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Was ist „die Cloud“?

Der Wechsel zur Cloud. Systembetrieb in der Cloud. Speichern in der Cloud. Zugriff über die Cloud: Es scheint, als ob heutzutage kein Weg mehr an der „Cloud“ vorbeiführt. Aber was genau steckt eigentlich hinter diesem Begriff?

Kurz gesagt: Es handelt sich um ein System am anderen Ende Ihrer Internetleitung, in dem Sie auf Anwendungen und Services zugreifen und Ihre Daten sicher speichern können. Die Cloud ist aus drei Gründen so wichtig:

  • Ihrerseits ist keinerlei Wartungs- oder Verwaltungsaufwand erforderlich.
  • Die Cloud ist quasi unendlich groß, sodass Sie sich nie um Platzmangel sorgen müssen.
  • Sie können die auf der Cloud basierenden Anwendungen und Services von überall aus aufrufen – nötig ist lediglich ein Gerät mit bestehender Internetverbindung.

Dieser Punkt hat besondere Bedeutung, da der Trend derzeit immer stärker weg von bürobasierten Arbeitsplätzen und hin zum mobilen Arbeiten geht. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen für Computerhardware wieder: Im Jahr 2015 werden rund 270 Millionen Desktop- und Laptop-Computer verkauft – aber 325 Millionen Tablets und fast 2 Milliarden Smartphones.

Dadurch eignet sich die Cloud besonders gut zum Ausführen von geschäftlicher Software wie CRM-Anwendungen (Customer Relationship Management), also Software, auf die Anwender jederzeit, überall und auf beliebigen Geräten zuverlässig zugreifen können.

Ich brauche keine Festplatte in meinem Computer, wenn ich mich anders schneller mit dem Server verbinden kann … das Herumschleppen dieser nicht vernetzten Computer ist viel zu kompliziert.

Steve Jobs, 1997

 

Wie ist die Cloud entstanden?

Das Internet hat seine Wurzeln in den 1960er Jahren, erlangte aber erst in den frühen 1990ern echte Bedeutung für Unternehmen. Das World Wide Web wurde im Jahr 1991 geboren. Zwei Jahre später wurde ein Webbrowser namens Mosaic vorgestellt, mit dem Benutzer Webseiten anzeigen konnten, die sowohl Grafiken als auch Text enthielten. Dies brachte die ersten Websites von Unternehmen hervor – und es überrascht wohl kaum, dass es sich dabei vorwiegend um IT- und Technologieunternehmen handelte.

Als Internetverbindungen mit der Zeit schneller und zuverlässiger wurden, entwickelte sich eine neue Art von Unternehmen, der sogenannte Application Service Provider (kurz: ASP) oder Anwendungsdienstleister. ASPs führten vorhandene geschäftliche Anwendungen für ihre Kunden aus. Der jeweilige ASP kaufte die EDV-Hardware und hielt die Anwendung am Laufen, während Kunden eine monatliche Gebühr entrichteten und über das Internet auf die Anwendung zugriffen.

Es dauerte jedoch fast noch bis zur Jahrtausendwende, bevor das Cloud Computing, wie wir es heute kennen, seinen Siegeszug startete. Zu diesem Zeitpunkt stellte salesforce.com seine eigene mandantenfähige Anwendung vor, die unter Berücksichtigung folgender Punkte konzipiert wurde:

  • Ausführung „in der Cloud“
  • Zugriff per Internet über einen Webbrowser
  • Simultane Nutzung durch eine große Zahl von Kunden zu niedrigen Kosten

Seitdem ist die Cloud stetig weiter gewachsen: 2013 wurden weltweit geschätzte 47 Milliarden US-Dollar für Cloud-Services ausgegeben. Und diese Summe wird sich bis 2017 voraussichtlich mehr als verdoppeln, auf über 108 Milliarden US-Dollar, da immer mehr Unternehmen in Cloud-Services als Grundlage für neue, wettbewerbsfähige Angebote investieren.

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So funktioniert Cloud Computing

Für die Nutzung von Cloud-Anwendungen müssen Sie einfach nur einen Browser öffnen und sich anmelden. Und schon können Sie loslegen.

Ein Vertriebsmitarbeiter im Außendienst kann also beispielsweise mithilfe eines Cloud-basierten CRM-Systems alle benötigten Informationen über sein Mobilgerät abrufen. Kontaktdaten lassen sich in Echtzeit aktualisieren und sind somit stets auf dem neuesten Stand, vollständig und für andere Mitarbeiter verfügbar – Sie müssen mit Ihren Eingaben nicht warten, bis Sie das nächste Mal im Büro sind. Und Vertriebsmanager werden genau informiert, welche Geschäfte wann abgeschlossen werden, und zwar sowohl im Büro auf ihren Desktop-PCs als auch unterwegs auf ihren Tablets oder Smartphones.

Dazu müssen Sie weder Hardware kaufen und verwalten noch irgendeine Software installieren und aktualisieren, denn die erforderliche Hardware und Software obliegt ganz allein der Verantwortung des Cloud-Unternehmens, das die jeweilige Anwendung betreibt. Unternehmen wie Salesforce haben jahrelange Erfahrung im Management ihrer Cloud-Infrastrukturen und gewährleisten Sicherheit und Zuverlässigkeit. So können Sie sich voll und ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren.

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Sie können alle möglichen Anwendungen über die Cloud betreiben wie zum Beispiel:

  • Gemeinsame Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten und Tabellen mit Google Apps for Business
  • Videokonferenzen via Skype
  • Verwaltung Ihrer Vertriebs- und Kundenservice-Aktionen zusammen mit anderen wichtigen Geschäftsprozessen auf der Salesforce1 Platform

Sie können sogar Ihre eigenen sozial vernetzten, mobilen Echtzeitanwendungen für Mitarbeiter entwickeln und in der Cloud ausführen. Dank der neuesten Innovationen im Cloud Computing werden unsere Geschäftsanwendungen in Sachen Mobilität und Zusammenarbeit noch leistungsfähiger und bieten ähnliche Funktionen wie die beliebten Social Media Anwendungen Facebook und Twitter. Als Kunden erwarten wir heutzutage, dass relevante Informationen direkt und in Echtzeit an uns übermittelt werden. Nun entwickeln sich auch die Geschäftsanwendungen in diese Richtung, damit Sie ähnlich wie für ihr Privatleben über Facebook einen Überblick über alle Ihre geschäftlichen Abläufe haben.

 

Social CRM in der Cloud

Falls Sie Facebook oder Twitter verwenden, erwarten Sie sicher mittlerweile, dass relevante Informationen automatisch an Sie übermittelt werden. Geschäftliche Anwendungen wie die Sales Cloud entwickeln sich ebenfalls in diese Richtung.

Sie benötigen Hilfe? Stellen Sie Ihre Frage im unternehmenseigenen sozialen Netzwerk von Salesforce Chatter, damit andere Mitarbeiter im Unternehmen Ihnen mit der richtigen Antwort helfen können.

WEITERE INFORMATIONEN ZU SOCIAL CRM

Wer verwendet die Cloud?

Ohne die Cloud sähe unser Alltag völlig anders aus. Die Cloud ist ein derart fester Bestandteil unseres Lebens geworden, dass die meisten Menschen sich ihrer Nutzung gar nicht mehr bewusst sind. Für viele Menschen wäre ein Leben ohne die Cloud sogar undenkbar: Es gäbe kein Facebook, kein Twitter, kein Gmail und kein Spotify.

Die Cloud hat aber auch die Geschäftswelt nachhaltig verändert. Millionen Unternehmen rund um die Welt verlassen sich heutzutage bei zahlreichen Abläufen auf Cloud-Services, sei es das Erstellen von Dokumenten und Backups, die Nutzung von Social CRM und die Verwaltung von Accounts oder irgendeine andere beliebige Anwendung irgendwo dazwischen.

  • Unternehmen mit mehr als 25.000 Mitarbeitern verwenden im Durchschnitt 545 Cloud-Anwendungen oder -Services.
  • Über 1,2 Milliarden Menschen weltweit nutzen Facebook.
  • Über die Hälfte aller Internetbenutzer greifen zum Senden und Empfangen von E-Mails auf Cloud-Services wie Gmail und Yahoo! Mail zurück.
 

Welche Vorteile bietet die Cloud?

Der Siegeszug der Cloud geht schnell und global voran. Hier finden Sie einige der wichtigsten Gründe:

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SCHNELLE IMPLEMENTIERUNG

Falls Sie schon einmal an der Implementierung einer neuen Anwendung beteiligt waren, wissen Sie, dass es Monate oder gar Jahre dauern kann, bis die Lösung reibungslos läuft. Bei einer Cloud-Anwendung hingegen fällt dieser komplexe Aufwand weg. In vielen Fällen müssen Sie sich lediglich für die Anwendung registrieren und schon können Sie sie verwenden. Sogar die funktionsreichsten Unternehmensanwendungen sind für gewöhnlich innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen statt mehreren Monaten oder Jahren einsatzbereit.

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KEINE INVESTITIONSKOSTEN

Die Implementierung einer neuen Anwendung verursachte in der Vergangenheit einen hohen Investitionsaufwand für neue Ausstattung – ganz zu schweigen von den Kosten für Lizenzen, die Integration und die unvermeidbaren Berater. Mit Cloud-Software wird dieser Investitionsaufwand nun jedoch deutlich verringert oder gar gänzlich überflüssig. Stattdessen bezahlen Sie einfach eine monatliche Gebühr. So werden aus hohen Kapitalaufwendungen planbare Betriebsausgaben.

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SOFORTIGE SKALIERBARKEIT

Mit Cloud-Anwendungen können Sie die Anzahl der Benutzerlizenzen im Laufe der Zeit ganz nach Bedarf erweitern oder reduzieren. Das heißt, Sie bezahlen nur für Ihre tatsächlich benötigten Ressourcen und Sie müssen sich niemals um einen Mangel an Kapazitäten sorgen.

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KEINE WARTUNGSMASSNAHMEN UND UPGRADES ERFORDERLICH

Das Installieren von Patches und Upgrades sowie das Testen von Anwendungen beansprucht jeden Monat wertvolle Zeit Ihres IT-Personals – mit Cloud-Anwendungen fällt all dieser Aufwand weg.

Alle diese Aufgaben übernimmt der Betreiber der Cloud, sodass Ihre Mitarbeiter sich auf neue Projekte und Innovationen konzentrieren können.

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STANDORTUNABHÄNGIGER ZUGRIFF

Cloud-Anwendungen wurden speziell für den sicheren und sowohl standort- als auch geräteunabhängigen Zugriff konzipiert.

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MEHR SICHERHEIT

Einer Studie aus dem Jahr 2010 zufolge verlieren Unternehmen im Durchschnitt 263 Laptops pro Jahr. Und wenn sich auf diesen Geräten vertrauliche Daten befinden, wird jeder Verlust zu einem ernsten Sicherheitsproblem. Bei der Verwendung von Cloud-Anwendungen hingegen sind all Ihre Daten sicher in der Cloud gespeichert. Ein verlorener Laptop ist somit nur eine kleine Unannehmlichkeit, kein potenzieller Notfall.

 

Der erste Schritt

Sie werden feststellen, dass viele Ihrer vorhandenen geschäftlichen Anwendungen bereits bestimmte Cloud-Funktionen bieten – von Produktivitätsanwendungen fürs Büro bis hin zu CRM- und Vertriebsmanagementtools –, sodass Sie Ihre Anwendungen in Ihrem eigenen Geschäftsrhythmus in die Cloud überführen können.

Mit planbaren Kosten, kontrollierbaren Risiken und sofortiger höherer Flexibilität lässt sich der geschäftliche Nutzen überzeugend demonstrieren. Nun müssen Sie einfach nur den ersten Schritt wagen.

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