Ein Customer-Journey-Flussdiagramm veranschaulicht einen Prozess zur Veranstaltungsanmeldung.

Customer Journey: Definition, Phasen und Mapping

Die Customer Journey entscheidet darüber, ob aus Interessierten zufriedene Kund:innen werden. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Touchpoints dabei wirklich zählen, wie Sie die Reise Ihrer Kund:innen sinnvoll abbilden und wo typische Reibungspunkte entstehen.

Flussdiagramm einer digitalen Customer Journey: von der Interaktion über mehrere Geräte und dem Herunterladen der App über das Hinzufügen zum Warenkorb, die Userregistrierung, die Paketzustellung und -verfolgung bis hin zur Datenanalyse und einer Fünf-Sterne-Bewertung / einem Fünf-Sterne-Feedback.
Blaue Strichzeichnung einer gefalteten Karte mit einem gewundenen gepunkteten Pfad, Fußspuren, einer Lupe und Symbolen, die einen Server, Medieninhalte und verschiedene digitale Geräte darstellen und eine Customer Journey Map symbolisieren.
Diagramm einer komplexen Dateninfrastruktur mit zentralen Server-Racks, die Ein- und Ausgänge wie Dokumente, Nutzerprofil-Symbole, Nachrichten und E-Mails weiterleiten und die integrierten Systeme darstellen, die die moderne Customer Journey unterstützen.

Häufig gestellte Fragen zur Customer Journey

Die Customer Journey beschreibt sie die gesamte Erfahrung, die Kund:innen mit einer Marke machen. Sie reicht von der ersten Wahrnehmung und Interaktion über den Kauf bis hin zu allen Interaktionen nach dem Kauf.

Die 6 Phasen der Customer Journey sind:

  1. Wahrnehmung
  2. Akquise
  3. Onboarding
  4. Engagement
  5. Kundenbindung
  6. Weiterempfehlung

Wenn Unternehmen die Customer Journey verstehen, können sie Bedürfnisse, Probleme und Motivationen ihrer Kund:innen an jedem Touchpoint besser erkennen. Das führt wiederum zur Optimierung und Verbesserung der Kundenzufriedenheit.

Customer Journey Mapping ist der Prozess, die Kundenerfahrung visuell darzustellen, häufig als Diagramm. Dabei werden Touchpoints, Emotionen und mögliche Probleme entlang der Journey sichtbar gemacht.

Unternehmen können die Customer Journey optimieren, indem sie

  • Interaktionen analysieren,
  • personalisierte Customer Experiences schaffen,
  • Feedback auswerten sowie
  • Touchpoints kontinuierlich weiterentwickeln.

Ziel ist es, Reibung zu reduzieren und die Journey insgesamt stimmiger zu gestalten.

Ein Touchpoint bezeichnet jeden Moment, in dem Kund:innen mit einem Unternehmen in Berührung kommen. Das kann auf unterschiedlichen Wegen passieren, etwa beim Besuch der Website, beim Kontakt mit einer Anzeige, im Austausch mit dem Kundenservice oder beim eigentlichen Kauf.

Eine Customer Journey bauen Sie auf, indem Sie den Weg Ihrer Kund:innen Schritt für Schritt nachvollziehen und strukturieren. Dafür definieren Sie zunächst Ihre Zielgruppe und deren typische Bedürfnisse. Anschließend legen Sie die einzelnen Phasen fest, vom ersten Kontakt bis zur Weiterempfehlung, und sammeln alle relevanten Touchpoints, an denen Kund:innen mit Ihrer Marke interagieren. Im nächsten Schritt identifizieren Sie passende Daten und Kennzahlen, um Verhalten und Reibungspunkte zu erkennen. Auf dieser Basis optimieren Sie Inhalte, Prozesse und Kommunikation, damit die Journey über alle Kanäle hinweg konsistent, verständlich und möglichst personalisiert abläuft.