Unified Commerce: Für mehr Umsatz und nachhaltige Kundenbindung
Unified Commerce verbindet alle Vertriebskanäle – online, stationär und mobil – auf einer einzigen Plattform und schafft so nahtlose, konsistente Einkaufserlebnisse.
Unified Commerce verbindet alle Vertriebskanäle – online, stationär und mobil – auf einer einzigen Plattform und schafft so nahtlose, konsistente Einkaufserlebnisse.
Isolierte Systeme sind für Unternehmen mehr als nur ein Ärgernis – sie sind ein echtes Risiko. Eine schlechte Customer Experience führt zu Verlusten bei Umsatz, Kundenbindung und Vertrauen. Ein Beispiel: Ungenaue Angaben zu Liefer- und Abholzeiten. Die Unfähigkeit, einfache und unkomplizierte Retouren und Umtauschmöglichkeiten anzubieten (z. B. „Online kaufen, im Laden zurückgeben“).
Die Lösung: Unified Commerce.
Der Ansatz macht konsistente, kanalübergreifende Einkaufserlebnisse möglich – indem er digitalen Handel, Point of Sale (POS) und Auftragsverwaltung auf einer einzigen Plattform zentralisiert – in Echtzeit. Dabei ist Unified Commerce sowohl eine Unternehmensstrategie als auch ein Technologie-Stack. Hier erfahren Sie alles, was Sie darüber wissen müssen.
Unified Commerce bietet Ihnen einen präzisen, stets aktuellen 360-Grad-Überblick über alle Aspekte des Handels. Sie erhalten eine ganzheitliche Sicht auf Kund:innen, Bestellungen und Bestände – alles an einem Ort, in Echtzeit, ohne zwischen verschiedenen Tools wechseln zu müssen.
Für fundierte geschäftliche Entscheidungen und eine herausragende Customer Experience ist Unified Commerce deshalb ein echter Gamechanger. Kein Wunder also, dass die Investition in eine Unified-Commerce-Strategie für CIOs im Einzelhandel oberste Priorität hat.
Unified Commerce vereint drei verschiedene Säulen des Handels.
Eine Unified-Commerce-Plattform synchronisiert Lagerbestand, Produktinformationen, Verkaufsdaten, Kundenpräferenzen, Preise und weitere geschäftsrelevante Details. Statt mühsam Erkenntnisse aus mehreren isolierten Datensätzen zusammenzuführen, können Sie mit einem einheitlichen Ansatz leichter Maßnahmen anhand Ihrer Daten ergreifen. Die Erweiterung dieses Ansatzes ist Agentic Commerce.
Agentic Commerce erweitert Unified Commerce um eine entscheidende Dimension: KI-Agenten, die Teams und Workflows aktiv unterstützen – trainiert auf den spezifischen Bedarf Ihres Unternehmens, in Ihrer eigenen sicheren Umgebung. Mitarbeiter:innen und KI-Agenten arbeiten dabei Hand in Hand auf einer einheitlichen, vertrauenswürdigen Plattform.
Die Kombination aus Unified Commerce (alles auf einer Plattform, keine Silos) und Agentic Commerce (Zeit für strategische und kreative Aufgaben gewinnen) ermöglicht mehr Effizienz bei geringeren Kosten – ohne dass die Kundenzufriedenheit darunter leidet.
Die Zahlen aus dem Salesforce State of Commerce Report (Ausgabe 3) belegen: KI ist kein Nice-to-have mehr – sie ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor im modernen Handel.
Der Handel lebt von Innovationen – und KI-Agenten gehören zu den wichtigsten der letzten Jahre.
Werfen wir zunächst einen Blick auf die größten Herausforderungen, die B2B- und B2C-Händler rund um die Welt beschäftigen.
All diese Probleme lassen sich mit Unified Commerce und Agentic Commerce gezielt lösen.
Unified Commerce bietet sowohl für Unternehmen als auch für Kund:innen zahlreiche Vorteile. Das sind die wichtigsten:
Wenn Sie neben digitalen Vertriebskanälen auch stationäre Geschäfte haben, kann es schwierig sein, die Einkaufserfahrungen einheitlich zu gestalten. Viele Unternehmen müssen Online- und physische Kanäle als getrennte Geschäftsbereiche behandeln. Mit Unified Commerce lassen sich Online- und stationäre Abläufe, Daten, Lagerbestände und Umsätze wesentlich einfacher zusammenführen.
Der Ansatz schließt die Lücke zwischen digitalen und stationären Erlebnissen, sodass Kund:innen über verschiedene Touchpoints nahtlos mit Ihrer Marke interagieren können.
Aus operativer Sicht schafft Unified Commerce mehr Effizienz, indem es Daten vernetzt und eine einzige Single Source of Truth bereitstellt. Lagerbestände, Kundenprofile und Transaktionshistorien werden kanalübergreifend sofort aktualisiert – für mehr Transparenz und Kontrolle. Das bedeutet konkret:
Wir müssen das Thema Kommodifizierung auf den Kopf stellen. Es geht nicht mehr um den Prozess der Kommerzialisierung im hergebrachten Sinn. Es geht vielmehr darum, die Beziehungen zu Kund:innen von Grund auf neu zu definieren.
Jakub SanturRVP, Sales, Salesforce
Die Investition in Unified Commerce ist eine hervorragende Möglichkeit, Ihre Prozesse zu zentralisieren – doch die Einführung kann komplex sein. Auf diese Aspekte sollten sie dabei besonders achten.
Technologische Integration
Die Implementierung von Unified Commerce erfordert eine sorgfältige Planung, maßgeschneiderte Integrationen und oft eine umfangreiche Neustrukturierung bestehender Backend-Systeme. Die Zusammenarbeit mit einem Commerce-Plattform-Partner, dessen Systeme sich einfach über APIs integrieren lassen, erleichtert den Prozess erheblich. Ein Pluspunkt ist es, wenn Ihr Partner über Konnektoren und vorgefertigte Integrationen für Bereiche wie Auftragsverwaltung, Point of Sale und digitalen Handel verfügt. Dann ist die Einrichtung deutlich schneller und unkomplizierter.
Einheitliche Customer Experience
Der Einsatz vielfältiger Vertriebskanäle erhöht die operative Komplexität, wenn es darum geht, an allen Touchpoints ein einheitliches Erlebnis zu bieten. Während des Verkaufs besteht ein erhöhtes Risiko für uneinheitliche Preisgestaltungen, ungenaue Angaben zur Produktverfügbarkeit oder Benutzeroberflächen, die nicht den Erwartungen entsprechen. Eine Unified-Commerce-Plattform, die Echtzeitdaten aus Backend-Systemen mit den Headless-Commerce-Lösungen Ihrer Wahl verbindet, sorgt kanalübergreifend für ein überzeugendes Markenerlebnis.
Kosten und Ressourcenplanung
Eine Unified-Commerce-Strategie erfordert finanzielle Investitionen in neue Technologien sowie die Schulung von Mitarbeiter:innen und die Abstimmung von Geschäftsprozessen. Der richtige Anbieter kann diese Risiken minimieren – durch optimierte Technologiekosten und Best Practices im Kostenmanagement. Mit gezielten Schulungs- und Prozessressourcen können Sie Lücken schließen und Ihr Team darauf vorbereiten, Unified-Commerce-Technologien an jedem Punkt der Customer Journey optimal einzusetzen.
Organisatorisches Änderungsmanagement
Die Einführung von Unified Commerce erfordert häufig neue Workflows, funktionsübergreifende Zusammenarbeit sowie veränderte Rollen und Verantwortlichkeiten im Team. Widerstand gegen Veränderungen oder mangelnde Schulung können die Akzeptanz verlangsamen und die Wirksamkeit des Systems mindern. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, sollten Sie frühzeitig planen und analysieren, wie sich Unified Commerce auf die einzelnen Teams auswirken wird – und eventuelle Widerstände vorhersehen. Mit einem detaillierten Change-Management-Plan können Sie Risiken minimieren, die Produktivität steigern und Ihre Mitarbeiter:innen von Anfang an einbinden.
Generative KI-Tools und weitere innovative E-Commerce-Funktionen ermöglichen Automatisierung, Optimierung und Skalierbarkeit mit einer bisher unerreichten Leichtigkeit und Geschwindigkeit. Diese Innovationen gestalten das gesamte Einkaufserlebnis neu – von der Kundengewinnung über die Conversion bis hin zur Kundenbindung.
Doch Ihre KI-Tools und -Funktionen sind nur so gut wie die Plattform, auf der Sie sie entwickeln und implementieren. Wer im Handel zukunftsfähig bleiben will, braucht eine umfassende, einheitliche E-Commerce-Plattform, die Agilität und Innovation fördert – ohne die Gesamtbetriebskosten in die Höhe zu treiben.
KI hat das Potenzial, sowohl die Abläufe im Einzelhandel als auch die Customer Experience grundlegend zu verändern. In der Praxis nutzen Einzelhändler, die KI in ihre Unified-Commerce-Plattform integrieren, eine dynamische Preisgestaltung und stützen sich auf Vorhersagemodelle zur Inventarverwaltung und zur Senkung der Lagerhaltungskosten. Außerdem setzen sie generative KI ein, um Verkaufs- und Marketingtexte zu erstellen, die die aktuellen Kundenpräferenzen widerspiegeln. Gleichzeitig verändert KI die Customer Experience durch datengestützte Produktempfehlungen, gezielte Angebote und Rabatte sowie KI-gestützte Chatbots, die von der Beantwortung von Produktfragen bis zur unkomplizierten Abwicklung von Retouren alles übernehmen können. Wenn neue Technologien mit Unified-Commerce-Plattformen verknüpft werden und auf Echtzeit-Daten basieren, können sie Umsatz, Kundenerlebnis und operative Effizienz spürbar steigern.
Sobald Sie eine Unified-Commerce-Strategie und die passende Denkweise übernommen haben, sollten Sie eine Plattform wählen, mit der Sie Ihre Vision verwirklichen können. Dabei sollten Sie die spezifischen Anforderungen und Ziele Ihres Unternehmens berücksichtigen.
Wenn Sie die richtigen Fragen stellen, finden Sie eine Unified-Commerce-Lösung, die aktuelle technologische Anforderungen erfüllt und mit Ihrem Unternehmen mitwächst. Folgende Faktoren sollten Sie berücksichtigen:
Kund:innen erwarten weniger Verzögerungen zwischen Bestellung und Versand, einen persönlicheren Umgang, mehr Einfühlungsvermögen und die Möglichkeit, jederzeit mit Expert:innen zu sprechen und Termine sofort zu vereinbaren. KI-Agenten entlasten Mitarbeiter:innen von Routinearbeiten und schaffen so den Freiraum, um diesen anspruchsvolleren Erwartungen gerecht zu werden. Die Salesforce Agenten sind dabei nicht nur für die Nutzer:innen des Shops da, sondern unterstützen auch bei der Pflege und Erstellung von Webshops. Ein Win-Win-Szenario.
Jakub SanturRVP, Sales, Salesforce
Agentforce Commerce (ehemals Commerce Cloud)von Salesforce ist die technologische Basis für Unified Commerce – flexibel im Frontend wie im Backend, für B2B- und B2C-Unternehmen gleichermaßen.
Als Teil der Salesforce Customer 360 Plattform verbindet die Lösung Data Cloud, Service Cloud und Marketing Cloud zu einem einheitlichen System. Kanäle wie WhatsApp werden nahtlos angebunden, Bestell- und Klickdaten in intelligente Automationen verwandelt und Neukund:innen gezielt gewonnen. Das Ergebnis ist eine Customer Experience, die sich wie ein persönliches Gespräch anfühlt.
Hinzu kommt bewährte Stabilität: 71 % der Kaufentscheidungen basieren auf Servicequalität – und Salesforce liefert sie auch in Peak-Zeiten: über 50 Millionen Bestellungen während der Cyber Week, bei 100 % Verfügbarkeit.
Im Hintergrund arbeitet eine leistungsstarke KI, die Händler proaktiv bei Shop-Einrichtung und Kanaloptimierung unterstützt.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt die Volkswagen Group in diesem Video. Oder Sie informieren sich, was unsere Kund:innen aus Deutschland über den Einsatz von KI-Agenten sagen.
Unified Commerce ist mehr als nur ein Technologie- oder Plattform-Upgrade – es ist eine strategische Neuausrichtung, die Ihnen in allen Unternehmensbereichen echte, messbare Vorteile verschafft.
Unified Commerce schafft ein einheitliches, nahtloses Erlebnis an allen Touchpoints Ihrer Kund:innen – online wie offline –, indem Geschäftssysteme (wie E-Commerce, Point of Sale im stationären Handel und Auftragsverwaltung) sowie Daten auf einer einzigen Plattform zusammengeführt werden.
Omnichannel-Commerce ist ein Ansatz, bei dem neue Shopping-Kanäle hinzugefügt werden, sobald sie beliebt sind – ob im stationären Handel oder über Websites, Apps, Social Selling und Livestream-Plattformen. Das Hauptziel von Omnichannel ist es, Ihre Kund:innen dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten, wo sie stöbern oder einkaufen möchten.
Unified Commerce ist hingegen von Grund auf als einheitliches System konzipiert – oder so eng integriert, dass es praktisch dasselbe ist. Es schafft eine zentrale Sicht auf Kund:innen und Geschäftsabläufe, indem es alle Kanäle und Backend-Systeme auf einer gemeinsamen Basis miteinander verknüpft.
Zu den Vorteilen zählen eine umfassende 360-Grad-Sicht auf Ihre Kund:innen, mehr operative Effizienz, genaue Bestandsdaten in Echtzeit, eine verbesserte Personalisierung und optimierte Vertriebsprozesse.
Eine zentrale Unified-Commerce-Plattform ist entscheidend – sie integriert ERP, CRM, Inventarverwaltung, Auftragsverwaltung, Point of Sale (POS) und E-Commerce-Systeme.
Unified Commerce ermöglicht Kundenerlebnisse wie „online kaufen und im Geschäft zurückgeben“, die Online-Prüfung des stationären Warenbestands und personalisierte Angebote basierend auf allen Interaktionen.
Zu den Herausforderungen zählen die Integration von Legacy-Systemen, die Bewältigung komplexer Datenmigrationen, die Sicherstellung der organisatorischen Abstimmung und die Anfangsinvestition in eine umfassende Plattform.
Echtzeitdaten gewährleisten genaue Lagerbestände, Kundenprofile und Bestellstatus über alle Kanäle hinweg – so können Unternehmen sofort fundierte Entscheidungen treffen und ihre Kund:innen effektiv bedienen.
Unified Commerce ermöglicht durchgängige Einkaufserlebnisse – zum Beispiel ein Produkt online suchen, die Verfügbarkeit in der Filiale prüfen, einen Termin zum Anprobieren buchen, den Kauf im Store abschließen und die Rechnung direkt in der App erhalten.
Zu den wichtigsten Entwicklungen im Unified Commerce zählen Hyperpersonalisierung durch KI, Voice Commerce mit nahtloser Iintegration, Omnichannel-Loyalty-Programme, Echtzeit-Liefer-Tracking über alle Kanäle sowie mehr Nachhaltigkeits-Transparenz in Produktdaten.
Unified Commerce senkt die Abbruchrate deutlich – durch Echtzeit-Bestandsanzeige, flexible Lieferoptionen, kanalübergreifend gespeicherte Warenkörbe und personalisierte Checkout-Anreize.
Unified Commerce vereint alle Kanäle, Daten und Systeme auf einer einzigen Plattform – die Grundlage für nahtlose, konsistente Einkaufserlebnisse. Agentic Commerce erweitert dieses Modell um KI-Agenten, die Kaufprozesse automatisieren, Kundenbedürfnisse präziser adressieren und automatisch passende Produkte vorschlagen. Das Ergebnis: Unternehmen agieren schneller, flexibler und kundenorientierter – während Mitarbeiter:innen von Routineaufgaben entlastet werden und sich auf strategische Aufgaben konzentrieren können.
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