklungstrends: Erstens nimmt Data Warehousing in der Cloud zu. Hierbei verlagern Unternehmen große Mengen an Daten auf einmal von On-Premise-Umgebungen in die Cloud. Zweitens erfordert der Aufstieg des Internet of Things (IoT), dass Streaming-Daten beispielsweise von Sensoren in Echtzeit mit Daten On-Premise oder in der Cloud kombiniert und gespeichert werden. Das ist allerdings nur möglich, wenn auch unstrukturierte Daten verarbeitet werden können. Drittens, nimmt auch die Integration von Schnittstellen (Application Programming Interface oder kurz API) weiter zu. Dabei werden Daten als externe Schnittstelle von einer Anwendung On-Premise oder in der Cloud bereitgestellt.

Mit der wachsenden Verbreitung von Hybrid Cloud-Modellen stellt sich die Frage: Wie können also Unternehmen ihre hybrid-gewordene IT-Infrastruktur einfach managen?

Hybrid Cloud: Was bedeutet das für die IT-Infrastruktur?

Als Anwendungen noch komplett On-Premise angesiedelt waren, entschieden einzelne Fachbereiche über die führenden Anwendungen für CRM, ERP und HCM. Heute in der Cloud ist alles wieder zentral angesiedelt, sodass die besten Cloud-Anwendungen unternehmensweit eingesetzt werden können. Im Gegensatz zu früher gibt es allerdings keine direkte Kontrolle mehr über die verschiedenen Datenmodelle, Dienste und Abläufe.

In den meisten Fällen wird die hybride Cloud-Architektur nicht wirklich geplant – sie entsteht durch die neuen Anforderungen. Ein klassisches Szenario ist der Zusammenschluss zweier Unternehmen. Nicht selten treffen hier unterschiedliche Lösungen aufeinander. Wenn nun eines der beiden Unternehmen beispielsweise mit Salesforce arbeitet, das andere seine Kundendaten jedoch in NetSuite verwaltet, sind die Mitarbeiter gezwungen die Daten manuell aus beiden Systemen zu extrahieren um einen kompletten Überblick zu erhalten. Meist erstreckt sich diese Problematik dann sogar auf mehrere Bereiche. Denn Salesforce wird auch in den Bereichen Marketing, Betrieb, Service und anderen eingesetzt. Damit die Daten beider Unternehmen aber voll ausgeschöpft werden können, müssen sie systemübergreifend integriert werden. Wird hier nur ein Data-Loader verwendet, kann während der Migration keine Datenprüfung erfolgen. Entsprechend besteht das Risiko, dass falsche oder doppelte Daten in die neuen Systeme gelangen. Die Daten müssen also bereinigt und fehlerfrei sein, und die Anwender müssen jederzeit darauf zugreifen können. 

Die Lösung: Effiziente Cloud-Integration

Einen einzig richtigen Weg, mit den vielseitigen Herausforderungen von hybriden IT-Umgebungen umzugehen, gibt es nicht. Aber viele dieser Herausforderungen können durch eine effektive Cloud-Integration gelöst werden:

1.     Die Zuständigkeitsbereiche verschieben sich immer weiter in Richtung Anwender. Unternehmen sollten daher den einzelnen Nutzern mehr Verantwortung übertragen. Sie benötigen Zugriff auf Daten aus anderen Systemen und sind sich dabei oft gar nicht bewusst, dass sie hier aktiv eine Integration durchführen. Lädt ein Nutzer zum Beispiel eine Excel-Datei in Salesforce, würde er hier nicht von „Integration“ sprechen. Für ihn ist das eine Standard-Aktion, die in das Nutzungserlebnis eingebettet ist. Die hier eingesetzten Tools sind sehr einfach zu nutzen und oftmals in die Anwendung schon integriert.

2.     Time to Market und Agilität sind für jedes Unternehmen entscheidende Erfolgsfaktoren. Sie erfordern auch von Integrationsplattformen ein hohes Maß an Geschwindigkeit. Um auf Veränderungen kurzfristig reagieren und Ideen schnell umsetzen zu können, ist also auch der Zeitfaktor wichtig. Die größte Herausforderung liegt schließlich darin, schneller einen geschäftsrelevanten Mehrwert zu generieren als der Wettbewerb.

3.     Die gleichen Prinzipien, die die Adoption von Cloud-Anwendungen so attraktiv machen – wie Time-to-Value, einfache Verwaltung und niedrige Betriebskosten – gelten auch für die Cloud-Integration. Jedoch lohnt vorher ein Blick auf die bestehende IT-Architektur. Denn es zahlt sich aus, die Cloud-Strategie optimal darauf auszulegen. Wenn möglich, sollte die Cloud-Strategie durch die IT-Architektur gestützt werden. So passt sie nicht nur zur Unternehmensstruktur, sondern auch zu den Unternehmenszielen.

4.     In der Praxis führt Cloud-Integration zu verschiedensten Arten der Integration. Ein Beispiel ist die Erfassung neuer Mitarbeiter. Sie kann mehrere Integrationsbereiche umfassen: Daten- und Anwendungsintegration, aber auch Data Warehousing für Business Intelligence. Wird dieser Prozess in die Cloud verlegt, muss die Frage gestellt werden, ob drei verschiedene Integration Stacks für jeden der drei Bereiche notwendig sind. Sind drei verschiedene eingerichtet, ist zu überlegen, was zu tun ist, wenn ein Integrationsfluss Auswirkungen auf mehrere Bereiche hat. Abhilfe schafft hier die Cloud selbst. Denn eine einzige Cloud-Integrationsplattform kann immer mehr leisten und verschiedene Integrationsanwendungen abbilden – und dabei gleichzeitig die notwendigen Tools bereitstellen.

In der neuen hybriden IT-Welt setzen immer mehr Unternehmen auf optimierte und nutzerfreundliche Lösungen, die in der Lage sind, multiple Strukturen und Prozesse innerhalb einer Plattform zu vereinen. Dieses Konzept der Cloud-Integrationskonvergenz wird zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen. Von daher ist es für Unternehmen nur logisch, dieses Prinzip auch auf ihr Datenmanagement mit leistungsfähigen und skalierbaren Cloud-Integrationsplattformen zu übertragen. So können Integrationsprozesse gleichzeitig effizient und benutzerfreundlich gestaltet werden, ohne dass hierbei die gefürchteten Datensilos entstehen. Informatica Cloud ist die führende Cloud Integrationsplattform am Markt. Über 3.500 Unternehmen verwenden die Plattform, um Daten aus sämtlichen Quellen einfach und intelligent in die Salesforce Cloud zu integrieren.

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