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Was ist Revenue Operations (RevOps)? Ein umfassender Leitfaden

Dini Mehta
Ehemalige Chief Revenue Officer, Lattice

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Häufige Fragen zu Revenue Operations

Revenue Operations konzentriert sich auf die Optimierung des gesamten umsatzgenerierenden Prozesses, einschließlich Vertrieb, Marketing, Finanzen und Customer Success. Sales Operations hingegen fokussiert sich ausschließlich auf die Optimierung des Vertriebsprozesses (von der Leadgenerierung bis zum Abschluss) mit einem Schwerpunkt auf Technologie und Datenanalyse. Während Sales Operations ein Teilbereich von Revenue Operations ist, nimmt Revenue Operations eine ganzheitlichere Perspektive auf den gesamten Umsatzzyklus ein.

Zu den zentralen Aspekten von RevOps gehören die Abstimmung von Vertrieb, Marketing, Finanzen und Customer Success auf gemeinsame Umsatzstrategien und -taktiken, die Optimierung des Revenue Managements für mehr interne Effizienz und bessere Kundenerlebnisse sowie der Einsatz von Daten und Analysen zur fundierten Entscheidungsfindung. Darüber hinaus umfasst RevOps die Vereinfachung der Technologie-Landschaft, die Verbesserung der Prognosegenauigkeit und eine regelmäßige strategische Planung.

RevOps bietet zahlreiche Vorteile, darunter ein stärkeres Umsatzwachstum, verbesserte Kundenerlebnisse und eine gesteigerte betriebliche Effizienz. Durch die enge Abstimmung von Vertrieb, Marketing, Finanzen und Customer Success können Unternehmen ihre Umsatzgenerierung maximieren und nachhaltiges, langfristiges Wachstum fördern.

Beispiel 1: Hotelkette

Eine regionale Hotelkette setzt RevOps ein, um schwankende Auslastung und fragmentierte Daten zu bewältigen. Sie implementiert zunächst ein zentrales CRM, das Gästeinformationen zusammenführt. Das RevOps-Team nutzt diese Daten für dynamische Preisgestaltung und optimierte Marketingkampagnen. Vertrieb und Front-Desk nutzen einheitliche Gästeprofile für Cross- und Upselling (z. B. Spa-Angebote). Einheitliche KPIs sorgen dafür, dass alle Teams auf die Steigerung des Customer Lifetime Value und des Unternehmensgewinns hinarbeiten.

Beispiel 2: Automobilhersteller

Ein Automobilhersteller setzt Revenue Operations ein, um Verkaufszyklen deutlich zu verkürzen und die Gesamteffizienz im Vertrieb zu steigern. Dafür wird die gesamte Customer Journey – von der ersten Online-Recherche über den Besuch im Autohaus bis hin zum After-Sales-Service – systematisch analysiert und transparent abgebildet. Auf dieser Basis lassen sich die größten Potenziale zur Umsatzsteigerung klar erkennen.

Das Marketing spielt gezielt personalisierte Kampagnen aus, die passgenaue und hochwertige Leads an die Händler weitergeben. Dank RevOps verfügen diese Händler über eine zentrale Plattform, die Leadmanagement, Vertriebsprozesse und Kundenkommunikation standardisiert und vereinfacht. So profitieren Kund:innen von einem konsistenten Markenerlebnis, unabhängig davon, bei welchem Händler sie kaufen.

Auch im Service-Bereich eröffnet RevOps neue Chancen: After-Sales-Daten werden genutzt, um zusätzliche Umsatzquellen wie Connected-Car-Dienste, Wartungsverträge oder flexible Abo-Modelle zu entwickeln. Durch einheitliche KPIs, die sowohl Umsatzziele als auch Kundenzufriedenheit messen, behalten Management und Teams jederzeit den Überblick und können rechtzeitig nachsteuern.

Welche KPIs relevant sind, hängt vom Geschäftsmodell ab: Bei einmaligen Verkäufen steht die Marge pro Verkauf im Fokus, bei abonnementbasierten Modellen sind wiederkehrende Umsätze entscheidend.

Zu den zentralen Kennzahlen von RevOps gehören:

  • Kosten pro Akquise
  • Jährlich wiederkehrender Umsatz und Gesamtvertragswert
  • Abwanderungs- und Verlängerungsrate
  • Customer Lifetime Value und durchschnittlicher Umsatz pro Nutzer
  • Forderungslaufzeit und Umsatzrückstand
  • Kundenzufriedenheit