Jedes Order Management System ist anders und sollte auf die individuellen Business-Anforderungen abgestimmt werden. Denn jedes Unternehmen hat eigene Produkte, einen bestimmten Kundenstamm und spezifische Systeme zur Auftragsabwicklung.
Trotzdem sollten Sie ein paar wichtige Punkte beachten, wenn Sie eine Order-Management-Lösung für Ihr Unternehmen auswählen.
Identifizieren Sie Ihre Schwachstellen.
Wenn Sie ein neues Order Management System implementieren möchten, macht Ihr derzeitiges wahrscheinlich Probleme.
Vielleicht fällt es Ihnen und Ihrem Team beispielsweise schwer, mehrere Tools gleichzeitig zu nutzen – Tools, die nicht unbedingt nahtlos zusammenarbeiten.
Oder Sie verbringen zu viel Zeit mit manuellen Aufgaben wie der Auftragserfassung, der Bestandsaufnahme oder dem Kundenservice. All das kann enorm zeitaufwendig sein und zu erheblichen Verzögerungen im Bestellprozess führen.
In jedem Fall sollten Sie Ihre größten Schwachstellen identifizieren, um die „unverzichtbaren Funktionen“ zu definieren, die ein neues Order Management System bieten muss.
Vermutlich hat Ihr bestehendes System in der Praxis mehrere Schwachstellen. Von Lieferverzögerungen über Stornierungen bis hin zu Problemen beim Rückgabeprozess gibt es möglicherweise viele Probleme, die Sie lösen müssen.
Notieren Sie sich drei bis fünf Pain Points Ihres aktuellen OMS und berücksichtigen Sie sie, wenn Sie Ihre Ziele für die Auswahl eines neuen festlegen. So wissen Sie, worauf Sie bei der Suche nach einem vernetzten, einheitlichen Order Management System achten müssen, um Ihre Probleme zu beheben.
Definieren Sie Ihre Ziele.
Wenn Sie Ihre Pain Points kennen, wissen Sie auch, was Ihr neues Order Management System leisten soll.
Berücksichtigen Sie auch die Skalierbarkeit Ihres OMS, wenn Sie Ihre Ziele festlegen. Auch wenn Ihr Unternehmen derzeit noch klein ist, könnte ein neues Order Management System tatsächlich dabei helfen, mehr Aufträge als je zuvor zu bewältigen. Deshalb benötigen Sie ein System, das mit Ihrem Unternehmen mitwächst.
Fähigkeiten überprüfen.
Ihr Order Management System kann aus einer einzigen Software bestehen oder mehrere Tools und Prozesse umfassen.
Was es mindestens können sollte:
- Bestellungen aus verschiedenen Kanälen entgegennehmen
- Bestellungen hinsichtlich der Nähe an das passende Fulfillment-Center weiterleiten
- Über Lagerbestände auf dem Laufenden halten, um Lieferengpässe zu vermeiden
- Kund:innen die Möglichkeit geben, ihre Bestellungen online nachzuverfolgen
- Bestelldetails an Ihr Lager oder Ihren 3PL-Dienstleister übermitteln
- Versandplan erstellen, damit Bestellungen pünktlich ankommen
- Self-Service anbieten, sodass Kund:innen jederzeit selbst stornieren können
- System einrichten, um Rücksendungen anzunehmen
Außerdem benötigen Sie eine Order-Management-Lösung, die den Onlineshop mit Ihrem Kundenserviceteam verbindet und Shopper:innen den Zugang zu automatisiertem Support ermöglicht. So erhalten die Kund:innen jederzeit die benötigte Unterstützung und Ihr Serviceteam kann etwaige Probleme sofort beheben.
Mit Order Management von Salesforce Commerce Cloud erhalten Sie eine vollständige Order-Management-Lösung, die Commerce und Service vernetzt, Zahlungen automatisch abwickelt, Stornierungen und Rücksendungen bearbeitet und vieles mehr. Auf einer flexiblen, cloudbasierten Plattform können B2C-Unternehmen ihre Bestellungen von überall aus verwalten und alles mit einem einzigen CRM-System verknüpfen.
Das Ergebnis ist eine erstklassige Commerce-Plattform, die mithilfe neuer Technologien (wie Einstein AI) eine einheitliche Erfahrung für Sie und Ihre Kund:innen gewährleistet.
Es gibt viele weitere wichtige Fragen, die Sie bei der Wahl eines OMS stellen können. Die entscheidende ist jedoch, ob es das einheitliche Erlebnis schafft, das Sie und Ihre Kund:innen erwarten.