In einer Welt, in der Komfort die Kaufentscheidungen der Verbraucher:innen bestimmt, ist die Zahlungserfahrung mehr als nur eine Transaktion. Sie ist ein entscheidender Moment im Kaufprozess, der Kundenbeziehungen stärken oder gefährden kann. Ziel ist es, alles so einfach und schnell wie möglich zu gestalten – und das hängt vor allem von den richtigen Online-Zahlungsmethoden ab.
Allerdings funktionieren nicht alle Zahlungsmethoden gleich. Je nach Kundenstamm, Art der angebotenen Produkte und Dienstleistungen und sogar je nach Standort Ihres Unternehmens variieren die Methoden – und jede hat ihre eigenen Vorteile. Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.
Unsere Themen:
- Was sind Online-Zahlungsmethoden?
- Die acht wichtigsten Online-Zahlungsmethoden
- Warum sollten Unternehmen mehrere Online-Zahlungsmethoden anbieten?
- Die beliebtesten Zahlungsmethoden
- So wählen Sie die richtigen Online-Zahlungsmethoden für Ihr Unternehmen
- Wie Sie neue Online-Zahlungsmethoden implementieren
- Kundenorientierten Checkout mit Online-Zahlungsmethoden priorisieren
- Häufig gestellte Fragen
Was sind Online-Zahlungsmethoden?
Mit Online-Zahlungsmethoden können Unternehmen Zahlungen für Waren und Dienstleistungen digital entgegennehmen. Anstelle von Bargeld oder Schecks nutzen Kund:innen Kreditkarten, Digital Wallets , Banküberweisungen und andere elektronische Optionen, um Transaktionen abzuschließen. Bei Onlineshops haben Kreditkarten die Nase vorn: Sie machen satte 70 % aller Onlinekäufe in den USA aus.
Online-Zahlungsmethoden stehen für Komfort, Sicherheit und Zugänglichkeit. Dadurch können Unternehmen leichter grenzüberschreitend verkaufen, Betrugsfälle reduzieren und die Kauferfahrung verbessern. Da E-Commerce und digitale Services weiter wachsen, ist ein vielfältiges Zahlungsangebot entscheidend, um die Kund:innen zufriedenzustellen und die Konversionsrate zu steigern.
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Die acht wichtigsten Online-Zahlungsmethoden
Online-Zahlungslösungen bieten verschiedene Funktionen für unterschiedliche Anforderungen – von schnellen mobilen Transaktionen bis hin zu sicheren internationalen Zahlungen. Die richtige Kombination hängt von den Kundenpräferenzen, Sicherheitsanforderungen, Transaktionsgebühren und von anderen Faktoren ab. Schauen wir uns acht gängige Zahlungsarten, ihre Vorteile und die jeweiligen Anwendungsfälle genauer an.
Zahlungsmethoden im Vergleich
| Zahlungsmethode | Beschreibung | Unterstützt wiederkehrende Zahlungen? | Unterstützt Streitfälle? | Zahlungsbestätigung |
| Debit- und Kreditkarten | Die meistgenutzte Zahlungsmethode – weltweit akzeptiert. | Ja | Ja (Rückbuchungen) |
Sofort |
| Digital Wallets | Speichert Zahlungsdaten für schnelle, sichere Checkouts. | Nein | Nein | Sofort |
| Banküberweisungen | Direkte Überweisungen von Konto zu Konto, häufig bei Transaktionen mit hohen Beträgen. | Nein | Nein | Verzögert |
| Jetzt kaufen, später bezahlen (BNPL) | Ermöglicht es Kund:innen, ihre Einkäufe in Raten zu bezahlen. | Nein | Ja (je nach Anbieter) | Sofort |
| Kryptowährung | Dezentrale Zahlungsoption mit geringeren Gebühren. | Nein | Nein | Sofort |
| Prepaidkarten | Aufgeladene Karten für kontrollierte Ausgaben ohne Bankkonto. | Nein | Ja (je nach Aussteller) | Sofort |
| Mobiles Bezahlen | Peer-to-Peer- und „MobileFirst“-Zahlungsapps. | Nein | Nein | Sofort |
| Autopay (wiederkehrende Zahlungen) | Belastet Kund:innen automatisch nach einem festgelegten Zeitplan. | Ja | Nein | Sofort |
1. Debit- und Kreditkarten
Kredit- und Debitkarten sind weltweit die gängigsten Online-Zahlungsmethoden. Kund:innen schätzen sie wegen ihrer Sicherheit, ihres Betrugsschutzes und ihrer Effizienz. Unternehmen profitieren hingegen von der weltweiten Akzeptanz und der schnellen Transaktionsabwicklung. Die Kund:innen geben beim Checkout einfach ihre Kartendaten ein und die Informationen werden über einen Zahlungsgateway übermittelt. Dann verifiziert die ausstellende Bank die Transaktion und genehmigt oder lehnt sie sofort ab – je nach verfügbarem Guthaben und Sicherheitsprüfungen.
Warum Sie es anbieten sollten:
- Von Kund:innen geschätzt: Fast alle Personen mit einem Bankkonto besitzen eine Debit- oder Kreditkarte.
- Unterstützt internationale Transaktionen: Weltweit von führenden E-Commerce-Websites und -Plattformen akzeptiert.
- Betrugsschutz und Rückbuchungen: Banken und Zahlungsnetzwerke bieten Streitbeilegungsverfahren an.
Die besten Anwendungsfälle:
- E-Commerce-Websites, die ein breites Publikum ansprechen
- Abonnementdienste, die eine wiederkehrende Abrechnung erfordern
- Dienstleistungsunternehmen, die eine zuverlässige Online-Zahlungsmethode benötigen
2. Digital Wallets
Die Nutzung von Digital Wallets nimmt stark zu, wobei die Transaktionen im Jahresvergleich um 62 % gestiegen sind . Mit Digital Wallets wie PayPal, Apple Pay und Google Pay können Kund:innen ihre Zahlungsdaten sicher speichern und den Kaufvorgang schnell abschließen, ohne ihre Kartendaten manuell eingeben zu müssen. Kund:innen verknüpfen ihre Kredit- und Debitkarten oder Bankkonten einfach mit einer Digital Wallet. Beim Kauf müssen sie lediglich ihre Wallet als Zahlungsmethode auswählen und schon wird der Betrag sofort überwiesen – ohne manuelle Eingabe der Kartendaten.
Warum Sie es anbieten sollten:
- Schnellerer Checkout: Reduziert Kaufhürden und beschleunigt Transaktionen.
- Verbesserte Sicherheit: Tokenisierung ersetzt sensible Kartendaten durch verschlüsselte Codes.
- Mobilfreundlich: Viele Kund:innen bevorzugen Wallets für Einkäufe per Smartphone.
Die besten Anwendungsfälle:
- Mobile-First-Unternehmen und -Apps
- Onlinehändler, die Warenkorbabbrüche reduzieren möchten
- Unternehmen, die sich an jüngere, digital affine Kund:innen richten
3. Banküberweisungen
Banküberweisungen sind direkte Transaktionen von Konto zu Konto, die häufig für hochpreisige Käufe und Zahlungen im B2B-E-Commerce genutzt werden. Bei dieser Zahlungsmethode überweisen Kund:innen den Betrag manuell von ihrem Bankkonto auf Ihr Geschäftskonto. Das kann über Online-Banking, Überweisungen oder ACH-Zahlungen erfolgen.
Warum Sie es anbieten sollten:
- Geringere Transaktionsgebühren: Keine Kreditkartengebühren.
- Zuverlässig bei großen Transaktionen: Häufig im B2B-Commerce und bei Unternehmenseinkäufen genutzt.
- In bestimmten Märkten bevorzugt: Manche Kund:innen ziehen Banküberweisungen gegenüber Kartenzahlungen vor.
Die besten Anwendungsfälle:
- Unternehmen mit großen Transaktionen, z. B. Großhandelslieferanten
- Dienstleister, die Anzahlungen oder meilensteinbasierte Zahlungen verlangen
- Internationale Unternehmen, die in Regionen verkaufen, wo Banküberweisungen üblicher sind als Kartenzahlungen
4. „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Dienste (BNPL)
BNPL steht für „Buy now, pay later“. Mit Anbietern wie Klarna, Afterpay und Affirm können die Kund:innen, ihre Käufe in kleinere Raten aufteilen. Das ist häufig zinsfrei und macht hochpreisige Artikel sowie größere Einkäufe zugänglicher, was Ihren durchschnittlichen Bestellwert steigern kann. Wenn Kund:innen beim Checkout „BNPL“ wählen, stimmen sie einem bestimmten Zahlungsplan zu. Der BNPL-Anbieter zahlt Ihnen den Betrag im Voraus, während der:die Kund:in ihn nach und nach zurückzahlt.
Warum Sie es anbieten sollten:
- Steigert den durchschnittlichen Bestellwert (AOV): Kund:innen neigen eher dazu, größere Einkäufe zu tätigen.
- Spricht jüngere Käufer:innen an: Viele bevorzugen BNPL gegenüber herkömmlichen Kreditkarten.
- Weniger Warenkorbabbrüche: Flexible Zahlungsoptionen fördern die Konversionsrate.
Die besten Anwendungsfälle:
- Einzelhändler mit hochpreisigen Artikeln wie Elektronik oder Möbeln
- Mode- und Beautymarken, die jüngere Verbraucher:innen ansprechen
- E-Commerce-Unternehmen, die flexible Zahlungsoptionen anbieten möchten
5. Kryptowährung
Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum bieten eine Alternative zu herkömmlichen Finanzsystemen – mit geringeren Gebühren und ohne Abhängigkeit von Banken. Dabei überweisen Kund:innen die Kryptowährung aus ihrer Digital Wallet zu Ihrer Krypto-Wallet. Die Zahlung wird in der Blockchain verifiziert, bevor die Transaktion bestätigt wird. Da es sich noch um eine neue Technologie in einer frühen Akzeptanzphase handelt, ändern sich die gesetzlichen Bestimmungen für Krypto häufig. Wir empfehlen Ihnen daher, rechtlichen Rat einzuholen, wenn Sie die Online-Zahlungsmethode anbieten möchten.
Warum Sie es anbieten sollten:
- Geringere Transaktionskosten: Keine Intermediäre, wodurch die Gebühren sinken.
- Globale Reichweite: Keine Währungsumrechnung bei internationalen Transaktionen erforderlich.
- Sicherheit und Datenschutz: Transaktionen sind dezentralisiert und verschlüsselt.
Die besten Anwendungsfälle:
- Technologieorientierte Unternehmen und Start-ups
- Internationale Unternehmen, die ihre Wechselkursgebühren senken möchten
- Unternehmen, die sich an datenschutzbewusste oder kryptoaffine Kund:innen richten
6. Prepaidkarten
Prepaidkarten funktionieren wie Debitkarten, sind jedoch nicht mit einem Bankkonto verbunden. Daher eignen sie sich gut für kontrollierte Ausgaben und für Kund:innen ohne Zugang zu Kreditmöglichkeiten. Kund:innen laden Guthaben auf eine Prepaidkarte, die sie anschließend für Onlineeinkäufe nutzen können. Sobald das Guthaben aufgebraucht ist, müssen sie die Karte erneut aufladen, um sie nutzen zu können.
Warum Sie es anbieten sollten:
- Zugänglich für Kund:innen ohne Bankkonto: Bietet eine Zahlungsoption für Personen ohne herkömmliches Bankkonto.
- Betrugsprävention: Reduziert das Risiko von Datenschutzverletzungen im Finanzbereich.
- Budgetkontrolle: Kund:innen können nur so viel ausgeben, wie sie auf die Karte geladen haben.
Die besten Anwendungsfälle:
- Unternehmen, die Geschenkkarten oder Prepaidzahlungen per Visa/Mastercard akzeptieren
- Abonnementdienste, bei denen Kund:innen für einen festgelegten Zeitraum vorab bezahlen können
- Gaming- und Unterhaltungsunternehmen, die jüngere Zielgruppen ansprechen
7. Mobiles Bezahlen
Apps wie Venmo, Cash App und WeChat Pay machen es einfach, sofort Geld zu senden und zu empfangen – oft mit integrierten Social-Funktionen. Kund:innen verknüpfen ein Bankkonto oder eine Karte mit einer Mobile-Payment-App. Beim Checkout können sie entweder einen QR-Code scannen oder Geld direkt über die App senden, um eine Transaktion sofort abzuschließen.
Warum Sie es anbieten sollten:
- Beliebt bei jüngeren Verbraucher:innen: Viele bevorzugen mobile Wallets gegenüber traditionellem Banking.
- Reibungslose Transaktionen: Manuelle Karteneingabe entfällt.
- In bestimmten Regionen besonders verbreitet: Asien und andere „Mobile First“-Märkte setzen die Apps verstärkt ein.
Die besten Anwendungsfälle:
- Restaurants, Cafés und Dienstleistungsunternehmen
- E-Commerce-Websites, die sich an „Mobile First“-Käufer:innen richten
- Unternehmen in Ländern, wo mobile Zahlungen die Norm sind
8. Autopay
Mit Autopay können Sie Ihre Kund:innen nach einem festen Zeitplan automatisch belasten. Das ist ideal für Abonnements, Mitgliedschaften und Versorgungsleistungen. Kund:innen geben ihre Zahlungsdaten einmalig ein und das System wickelt die Zahlungen automatisch in definierten Abständen ab.
Warum Sie es anbieten sollten:
- Reduziert Zahlungsausfälle: Gewährleistet eine fristgerechte Rechnungsstellung ohne manuellen Aufwand.
- Stärkt die Kundenbindung: Beseitigt Reibungsverluste bei laufenden Transaktionen.
- Sorgt für planbare Einnahmen: Erleichtert die Finanzplanung.
Die besten Anwendungsfälle:
- Abonnementbasierte Unternehmen wie Streamingdienste
- Mitgliedschaftsprogramme, z. B. von Fitnessstudios oder SaaS-Produkten
- Versorgungsunternehmen und Anbieter wiederkehrender Dienstleistungen
Erfahren Sie, wie Sie den E-Commerce-Checkout verbessern können
Warum sollten Unternehmen mehrere Online-Zahlungsmethoden anbieten?
Vielfältige Zahlungsoptionen sind für Onlinehändler in den USA entscheidend, da 76 % der Verbraucher:innen flexible Zahlungsmethoden erwarten . So können Sie mehr Umsatz erzielen und sogar neue Märkte erschließen. Schauen wir uns die Vorteile genauer an:
- Höhere Konversionsraten: Kund:innen schließen einen Kauf eher ab, wenn sie beim Checkout ihre bevorzugte Online-Zahlungsmethode sehen.
- Weniger Warenkorbabbrüche: Viele abgebrochene Warenkörbe sind auf begrenzte Zahlungsmöglichkeiten zurückzuführen. Je mehr Online-Zahlungsmethoden Sie bieten, desto niedriger sind die Hürden.
- Verbesserte Customer Experience: Käufer:innen möchten selbst entscheiden, wie sie bezahlen – sei es per Kreditkarte, Digital Wallet oder BNPL-Dienst.
- Mehr Vertrauen und Sicherheit: Durch bekannte Online-Zahlungsmethoden wie PayPal oder Apple Pay fühlen sich Kund:innen sicherer, wenn sie ihre Zahlungsdaten eingeben.
- Größere Marktreichweite: Verschiedene Regionen und Bevölkerungsgruppen bevorzugen unterschiedliche Zahlungsmethoden. Mit einem vielfältigen Angebot können Sie international verkaufen und ein breiteres Publikum ansprechen.
Die beliebtesten Zahlungsmethoden
Nicht alle Kund:innen bevorzugen dieselbe Zahlungsmethode. Schließlich stammen wir alle aus unterschiedlichen Generationen und haben verschiedene Hintergründe, Wohnorte und Kaufgewohnheiten. Deshalb ist ein Mix aus verschiedenen Optionen so wichtig – oder mindestens zu wissen, was Ihre Zielgruppe bevorzugt. Sie können die bevorzugten Zahlungsoptionen Ihrer Kund:innen auf verschiedene Arten ermitteln:
Beliebtheit nach Altersgruppe
Verschiedene Generationen haben unterschiedliche Zahlungsgewohnheiten, die oft von Aspekten wie Komfort und Sicherheit geprägt sind. Wenn Sie die generationsspezifischen Präferenzen kennen, können Sie die Erfahrung beim E-Commerce-Checkout besser auf verschiedene Kundensegmente zuschneiden. Haben Sie beispielsweise ein eher nischenorientiertes Geschäftsangebot, das sich vor allem bei jüngeren Zielgruppen gut verkauft? Dann bieten sich Digital Wallets und mobile Bezahlung an. Schauen wir uns an, was sie bevorzugen:
- Gen Z (18–26 Jahre): Bevorzugt Digital Wallets, BNPL und mobile Bezahlung gegenüber herkömmlichen Kreditkarten. Viele verzichten gänzlich auf Kreditkarten und ziehen alternative Finanzierungsoptionen vor.
- Millennials (27–42 Jahre): Nutzen sowohl Digital Wallets als auch Kredit- und Debitkarten, sind bei größeren Anschaffungen aber auch offen für BNPL.
- Gen X (43–58 Jahre): Verwenden weiterhin überwiegend Kredit- und Debitkarten, auch wenn viele aus Bequemlichkeit auf Digital Wallets umgestiegen sind.
- Babyboomers (59+ Jahre): Bevorzugen Kreditkarten und Banküberweisungen und legen dabei mehr Wert auf Sicherheit und Vertrautheit als auf Schnelligkeit.
Beliebtheit nach Region
Auch die Zahlungstrends variieren weltweit, oft beeinflusst durch die jeweiligen Bankensysteme, die mobile Akzeptanz und lokale Vorschriften. Bei international tätigen Unternehmen können regionsspezifische Zahlungsoptionen den Umsatz steigern und das Kundenvertrauen stärken.
- Nordamerika: Obwohl Kredit- und Debitkarten noch dominieren, gewinnen BNPL und Digital Wallets zunehmend an Bedeutung.
- Europa: Banküberweisungen (SEPA), Digital Wallets und Kreditkarten sind weit verbreitet. In vielen Ländern werden Lastschriftverfahren bevorzugt.
- Asien-Pazifik: Bargeldlose Transaktionen sind die Norm und mobile Bezahlung (WeChat Pay, Alipay) sowie Digital Wallets am beliebtesten.
- Lateinamerika: Kreditkarten sind sehr verbreitet, doch Ratenzahlungen und Digital Wallets werden immer beliebter.
- Naher Osten & Afrika: Mobile Zahlungen und Banküberweisungen werden häufig genutzt, insbesondere in Regionen mit eingeschränktem Zugang zum Bankwesen.
So wählen Sie die richtigen Online-Zahlungsmethoden für Ihr Unternehmen
Bei Online-Zahlungsmethoden geht es darum, den Bedürfnissen Ihrer Kund:innen gerecht zu werden. Und die hängen von verschiedenen Faktoren ab – beispielsweise Ihrem Kundenstamm, Ihrer Branche, dem Transaktionsvolumen und langfristigen Zielen. Diese Aspekte sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Zahlungsmethoden berücksichtigen:
- Kundenanforderung: Ermitteln Sie, wie Ihre Zielgruppe am liebsten bezahlt. Wenn Sie jüngere Verbraucher:innen ansprechen, könnten BNPL und Digital Wallets unverzichtbar sein. Sie sind weltweit tätig? Dann sind möglicherweise regionsspezifische Zahlungsoptionen erforderlich.
- Branchenstandards: In bestimmten Branchen sind spezifische Zahlungsmethoden üblich. B2B-Unternehmen setzen beispielsweise häufig auf Banküberweisungen, während Anbieter von Abonnements auf Autopay angewiesen sind.
- Transaktionsgebühren: Jede Zahlungsmethode ist mit Kosten verbunden. Bei Kreditkartenzahlungen fallen für gewöhnlich Gebühren in Höhe von 2–3 % pro Transaktion an. Banküberweisungen haben zwar oft geringere Gebühren, dafür aber längere Bearbeitungszeiten. Vergleichen Sie die Kosten, um die richtige Balance zu finden.
- Sicherheit und Betrugsprävention: Kund:innen vertrauen auf sichere Zahlungsmethoden – vor allem online. Achten Sie auf Lösungen, die Betrugsschutz, Tokenisierung und Verschlüsselung bieten. Die Einhaltung des Payment Card Industry Data Security Standard (PCI DSS) und anderer lokaler Vorschriften ist ebenfalls wichtig.
- Einfache Integration: Zahlungsanbieter sollten sich in Ihre E-Commerce-Business-Plattform, Ihr CRM und Ihre Buchhaltungstools integrieren lassen. Wenn eine Zahlungsoption schwer einzurichten ist oder den Bezahlvorgang erschwert, kann sie mehr schaden als nützen.
Wachstum und Skalierbarkeit: Denken Sie auch an zukünftige Anforderungen. Wenn Ihr Unternehmen wächst, benötigen Sie dann Multiwährungsunterstützung, internationale Zahlungsabwicklung oder wiederkehrende Abrechnungen?
Wie Sie neue Online-Zahlungsmethoden implementieren
Mit der richtigen E-Commerce-Plattform lassen sich neue Zahlungsmethoden schnell und einfach in Ihren Onlineshop integrieren. Trotzdem erfordern neue Methoden auch Planung, Tests und Optimierung. Nur so können Sie eine reibungslose Customer Experience gewährleisten. Beachten Sie diese grundlegenden Schritte, wenn Sie eine neue Zahlungsmethode hinzufügen:
1. Ermitteln Sie Ihre individuellen geschäftlichen Anforderungen
Bevor Sie sich für eine Zahlungsmethode entscheiden, sollten Sie überlegen, wie gut sie zu Ihrem Geschäftsmodell und Ihren Kund:innen passt.
- Wer sind Ihre Kund:innen? Ermitteln Sie die bevorzugten Zahlungsmethoden Ihrer idealen Kund:innen anhand demografischer Daten und des Standorts.
- Welche Art von Transaktionen wickeln Sie ab? Einmalige Käufe, Transaktionen mit hohem Wert und wiederkehrende Abrechnungen erfordern jeweils unterschiedliche Lösungen.
- Benötigen Sie Unterstützung bei internationalen Zahlungen? Wenn Sie global verkaufen, sind Mehrwährungsoptionen und regionsspezifische Zahlungsmethoden unverzichtbar.
2. Stellen Sie sicher, dass Zahlungsanbieter kompatibel sind
Nicht alle Zahlungsanbieter lassen sich nahtlos mit jeder E-Commerce-Software, jeder Plattform, jedem Customer-Relationship-Management-Tool (CRM) oder jedem Buchhaltungssystem integrieren. Sorgen Sie dafür, dass der Anbieter:
- mit Ihrer Onlineshop-Plattform und Ihrem Checkout-System kompatibel ist.
- die branchenüblichen Sicherheits- und Compliance-Standards unterstützt (z. B. PCI DSS).
- bei Bedarf einen Betrugsschutz und ein Rückbuchungsmanagement bietet.
3. Funktionalität vor der Einführung testen
Eine schlechte Zahlungserfahrung kann zu unzufriedenen Kund:innen und Umsatzverlusten führen. Bevor Sie eine neue Zahlungsmethode einführen, sollten Sie Folgendes tun:
- Testtransaktionen, um sicherzustellen, dass die Zahlungen korrekt verarbeitet werden.
- Geräteübergreifende Tests, um zu prüfen, wie gut die Methode auf Smartphones, Tablets und Desktops funktioniert.
- Prüfungen zur Fehlerbehandlung, um festzustellen, ob Kund:innen bei fehlgeschlagenen Zahlungen eindeutige Meldungen erhalten.
4. Mobile Performance priorisieren
Da ein erheblicher Anteil der Transaktionen über Smartphones abgewickelt wird, müssen Ihre Zahlungsvorgänge für kleinere Bildschirme optimiert sein. Stellen Sie sicher, dass:
- Digital Wallets und „Mobile First“-Optionen verfügbar sind.
- der Checkout-Prozess schnell, intuitiv und für Touchscreens optimiert ist.
- Zahlungsformulare automatisch korrekt ausgefüllt werden, um den Eingabeaufwand zu minimieren.
5. Checkout-Prozesse optimieren
Ein komplizierter Checkout kann Kund:innen abschrecken. Doch es gibt auch Optionen wie One-Click-Checkouts. Außerdem sollten Sie Ihren Kund:innen keine unnötigen Hürden in den Weg stellen, um etwas zu kaufen. So gestalten Sie den Vorgang reibungslos:
- Ermöglichen Sie einen Gast-Checkout, um den Kaufprozess zu vereinfachen.
- Bieten Sie gespeicherte Zahlungsmethoden für wiederkehrende Kund:innen an.
- Zeigen Sie Sicherheitssiegel und Vertrauenssignale klar und deutlich an.
Kundenorientierten Checkout mit Online-Zahlungsmethoden priorisieren
Vertrauen, Loyalität und wiederholte Käufe beruhen auf reibungslosen Zahlungsabläufen. Ihre Kund:innen werden sich anderweitig umsehen, wenn Sie keine komfortable Zahlungserfahrung bieten. Doch wir haben die Lösung: Mit Commerce Cloud können Sie sichere und flexible Zahlungsoptionen anbieten, da es sich mit führenden Anbietern integrieren lässt. Ganz gleich, ob Sie global verkaufen oder Abonnements verwalten – Sie können verschiedene Währungen akzeptieren und dabei die lokalen Compliance-Vorgaben einhalten. Sicherheit ist in jede Transaktion integriert. Das reduziert Betrugsfälle, ohne dass für die Kund:innen zusätzliche Schritte erforderlich sind. Da immer mehr Käufer:innen über Mobilgeräte einkaufen, sorgt Commerce Cloud dafür, dass Zahlungen geräteübergreifend reibungslos funktionieren. Das Ergebnis? Sie reduzieren Kaufabbrüche und verbessern die Einkaufserfahrung.
Mit vielfältigen Zahlungsmöglichkeiten steigt die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Verkaufs. Erfahren Sie, wie Sie mit Salesforce Commerce Cloud eine einprägsame Checkout-Erfahrung schaffen, die Ihre Kund:innen erwarten.
Häufig gestellte Fragen zu Online-Zahlungsmethoden
Bei einigen Plattformen können Unternehmen die Zahlungen ohne Einrichtungsgebühren entgegennehmen, die meisten erheben jedoch eine Bearbeitungsgebühr pro Transaktion. Die Gebühren variieren je nach Anbieter und Zahlungsmethode – bei Kreditkartenzahlungen fallen in der Regel etwa 2–3 % an, während Banküberweisungen mitunter kostengünstiger sind.
Es gibt zahlreiche Alternativen, darunter Digital Wallets, Prepaidkarten, BNPL-Dienste und direkte Banküberweisungen. Die Optionen bieten Flexibilität für Kund:innen, die keine Kreditkarten nutzen möchten oder keinen Zugang zu herkömmlichen Bankdienstleistungen haben.
Zu den gängigsten Zahlungsmethoden zählen Kredit- und Debitkarten, Digital Wallets und Banküberweisungen. Allerdings gibt es regionale und generationsbedingte Unterschiede, wobei mobile Bezahlung und BNPL-Dienste in vielen Märkten zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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