Der Schlüssel zur Optimierung der Customer Journey sind Daten. Die Zeiten der unpersönlichen Massen-E-Mails gehören längst der Vergangenheit an. Die Verbraucher:innen von heute erwarten personalisierte Nutzererfahrungen über zahlreiche Kanäle hinweg: E-Mail, Mobilgeräte, soziale Medien, Werbung und das Internet. Dazu müssen Sie jedoch die richtigen Informationen sammeln und nachverfolgen.
Um Ihre Customer Journey zu optimieren, beginnen Sie am besten mit einer Map, die Ihr spezifisches Geschäftsmodell abbildet. Eine Customer Journey Map ist ein Diagramm, das jeden typischen Interaktionspunkt während der sechs Phasen der Kundenbindung darstellt. Um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen, sollte Ihre Map auf dem basieren, was tatsächlich passiert – und nicht auf dem, was passieren sollte.
Je nach Branche benötigen Sie möglicherweise mehrere Customer Journey Maps, um die verschiedenen Szenarien und Pfade zu visualisieren, die Kund:innen bei der Interaktion mit Ihrer Marke durchlaufen. Das ist in Ordnung. Fangen Sie zunächst mit einer Map an und erweitern Sie diese nach und nach. Je mehr unterschiedliche Käuferpersönlichkeiten Sie berücksichtigen, desto besser können Sie Erfahrungen gestalten, die Ihre Kund:innen ansprechen und begeistern.
Customer Journey Maps sind nicht nur schön anzusehende Diagramme; sie sind Kommunikations- und Kollaborationstools. Jede interne Abteilung hat ihre eigene Perspektive auf die sechs Phasen der Customer Journey, basierend auf ihrer Beziehung zu den Produkten oder Dienstleistungen der Marke. Außerdem verfügt jede Abteilung über einzigartige Informationen und Erkenntnisse, die sie einbringen kann. Ihre Map kann Ihnen dabei helfen, fragmentierte Maßnahmen zu vereinheitlichen, Reibungspunkte zu identifizieren und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Jedes Team sollte seine Prioritäten bei der Erstellung der Map(s) angeben.
- Welche kundenorientierten Datenpunkte müssen unbedingt im Blick behalten werden?
- Was wird bereits erfasst?
- Welche weiteren Informationen wären von Vorteil?
- Was sind die entscheidenden Erfolgsindikatoren?
- Welche Signale sollten Anlass zur Sorge geben?
- Was sind unsere Ziele – mit Blick auf das Gesamtbild und auf die einzelnen Teilschritte?
Das Mapping der Customer Journey hilft den Beteiligten dabei, den Blick fürs große Ganze zu bewahren und sich vor Augen zu führen, wie sie sich mit ihrer Arbeit gegenseitig beeinflussen. Außerdem kann sie Teams dabei unterstützen, während der gesamten Customer Journey einheitliche Kundenerlebnisse zu gewährleisten. Wenn beispielsweise verschiedene Abteilungen Kund:innen über unterschiedliche Schnittstellen unterstützen, kann dies für die Verbraucher:innen verwirrend sein.
Achten Sie darauf, dem Erstellen der Map genügend Aufmerksamkeit zu widmen. Eine unvollständige Customer Journey Map oder eine mit unzureichenden Daten kann Sie in die falsche Richtung lenken. Wenn Sie überhaupt keine Customer Journey Map verwenden, kann dies zu isolierten Datenspeichern, verpassten Chancen und Diskrepanzen zwischen internen Teams führen.
Mit Maps können Sie letztendlich die Interaktionen mit Verbraucher:innen logisch aufbauen und Kund:innen automatisch auf der Grundlage ihrer Profile, Kaufhistorien, Standorte, geäußerten Präferenzen oder anderer Indikatoren auf unterschiedliche Pfade leiten. Pfade oder Verzweigungen auf der Map können unterschiedliche Erfahrungen darstellen, die je nach Kundenverhalten ausgelöst werden können.
Customer Journey Maps sollten sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Journey-Analysen zeigen Ihnen auf, was gut läuft und was nicht, sodass Sie die Interaktionen kontinuierlich verbessern und eine bessere Benutzererfahrung gestalten können. Das Ergebnis sind zufriedene Kund:innen, die mehr Geld ausgeben, eher bereit sind, die Marke weiterzuempfehlen und weniger wahrscheinlich abwandern.