Skip to content

Wir setzen Cookies ein, um Interaktionen mit unseren Webseiten und Diensten einfacher zu machen und zu verbessern, um besser zu verstehen wie unsere Webseiten und Dienste genutzt werden und um Werbemaßnahmen zu personalisieren. Hier erfahren Sie mehr zum Einsatz von Cookies und Ihren Wahlmöglichkeiten. Durch die Weiternutzung dieser Webseite stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu.

 

 

Auch im Spring ‘19 Release hat Salesforce wieder eine Fülle an Neuerungen veröffentlicht, welche dem Anwender und Admin das tägliche Arbeiten erleichtern. Die Consultants Kathrin Amenda und Patrick Wilhelm von factory42 haben ihre Highlights zusammengefasst.

Neue Features für Admins

Mehr Speicher in der Professional Edition

Speziell beim Speicher kommen viele Unternehmen immer wieder an die Grenzen. Vor allem wenn zentrale Prozesse mit großen Datenmengen im Unternehmen abgewickelt werden. Bis Ende März 2019 sollen daher die Datenspeicher angehoben werden, in allen Editionen von Salesforce, unabhängig von Lightning oder Classic Nutzung.

In den Release Notes zum Spring ‘19 Release werden dabei zwei Rechenbeispiele für die Professional und die Enterprise Edition von Salesforce aufgeführt.

Dies bedeutet, dass Kunden in ihren Portalen mehr Daten im Standard hinterlegen können als bisher, was es möglich macht, noch mehr Prozesse mit Salesforce abzubilden!

Der neue Flow Builder

Jetzt ist der Flow Builder noch intuitiver und verständlicher aufgebaut als jemals zuvor. Es wurden einige Verbesserungen in Sachen Bedienfreundlichkeit umgesetzt und Vereinfachungen vorgenommen. Es gibt neben den Verbesserungen zur Erstellung eines Flows auch Templates mit denen typische Abläufe vorgefertigt übernommen und angepasst werden können. Außerdem wurde die Möglichkeit geschaffen, Datensätze außerhalb von Salesforce zur Arbeit heranzuziehen, zu erstellen und zu bearbeiten.

Der neue Flow Builder ist in allen Instanzen, die mit dem Spring ‘19 Release ausgestattet sind, sofort verfügbar. Es bedarf keiner Aktivierung, auch bereits existierende Flows werden im neuen Flow Builder geöffnet. Die vorherige Version “Cloud Flow Designer” kann jedoch jederzeit über das Setup wieder angestellt werden.

Gut zu wissen ist, dass Flash für den neuen Flow Builder nicht mehr von Nöten ist und Fehlermeldungen in Zukunft für den Admin besser lesbar werden.

Next Best Action

Ein neues Feature von Einstein ist “Next Best Action”. Hier sollen dem Benutzer im richtigen Moment die richtigen Vorschläge gemacht werden. Die Kombination aus Business Rules, Vorhersagen und Daten ermöglicht es eine für das Unternehmen zugeschnittene Strategie anzubieten.

Beispiel: Salesforce hat Daten zu allen Bestandskunden, deren akzeptierten Opportunities, abgelehnten Opportunities und weitere Informationen innerhalb oder außerhalb von Salesforce selbst, die von Einstein herangezogen werden können. So wird dem Vertriebsmitarbeiter basierend auf Einsteins Auswertungen der bewährte nächste Schritt für den (potentiellen) Kunden angeboten.

Für die Umsetzung dieses Features ist es notwendig, im Setup Vorschläge anzulegen, sowie Screen Flows, welche Aktionen oder Angebote beinhalten. Sobald ein Vertriebsmitarbeiter auf die “next best Action” eingeht, erscheint als nächster Schritt das im Screen Flow hinterlegte Angebot. Um die “next best Action” verfügbar zu machen, muss die Lightning Komponente “lightning:nextBestAction” in die gewünschten Visualforce Pages eingebunden werden. Für Lightning Pages gilt es analog, die “Einstein Next Best Action Komponente” einzubinden.

Lightning Pages: Wechsel zu einer anderen Vorlage

Bisher gab es bei bestehenden Lightning Seiten keine Möglichkeit die gewählte Vorlage zu tauschen, was bedeutete, dass Lightning Seiten in der gewünschten Vorlage komplett nachgebaut werden mussten. Nun ist es Editor-Modus möglich, von einer bestehenden Vorlage auf eine andere Vorlage zu wechseln. Für Admins eine große Zeitersparnis!

Change Sets - jetzt einfacher!

Es gibt viele verschiedene Arten neue Objekte, Felder, Prozesse, Klassen, Komponenten, Profile und vieles mehr aus einer Sandbox in eine Produktivinstanz zu bringen. Die hauseigene Methode über Change Sets diese neuen Elemente einzuspielen wurde nun vereinfacht. Es wird in Zukunft möglich sein, ohne auf die Detail-Seiten eines Change Sets zugreifen zu müssen, Änderungen am Change Set selbst durchführen zu können.

Neue Features für Anwender

Für Anwender hat Salesforce natürlich auch viele neue spannende Funktionen entwickelt. Zusammengefasst machen diese den Vertriebsprozess noch effizienter und unterstützen die Vertriebsmitarbeiter bei deren täglichen Arbeit.
Folgend finden Sie unsere Highlights des neuen Releases...

Dank fixierter Listenansichten direkt in die wichtigste Liste springen

Bisher wurde einem immer die Listenansicht “Zuletzt angezeigt” dargestellt, wenn man auf einen der Objektreiter geklickt hat. Mittels einer “Stecknadel” kann nun eine Listenansicht pro Objekt markiert werden. Jeder Nutzer kann somit seine Standard-Listenansicht selbst definieren.
Um dies zu tun, einfach die gewünschte Listenansicht auswählen und den Pin neben dem Namen klicken.

Abbildung 1: Nicht gepinnte Themenliste

Nicht gepinnte Themenliste

Wechselt man nun auf die Übersichtsseite eines Objekts, wird automatisch die favorisierte Ansicht vorausgewählt.

Hochgeschwindigkeits-Vertrieb dank Vertriebskadenzen

Ab Spring ‘19 können Sie Ihr Vertriebsteam mit dem kostenpflichtigen Feature der  Vertriebskadenzen noch effizienter machen.
Dank des Kadenzgenerators kann dem Vertriebsmitarbeiter eine Hilfestellung an die Seite gegeben werden, welche ihn dabei unterstützt, welchen Schritt er als nächstes unternehmen soll, um einen Interessenten in die nächste Phase des Vertriebsprozesses zu bringen.

Im folgenden ist ein Beispiel für eine Vertriebskadenz zu sehen. Über das “+” können neue Bestandteile hinzugefügt werden (1). Der Ablauf hier besagt, dass zunächste eine E-Mail verschickt werden soll (2). Danach wird der Interessent, basierend auf dem angehängten Leitfaden, angerufen (3). Vier Stunden nach dem Anruf wird eine Textnachricht versendet (5).

Konfiguration einer Vertriebskadenz Quelle:

Leads und Kontakte können genau einer Vertriebskadenz zugeordnet werden, welche der Startpunkt für den Vertriebler ist, um die priorisierte Liste abzuarbeiten. Das Hinzufügen eines Datensatzes zu mehreren Kadenzen ist nicht möglich. In der jeweiligen Kadenz kann man sich die zugeordneten Datensätze ansehen und den aktuellen Stand ansehen (1)

Liste der Datensätze innerhalb einer Vertriebskadenz

Neben dem manuellen Hinzufügen ist auch der automatisierte Weg z.B. via Prozessgenerator, Apex oder Flow Designer möglich.

Jede Vertriebsorganisation kann seinem Vertriebsteam mit diesem sehr spannenden neuen Feature Best Practices an die Hand geben und die Vertriebssteuerung optimieren. Es können beispielsweise verschiedene Kadenzen getestet werden, um zu prüfen, welche den größten Erfolg erzielt.
Nicht zu unterschätzen ist auch der Effekt, den eine solche Funktion beim Onboarding neuer Mitarbeiter erzielen kann.

Organisieren von E-Mail Vorlagen mittels einer Ordnerstruktur

Bisher war es lediglich möglich, E-Mail Templates als Public oder Private einzuordnen. Seit diesem Release können Salesforce Nutzer E-Mail-Templates dank einer Ordnerhierarchie strukturiert ablegen. Eine verschachtelte Ordner-Struktur macht das Auffinden von Templates deutlich einfacher und ermöglicht dem Nutzer die effizientere Erstellung von E-Mails.

Ordnerstruktur für E-Mail-Vorlagen

Sollen Nutzer die Vorlagen-Ordner verwalten können, kann man diesen die entsprechende Berechtigung z.B. über einen Berechtigungssatz geben.

Erledigen von Aufgaben mit einem Klick

Um eine Aufgabe zu schließen, musste man diese bisher bearbeiten und sich durch die Auswahllistenwerte des Statusfelds scrollen. Durch eine kleine aber sehr hilfreiche Neuerung können Aufgaben ab Spring ‘19 mit einem Klick abgeschlossen werden. Dies kann entweder in der Aktivitäten Timeline erfolgen oder am Task direkt.

Abbildung 6: Aufgabe am Datensatz direkt schließen

Abbildung 7: Aufgabe schließen im Aktivitätenverlauf

Neues Lightning Experience Hilfemenü

Mit dem Spring ‘19 Release stellt Salesforce sicher, dass im Hilfemenü auch Platz für kundenspezifische Unterlagen ist. Es besteht nun die Möglichkeit eigene Ressourcen einzubinden und für Salesforce Nutzer erreichbar zu machen - direkt aus Salesforce heraus.

In diesem Beispiel wird aus Salesforce heraus direkt in das kundeneigene Dokumentations-Tool verlinkt. Der Link öffnet sich selbstverständlich in einem neuen Browser-Fenster.

Abbildung 8: Individuelle Konfiguration des Hilfe & Schulungs Moduls

Die Konfiguration hierfür wird von einem Salesforce Administrator vorgenommen. Dieser muss lediglich die Überschrift des Abschnitts definieren, sowie den Link und Anzeigenamen des Links.

Anpassung der Spaltenbreite in Reports

Ab dem Spring ‘19 Release kann man sowohl im Berichte-Generator, als auch im ausgeführten Bericht selbst, die Spaltenbreite anpassen.
Seht selbst...

Bisher:

Abbildung 9: Report mit nicht angepasster Spaltenbreite

Nach Anpassung in Spring ‘19:

Abbildung 10: Report mit angepasster Spaltenbreite

Ergebnis ist eine bessere Übersichtlichkeit, die Sichtbarkeit aller Daten sowie weniger weiße Fläche.

Ausdrucken einer Datensatz-Seite in Lightning (wie in Classic)

Diese Funktion gibt es bereits in Salesforce Classic und ist nun im Rahmen des Spring ‘19 Releases auch in Lightning verfügbar.

Betätigt man den Button “Druckvorschau”, öffnet sich ein neuer Browser Tab. In der Ansicht der Datensatz-Detailseite wird übernommen, ob der Benutzer eine Sektionen aus- oder eingeklappt hat. Zusätzlich können Sektionen in der Druckvorschau nach belieben ein- oder ausgeblendet werden.

Abbildung 11: Button für die Druckvorschau an einem Datensatz

Der benötigte Button kann vom Administrator in das Seitenlayout der Datensatz-Seiten eingefügt werden.
Verfügbar ist die Druckvorschau für z.B. Account, Kampagnen, Kundenvorgänge, Kontakte, Verträge, Leads, Verkaufschancen, Bestellungen und benutzerdefinierte Objekte.

Kritisches Update: Sei 2019 bereit für Lightning Experience

Die Zukunft von Salesforce liegt für alle Kunden bei Lightning Experience. Neue Features werden fast ausschließlich für Lightning entwickelt. Neben den neuen Features bietet auch die neue Oberfläche eine deutlich verbesserte Nutzererfahrung. Ein Wechsel auf die neue Oberfläche lohnt sich somit definitiv.

Genau diesen Schritt forciert Salesforce mit einem “Critical Update” in den Spring ‘19 Release Notes. Für Oktober 2019 plant Salesforce schrittweise Lightning Experience für alle Kunden einzuführen.
Betroffen sind alle Benutzer, welche die Berechtigung “Lightning Experience-Benutzer” aktiviert haben - sei es im Profil oder über Berechtigungssätze.

Es wird empfohlen sich 2019 intensiv mit der Umstellung auf Lightning Experience zu beschäftigen. Neben möglichen technischen Anpassungen sollte auch die Schulung von Mitarbeitern für das neue Look & Feel nicht vergessen werden. factory42 unterstützt Sie gerne bei den Vorbereitungen sowie bei der Umstellung mit einem eigens für die Lightning Migration entwickelten Projektvorgehen sowie der Erfahrung aus bereits durchgeführten Umstellungen.

In unserem kostenlosen Webinar zum Thema Sales Cloud Spring Release - Highlights für Admins und Anwender stellen wir Ihnen alle neuen Features ausführlich vor. Melden Sie sich jetzt an!